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Geschichte

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN663100445
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4658095
Title:
Geschichte
Shelfmark:
16 B 0089,2
Author:
Müller, Peter
Völker, J. A.
Place of publication:
Gießen
Publisher:
Roth
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1898
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
ein Wiederholungsbuch für die Hand der Schüler

Chapter

Title:
I. Bilder aus der alten Geschichte
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
1. Die Ägypter
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Geschichte
  • Binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis der Geschichte
  • I. Bilder aus der alten Geschichte
  • 1. Die Ägypter
  • 4. Assyrer und Babylonier
  • 6. Die Griechen
  • 8. Die Römer
  • II. Bilder aus der deutschen Geschichte
  • 5. Die Völkerwanderung. 375-568
  • 8. Karl der Große (768-814)
  • 13. Heinrich IV. (1056-1106) und Papst Gregor VII.
  • 14. Die Kreuzzüge (1095-1291)
  • 17. Friedrich Barbarossa (1152-90)
  • 23. Wichtige Erfindungen und Entdeckungen
  • 26. Die Reformation
  • 31. Deutschland und Ludwig XIV. von Frankreich
  • 37. Die französische Staatsumwälzung
  • 43. Der deutsch-französische Krieg
  • Das römische Reich in seiner größten Ausdehnung um 100 n. Chr.
  • Europa am Ende der Völkerwanderung
  • Das Reich Karls des Grossen nach der Teilung im Vertrag von Verdun 843
  • Napoleons Kaiserreich im Jahre 1812
  • Advertising
  • Binder

Full text

Befestigte. 
I. Äitder aus -er alten Geschichte. 
1. Me Ägypter. 
Ägypten verdankt sein Dasein dem befruchtenden Nil. Ohne denselben wäre 
es entweder eine felsige Steppe wie sein Nachbarland im Osten, oder ein un¬ 
fruchtbares Sandmeer wie die libysche Wüste im Westen. Drei Monate lang — von 
Anfang Juli bis Ende September — 
lassen die periodischen Regengüsse und 
Schneeschmelzen in Abessinien uud 
dem Gebiete der großen Seen Jnner- 
asrikas den Fluß über seine User treten. 
Ein Netz von Kanälen leitet das Wasser 
— heute wie ehemals — nach solchen 
Stellen, wo bei dem natürlichen Lause 
des Flusses eine Überflutung nicht mög- 
Pyramiden von Gizeh. wäre. Dann gleicht das ganze 
Nilthal einem Meere, aus dem Städte 
und Dörfer, Palmen-, Maulbeer- und Feigenhaine gleich grünen Inseln hervorragen. 
Wieder drei Monate später ist der durch den Nilschlamm befruchtete Boden mit den 
üppigsten Getreidefeldern bedeckt. Ägypten war deshalb schon im Altertum die Korn¬ 
kammer des Morgenlandes und wohl eine der ältesten Kulturstätten der Menschheit. 
Die Bewohner. Eigentümlich und wunderbar wie das Land waren auch der 
Charakter und das Leben seiner Bewohner. Ernst und feierlich lebten sie von allem 
Fremden abgeschlossen. Sie zerfielen in mehrere erbliche Stünde oder Kasten. Jeder 
gehörte für immer der Kaste an, in der er geboren war. In die Herr sch äst teilten 
sich die Priester und die Krieger. Das Volk zerfiel in Gewerbtreibende, 
Ackerbaues und Hirten. Die Könige, Pharaonen genannnt, gehörten der Krieger- 
kaste an. Die Priester waren im Besitz der Wissenschaften. Sie waren Sternkundige, 
Mathematiker, Arzte, Geschichtsschreiber und Baumeister. Sie verstanden es, nach 
Sonne und Mond das Jahr in natürliche Abschnitte zu teilen, und bestimmten die 
Tageszeiten nach dem Schatten von Säulen. Ihre Schrift war eine Bilderschrift. 
Die einzelnen Schriftzeichen heißen Hieroglyphen. Man bezeichnete z. B. ein Hans 
durch ein Viereck, einen Tempel durch ein solches mit einem Götterbild, Wasser durch 
einige Wellenlinien. Auch Thätigkeiten und Zustände finden sich bildlich dar¬ 
gestellt, z. B. das Geben durch einen ausgestreckten Arm mit einem Brot, das Kämpfen 
durch einen bewaffneten Arm, Hunger durch eine in den Mund geführte Hand 2c. 
Die Priester hatten großen Einfluß auf die Könige und das Volk, und ihre Schulen 
in Theben, Memphis, Heliopolis (Kairo) und Sa'is waren im Altertum we? berühmt. 
Die Hirten bildeten die unterste Kaste. Sie galten für unrein und durften feinen 
Tempel betreten. 
_ Die Religion der Ägypter war eine Naturreligion. Aus der Maffe der religiösen 
Darstellungen aus den Denkmälern, den zahllosen Gestalten der Götter uud der ihnen 
heiligen Tiere: Ichneumon, Katze, Krokodil rc., darf man den Schluß ziehen, daß die 
Ägypter ein frommes Volk gewesen sind. Einem innern Bedürfnis folgend, brachten 
ste bet jeder Gelegenheit ^ihre Dankbarkeit gegen Gott als höhere, überirdische Macht 
und ata Urgrund alles L>eins zum Ausdruck. Dieser Gott, unersorschlich in seinem 
Geschichte. (@mil Roth in Gießen.) I
	        

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Müller, Peter, and J. A. Völker. Geschichte. Gießen: Roth, 1898. Print.
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