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Geschichte der Neuzeit (Teil 3)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN663388252
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4677064
Title:
Lehrbuch der Geschichte für höhere Mädchenschulen
Author:
Löschhorn, Hans
Place of publication:
Hannover [u.a.]
Publisher:
Meyer
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1897
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
nach den amtlichen Bestimmungen vom 31. Mai 1894 bearbeitet

Volume

Persistent identifier:
PPN663398320
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4681930
Title:
Geschichte der Neuzeit
Shelfmark:
19 B 0275,3
Author:
Löschhorn, Hans
Volume count:
Teil 3
Place of publication:
Hannover [u.a.]
Publisher:
Meyer
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1899
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
1648 -1888 ; zum Gebrauch für das neunte und bezw. zehnte Schuljahr der höheren Mädchenschulen

Chapter

Title:
10. Die Zeit Wilhelms des Großen
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Geschichte für höhere Mädchenschulen
  • Geschichte der Neuzeit (Teil 3)
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • 1. Die Staaten Europas zur Zeit des westfälischen Friedens
  • 2. Die Zeit des Großen Kurfürsten
  • 3. Die Zeit König Friedrichs I.
  • 4. Die Zeit Friedrich Wilhelms I.
  • 5. Die Zeit Friedrichs II.
  • 6. Die Zeit Friedrich Wilhelms II.
  • 7. Die Zeit Friedrich Wilhelms III. Die kriegerische Hälfte
  • 8. Die Zeit Friedrich Wilhelms III. Die friedliche Hälfte
  • 9. Die Zeit Friedrich Wilhelms IV.
  • 10. Die Zeit Wilhelms des Großen
  • Brandenburg. Königreich Preußen
  • Genealogy chart
  • Advertising
  • [Abbildungen]
  • Entwicklung des preussischen Staates seit 1640
  • binder

Full text

— 211 — 
starb, lag sein Sohn Friedrich Wilhelm todkrank danieder. Auf ihn, 
den Liebling des ganzen deutschen Volkes, den Sieger von Königgrätz 
und Wörth, den Schirmherrn der Künste und Wissenschaften, ging nun¬ 
mehr die Krone über. Kaiser Friedrich starb bereits am 15. Juni. 
2. Ihm folgte sein Sohn Wilhelm, geb. 27. Januar 1859, seit 1881 
vermählt mit Auguste Victoria, Prinzessin von Schleswig-Holstein- 
Augustenburg. Gleich im ersten Jahre seiner Regierung besuchte er die 
Höfe Europas, um freundschaftliche Beziehungen zwischen dem Auslande 
und dem Reiche anzuknüpfen oder die bestehende Freundschaft zu kräftigen. 
Wenngleich sein Streben auf die Erhaltung des europäischen Friedens 
gerichtet war, sah er doch in der Wehrkraft des Reiches die sicherste 
Garantie des Friedens; daher ist er auf Vermehrung der Heeresmacht, 
besonders aber der Flotte bedacht, ohne die Deutschlands überseeische 
Interessen auf schwachen Füßen stehen würden. Das Wohl der arbeitenden 
Klassen ließ er sich nicht weniger angelegen sein als sein Großvater. 
3. Die deutschen Besitzungen in Ostafrika erfuhren 1890 durch 
einen Vertrag mit England eine Schmälerung. Das Reich erhielt 
zwar den ungeheueren Raum vom Indischen Ozean bis zu den großen 
Seen und bis zum Kilimandjaro, doch beeinträchtigt durch das den 
Engländern gewährte Durchzugsrecht, das nach dem Urteil Sachver¬ 
ständiger dem wirklichen Besitz gleichkommt. Auch traten wir ihnen 
die Somaliküste und andere Gebiete ab. Dafür erhielt das Reich die 
bisher englische Insel Helgoland. 
4. Fürst Bismarck diente dem Enkel, wie dem Großvater. Aber 
die Ziele, die sich der junge, thatkräftige Kaiser gesteckt, konnten nicht 
die des greisen Staatsmannes sein; ein Zusammenwirken beider wurde 
immer schwieriger. Im Jahre 1890 trat der Fürst von seinem Posten 
als Kanzler des deutschen Reiches zurück und lebte fortan auf seiner 
Besitzung Friedrichsruh im Sachsenwalde. Hier ist er 1898 gestorben. 
5. Für den Schiffsverkehr in den deutschen Gewässern war von 
hoher Bedeutung die Eröffnung des Kaiser Wilhelms-Kanals 
(1895), einer direkten Verbindung der unteren Elbe mit der Ostsee. 
— Zur Strafe für die Ermordung deutscher Missionare landeten 
1897 deutsche Seeleute an der Küste von Kiautschou in China und 
besetzten einen Hafeuort; es wurde mit der chinesischen Regierung ein 
Pachtvertrag abgeschlossen, durch den sie die Bucht von Kiautschou 
und ein Küstengebiet von mehreren Qnadratmeilen dem Reiche über¬ 
ließ. — Infolge eines unglücklichen Krieges mit Nordamerika ver¬ 
kaufte Spanien dem Reiche die Carolinen- und Palauinfeln im 
Großen Ozean (1899). 
14*
	        

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Löschhorn, Hans. Geschichte Der Neuzeit. Hannover [u.a.]: Meyer, 1899. Print.
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