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Der Feldzug in Rußland 1812 und die Erhebung des preußischen Volkes (H. 71)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN661921360
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4646089
Titel:
Quellensammlung für den geschichtlichen Unterricht an höheren Schulen
Autor*in:
Lambeck, Gustav
Rühlmann, Paul
Wilmanns, Ernst
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN661932664
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4648939
Titel:
Der Feldzug in Rußland 1812 und die Erhebung des preußischen Volkes
Signatur:
HK-II 2(1,13)-71
Autor*in:
Lambeck, Gustav
Bandzählung:
H. 71
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1913
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Einleitung

Titel:
Einleitung
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Einleitung

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Quellensammlung für den geschichtlichen Unterricht an höheren Schulen
  • Der Feldzug in Rußland 1812 und die Erhebung des preußischen Volkes (H. 71)
  • Titelseite
  • Werbung
  • Einleitung
  • [Inhalt]
  • Inhaltsverzeichnis
  • Werbung
  • Einband

Volltext

Einleitung. 
Die Korrespondenz zwischen Napoleon und Alexander (1, 2) läßt er¬ 
kennen, weshalb die Freundschaft von Tilsit sich so bald in Mißtrauen 
und Feindschaft verwandelt hatte. Man muß allerdings zwischen den 
Zeilen zu lesen verstehen: die Haltung Alexanders wird erst klar, wenn 
man bedenkt, daß ihm die Wiederherstellung Polens durch Napoleon, 
ernste Sorge bereitete. Napoleon aber hat sicherlich nicht bloß an die' 
Durchführung des Kontinentalsystems gedacht, sondern noch andere, 
höhere Ziele im Rüge gehabt, die er nur erreichen konnte, wenn sich Ru߬ 
land seinem Willen fügte. Mit dieser Auffassung ist die Tatsache sehr 
wohl zu vereinigen, daß ihm der Krieg gerade damals ungelegen kam. 
Mas den Feldzug selbst anbetrifft, so habe ich geglaubt, von Öen einzel¬ 
nen militärischen Operationen absehen zu sollen - denn die Entscheidung 
ist schließlich doch weniger durch große Schlachten herbeigeführt wor- 
den als durch die elementaren Mächte und namentlich durch die kirchlich- 
nationale Bewegung, welche das Eindringen des „ungetansten Feindes" 
hervorgerufen hatte. (6—11.) Das berühmte 29. Bulletin der großen 
Armee (13) zeigt, wie Napoleon seine Niederlage aufgefaßt wissen 
wollte. — Daß die Konvention von Tauroggen und die Erhebung von 
Ostpreußen einen so großen Raum einnehmen, bedarf wohl feiner Recht¬ 
fertigung. Die Quellen (20, 21) lassen die eigentümlichen Schwierig¬ 
keiten erkennen, die durch das Huftreten Steins in Königsberg hervorge¬ 
rufen waren. Den nationalen Aufschwung der Provinz bringen die Be¬ 
richte E. BL Arndts (22 a, b) zur Anschauung. Welche Wirkung die be¬ 
rühmte Bekanntmachung vom 3. Februar 1813 (23) gehabt hat, zeigen 
die Erzählung des Professors Steffens in Breslau (24) und die Aus¬ 
wahl aus den Mitteilungen, welche die Spenersche Zeitung unter der 
Aufschrift „Vaterlandsliebe" brachte. (25.) Der Aufruf „An mein Volk" 
(28) steigerte noch die Begeisterung und entzündete in dem preußischen 
Volke die Stimmung, welche in dem Liede Körners (29) so wunderbar 
verkörpert ist. 
Quellenfammlung 11,71. Cambei: 5-ldzug in Ru&Ianö 1812 
1
	        

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Lambeck, Gustav. Der Feldzug in Rußland 1812 Und Die Erhebung Des Preußischen Volkes. Leipzig [u.a.]: Teubner, 1913. Print.
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