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Grundriß der allgemeinen Geschichte für gelehrte Schulen

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN648873846
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4542127
Title:
Weltgeschichte
Author:
Noesselt, Friedrich
Place of publication:
Langensalza
Publisher:
F. G. L. Gressler
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1899
Edition title:
Neue Ausg. sorgfältig verb., z. T. umgearb. u. bis auf d. Gegenwart fortgeführt
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
in 4 Bänden : Ein Lehr- u. Lesebuch f. Schule u. Haus

Volume

Persistent identifier:
PPN657562874
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4542133
Title:
Geschichte des Mittelalters
Shelfmark:
HK-II 142(1,04)-2
Author:
Nösselt, Friedrich
Volume count:
Teil 2
Place of publication:
Langensalza
Publisher:
Schulbuchh.
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1904
Edition title:
Neue Ausg., sorgfältig verb., zum Teil umgearb. u. bis auf d. Gegenwart fortgef. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Geschichte des Mittelalters. Vom Untergange des weströmischen Reiches bis zum Beginn der Reformation, 476-1517
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Vierte Periode. Von Rudolf von Habsburg bis zum Beginn der Reformation, 1273-1517
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Geschichte für gelehrte Schulen
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Erster Theil. Alte Geschichte oder von Erschaffung der Welt bis Christus
  • Erste Periode. Von den fruehesten Zeiten bis zur Gruendung der persischen Monarchie durch Cyrus oder von ungefaehr 4000 bis 560 v.Chr. Geburt
  • Zweite Periode. Von der Gruendung der persischen Monarchie bis auf den Tod Alexanders des Großen oder von 560 bis 323 v.Chr. Geburt
  • Dritte Periode. Von dem Tode Alexanders des Großen oder von 323 v.Chr. bis auf Christus
  • Zweiter Theil. Mittlere Geschichte oder von Christus bis zum Ende des Mittelalters
  • Erste Periode. Von Christus bis zur Aufloesung des westroemischen Reiches oder von 1 bis 476 nach Chr. Geburt
  • Zweite Periode. Von dem Untergange des westroemischen Reiches bis auf Karl den Großen oder von 476 bis 768 nach Christi Geburt
  • Dritte Periode. Von Karl dem Großen bis zu dem Anfange der Kreuzzuege oder von 768 bis 1096 nach Christi Geburt
  • Vierte Periode. Vom Anfange der Kreuzzuege bis zum Ende des Mittelalters oder von 1096 bis 1500 nach Christi Geburt
  • Dritter Theil. Neuere und neuste Geschichte oder von dem Ende des Mittelalters bis auf unsere Zeit
  • Erste Periode. Von dem Ende des Mittelalters bis zum Abschlusse des westphaelischen Friedens oder von 1500 bis 1648 nach Christi Geburt
  • Zweite Periode. Von dem Abschlusse des westphaelischen Friedens bis zum Ausbruche der franzoesischen Revolution oder von 1648 bis 1789 nach Christi Geburt
  • Dritte Periode. Von dem Ausbruche der franzoesischen Revolution im J. 1789 n.Chr. bis auf die neueste Zeiten
  • Binder

Full text

von 768 bis 1090 tt. Ehr. 185 
Geleite war daher immer ein kleines Heer, welches er durch Auf¬ 
bietung der Provinzial^Wehren schnell in ein großes verwandeln 
konnte. 
Bewunderungswürdig waren Karls Bemühungen, die wissen¬ 
schaftliche Cnltur in seinen Staaten zu gründen und zu fördern. 
Er versammelte die berühmtesten Gelehrten seines Zeitalters an 
seinem Hofe, arbeitete, um die Muttersprache zu vervollkommnen 
und dadurch eine höhere Bildung seines Volkes möglich zu machen, 
selbst mit Alcuin an einer fränkischen Sprachlehre, gab den Win¬ 
den und Monaten deutsche Namen und ließ eine Sammlung alter 
Nationalgesänge seiner Völker veranstalten, welche aber leider 
verloren gegangen ist. Er stiftete eine Menge neuer Schulen so¬ 
wohl auf Dörfern, als bei Domcapiteln, ließ zweckmäßige Lehr¬ 
bücher abfassen, wohnte öfter selbst den Prüfungen der Schüler 
bei und ehrte und belohnte die Lehrer. 
Karl war mit ganzer Seele dem Christenthume zugethan. 
Deßhalb und weil er die Diener der Kirche als die unumgäng¬ 
lich nothwendigen Werkzeuge zur Bildung der Menschheit betrach¬ 
tete, suchte er den geistlichen Stand eng an sich anzuschließen. 
Er bestätigte nicht nur die bisherigen Rechte und Besitzungen des 
Clcrus, sondern vermehrte dieselben noch durch die reiche Gabe 
des Zehents, die im ganzen Frankenreiche demselben entrichtet 
werden mußte. Außerdem stiftete Karl viele neue Bisthümer, 
Kirchen und Klöster, welche letztere er besonders reich begabte, 
weil sie nicht nur den Unterricht förderten, sondern auch für Arme 
und Kranke sorgten und Reisende in die Herberge aufnahmen. 
Dabei drang er mit Strenge auf Ordnung und gute Sitten, visitirte 
selbst oft Biöthümer, Mönchs - und Nonnenklöster, schärfte den 
Bischöfen das Predigtamt ein und verbot den Mönchen, mit 
Hunden und Vögeln zn jagen. In den Kirchen durften nur die 
Bibel und die Schriften der heiligen Vater vorgelesen und nur 
von der Kirche anerkannte Heilige verehrt werden. Der Gottes¬ 
dienst erhielt durch die von Karl eingeführte Musik mehr Feier¬ 
lichkeit; Orgelspieler und Sauger ließ er auö Italien kommen, 
um die rauhen Töne seines Volkes zu mildern. 
Auch um die Landwirthschaft bekümmerte er sich auf das 
sorgsamste. Er fand es nicht zu kleinlich, für seine Güter und
	        

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Beitelrock, Johann Michael. Grundriß Der Allgemeinen Geschichte Für Gelehrte Schulen. Dil[l]ingen: Friedrich, 1848. Print.
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