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Geschichte des Mittelalters - bis 1648 (Teil 3)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN622455257
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4674474
Titel:
Lehrbuch der Weltgeschichte für obere Gymnasialklassen
Autor*in:
Hermann, J.
Erscheinungsort:
Bielefeld [u.a.]
Verlag:
Velhagen & Klasing
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN663379598
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4674480
Titel:
Geschichte des Mittelalters - bis 1648
Autor*in:
Hermann, J.
Bandzählung:
Teil 3
Erscheinungsort:
Bielefeld [u.a.]
Verlag:
Velhagen & Klasing
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1891
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
II. Hauptperiode: Blütezeit des Mittelalters. Zeitalter der Kreuzzüge und der Hohenstaufen 1095(6)-1254(91)
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Die Kreuzzüge, deren Veranlassung, Ursache, Wesen und Name
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der Weltgeschichte für obere Gymnasialklassen
  • Geschichte des Mittelalters - bis 1648 (Teil 3)
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • I. Hauptperiode: 375-1095
  • II. Hauptperiode: Blütezeit des Mittelalters. Zeitalter der Kreuzzüge und der Hohenstaufen 1095(6)-1254(91)
  • Die Kreuzzüge, deren Veranlassung, Ursache, Wesen und Name
  • Hohenstaufische Zeitalter 1138-1254
  • Englisch-französische Geschichte. III. Hauptperiode: Auflösung des Mittelalters. Das Werden der neuen Zeit 1270(2)-1485(98)
  • Übergang zur Neuzeit
  • Zur Quellenkunde für den Ausgang des Mittelalters und die Neuzeit. Repetitionsfragen aus dem Mittelalter. Repetitionsfragen aus Mittelalter und Römischer Geschichte
  • Stammtafel
  • Index nominum et rerum
  • Einband

Volltext

— 122 — 
Veranlassung: 
fett 1000. 
Bis 1086. 
1086. 
Ursache. 
II. £)auptperiobe: Blütezeit des Mittelalters. 
Zeitalter der Rreuzzüge und der Hohenstaufen 
t095(6)—](254(9ti- 
Die Kreuzzüge, deren Veranlassung, Ursache, Wesen 
und Name. 
Die seit dem Jahr der Weltuntergangs - Erwartung nicht 
wieder zur Ruhe gekommene Bewegung und ihre Folge: die un¬ 
unterbrochenen Wallfahrten (wie uach anderen heiligen Orten 
— vergl. o. S. 68 — so besonders) nach dem heiligen Lande 
(an das Grab des Erlösers) — waren über drei viertel Jahr¬ 
hundert von den abassidischen Landesherren — des dadurch 
beförderten Verkehrs wegen — vielmehr begünstigt, als gestört 
worden. 
Erst die Unduldsamkeit der erobernd vordringenden ägyp¬ 
tischen Fatimiden, daun das Eindringen eines Türkeu- 
bezw. Seldschuckenhaufeus (NB. erstes bezeichnendes Auftreten 
dieses kulturfeindlichen Volkes) uud nach dessen Vertreibung die 
wieder an ihre Stelle tretende Fatimidenherrschaft begann eine 
Kette von Belästigungen, ja Verfolgungen, von denen 
durch immer häufigere Klagen und Schmerzensschreie das 
Abendland mit wachsender Teilnahme Kunde erhielt (zuletzt 
besonders eindringlich durch den schwärmerischen Peter von Amiens 
(in Mittel- und Nord - Frankreich), auch durch byzantinische Ge¬ 
sandte. 
Die Stimmuug und die Verhältnisse waren dem Gedanken, 
Hilfe zu bringen, ja die Lage des heiligen Grabes von Grund 
aus zu ändern — durch gänzliche Säuberung desselben von 
den Ungläubigen und Übernahme des Schutzes in christliche 
Hand — günstig: I) Der religiöse Zug der Zeit — getragen 
von dein Stolz über den Sieg der Kirche im Kampfe mit der 
ersten und größten weltlichen Macht (dem deutschen Kaisertum), 
der Begeisterung der kluniaeenser Reformbewegnng uud Missions¬ 
thätigkeit (vergl. o. S. 75—77), der chiliastischen Erregung, die 
noch uachzitterte. Verheißen wird Absolution. 
Dies machte für die kirchliche Seite der Bewegung die 
weitesten Kreise (vielleicht alle!) empfänglich. Dazu kommen: 
II) die besonderen Impulse der einzelnen Stände: 1. der 
kriegerische — ritterliche — Geist der herrschenden Ge¬ 
sellschaftsklasse, der sich oft in kleinen Fehden verzehrte, aber 
volles Genügen fand in Unternehmungen, welche — strahlend 
in dem märchenhaften Glanz orientalischer Herrlichkeit — den
	        

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Hermann, J. Geschichte Des Mittelalters - Bis 1648. Bielefeld [u.a.]: Velhagen & Klasing, 1891. Print.
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