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Lehrbuch der Weltgeschichte oder umständlichere Erzählung der merkwürdigen Begebenheiten aus der allgemeinen Weltgeschichte

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN663388252
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4677064
Title:
Lehrbuch der Geschichte für höhere Mädchenschulen
Author:
Löschhorn, Hans
Place of publication:
Hannover [u.a.]
Publisher:
Meyer
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1897
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
nach den amtlichen Bestimmungen vom 31. Mai 1894 bearbeitet

Volume

Persistent identifier:
PPN663398320
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4681930
Title:
Geschichte der Neuzeit
Shelfmark:
19 B 0275,3
Author:
Löschhorn, Hans
Volume count:
Teil 3
Place of publication:
Hannover [u.a.]
Publisher:
Meyer
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1899
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
1648 -1888 ; zum Gebrauch für das neunte und bezw. zehnte Schuljahr der höheren Mädchenschulen

Chapter

Title:
2. Die Zeit des Großen Kurfürsten
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Weltgeschichte oder umständlichere Erzählung der merkwürdigen Begebenheiten aus der allgemeinen Weltgeschichte
  • binder
  • Prepage
  • Title page
  • Aus der Vorrede zur ersten Auflage
  • Vorrede zur dreizehnten Auflage
  • Inhaltsanzeige
  • 1. Was lernt man aus der Geschichte?
  • 2. Bildung der Gestalt unseres festen Landes
  • 3. Schöpfung der Gewächse, Thiere und Menschen
  • 4. Lebensweise der ersten Menschen und erste Erfindungen
  • 5. Erfindungen des Ackerbaues und der dazu nöthigen Werkzeuge
  • 6. Erfindung des Brodbackens, der Mühlen und künstlicher Getränke
  • 7. Erste Mittel, Feuer zu erhalten, zu kochen, Metalle zu bearbeiten, Häuser zu bauen
  • 8. Bildung der verschiedenen Sprachen auf der Erde; Zerstreuung der Menschen
  • 9. Bildung der Staaten
  • 10. Morgenländische Völker. Chinesen, Indier, Aegypter. Natürliche Beschaffenheit Aegyptens, seine merkwürdigen Erzeugnisse, Obelisken, Pyramiden
  • 11. Die ägyptischen Kasten. Priester, Inhaber aller Gelehrsamkeit. Zeitrechnung. Feldmessen. Thierdienst. Labyrinth. Psammitich
  • 12. Die Juden Abraham. Joseph. Moses
  • 13. Simson. Saul. David. Salomon
  • 14. Schifffahrt
  • 15. Handel. Münzen
  • 16. Handel, Schifffahrt, Kolonieen und Erfindungen der Phönizier
  • 17. Allgemeine Uebersicht der Reiche, welche einen beträchtlichen Theil der Erde beherrscht haben
  • 18. Babylon. Assyrien. Semiramis. Sardanapal
  • 19. Cyrus. Krösus. Salomo
  • 20. Das Religionswesen der Griechen und Römer
  • 21. Die Griechen
  • 22. Kampf der Griechen gegen die Perser. Marathon. Miltiades. Thermopylä, Leonidas. Salamis. Themistokles
  • 23. Einrichtungen und Sitten der Spartaner. Liebe der Athener zu Werken der schönen Künste
  • 24. Krieg zwischen Athen und Sparta. Alcibiades. Athen gestürzt
  • 25. Sokrates
  • 26. Alexander
  • 27. Geschichte der Römer
  • 28. Pyrrhus, Fabricius, Kurius
  • 29. Kampf Roms mit Karthago. Hannibal
  • 30. Fortsetzung. Eroberung Sicilins. Zerstörung Karthagos
  • 31. Innerer Zustand Roms. Julius Cäsar
  • 32. Augustus. Antonius. Kleopatra. Octavia. Livia
  • 33. Die römischen Kaiser
  • 34. Literatur der Römer
  • 35. Deutschland vor 2000 Jahren
  • 36. Ausbreitung des Christenthums. Zerstörung Jerusalems. Konstantin. Mönchswesen
  • 37. Umfang des römischen Reichs. Theilung desselben. Völkerwanderung. Zerstörung des abendländischen Kaiserthums
  • 38. Justinian. Seidenwürmer in Europa
  • 39. Arabien. Mahomed. Eroberungen der Araber
  • 40. Das Christenthum in Deutschland durch Bonifacius. Wachsende Macht des Papstes
  • 41. Karl der Große. Das fränkische Reich
  • 42. Uhren
  • 43. Heinrich I. und Otto I.
  • 44. Gregor VII. Heinrich IV. von Deutschland
  • 45. Kreuzzüge
  • 46. Kreuzzüge. Fortsetzung
  • 47. Ritterwesen. Zustand der Cultur im Mittelalter
  • 48. Ostindische Produkte. Handelswege, auf denen sie nach Europa kommen. Hansa
  • 49. Seeweg nach Ostindien um die Südspitze Afrika's, durch die Portugiesen entdeckt
  • 50. Entdeckung Amerika's durch Columbus
  • 51. Weitere Entdeckungen in Amerika. Erste Reise um die Welt
  • 52. Weitere Entdeckungen der Portugiesen in Ostindien, und wechselnde Beherrscher Ostindiens
  • 53. Erfindung des Schießpulvers, der Kanonen und Feuergewehre
  • 54. Erfindung des Leinenpapiers, der Formschneidekunst, der Buchdruckerei und des Buchbindens, der Kupferstecherkunst, der Siderographie, Lithographie, der Brillen, der Fernröhre
  • 55. Sinken der päbstlichen Macht. Wiklef. Johann Huß. Griechen in Italien
  • 56. Luther
  • 57. Dreißigjähriger Krieg 1618 - 1648
  • 58. Dreißigjähriger Krieg. Fortsetzung
  • 59. Heinrich IV.
  • 60. Ludwig XIV. 1643 - 1715
  • 61. Peter der Große
  • 62. Preußen, Friedrich II.
  • 63. Maria Theresia. Joseph II.
  • 64. Englands Meerherrschaft, Handel und Fabriken. James Cook
  • 65. Nordamerika. Franklin
  • 66. Die Theilungen Polens
  • 67. Künste und Wissenschaften
  • 68. Wissenschaftlicher Zustand und schöne Literatur Deutschlands im XVIII. Jahrhundert
  • 69. Neuere und neueste Literatur Deutschlands
  • 70. Neuere und neueste Literatur des Auslandes
  • 71. Die französische Revolution
  • 72. Napoleon Buonaparte
  • 73. Vom Pariser Frieden bis zur Julirevolution
  • 74. Die Julirevolution und ihre Folgen
  • 75. Die Februarrevolution und ihre Folgen
  • 76. Asien, Afrika und Amerika
  • Anhang I. Chronologisches Register der wichtigsten Begebenheiten aus der allgemeinen Weltgeschichte
  • Anhang II. Uebersicht der wichtigsten Erfindungen
  • binder

Full text

53 
In der Familie Abrahams war nicht, wie unter den übrigen Völkern 
des Alterthums, die Sitte, mehrere Götter zu verehren, sondern die 
Abrahamiten glaubten, daß Ein Gott sei, unter dessen Schutz ihre 
Familie ganz insbesondere stehe. Sie nannten diesen Gott Jehovah, 
und sein Name ward so für heilig gehalten, daß ihn kein Jude aus¬ 
sprechen durfte, ohne eine Sünde zu begehen; nur dem Hohenpriester 
war es erlaubt, diesen geweiheten Namen zu nennen. Diesem Schutz¬ 
gott war auch Abraham mit unbegrenztem Vertrauen ergeben; in dem 
Glauben, daß Jehova seinen Sohn Isaak zum Opfer verlangte, war 
er bereit, selbst diesen seinen Liebling am Altare zu tödten. Aber Gott 
verhinderte diese That: denn er, der Heilige verlangt keine Opfer, son¬ 
dern ein reines Herz und einen frommen Lebenswandel. 
Isaak wa? herumziehender Hirte wie sein Vater; doch wird 
I. Mos. 26, 12 erzählt, daß er auch schon einen Acker besäet und reiche 
Aerndten erhalten habe. — Er hatte zwei Söhne, Esau oder Edom, 
und Jakob oder Israel, die beide als Stammväter eigener Völker¬ 
stämme genannt werden*). 
Israel hatte zwölf Söhne: die Erwachsenen hüteten die väterlichen 
Heerden; die beiden jüngsten aber, Joseph und Benjamin, behielt der 
alte Vater als seine Lieblinge gern bei sich zu Hause, und zeichnete sie 
auf mancherlei Weise vor ihren Brüdern aus: z- B. ließ er dem Joseph 
einen bunten Rock machen. Ihr wißt es vielleicht schon, wie leicht der 
Neid erwacht; und könnt hier aus dem Beispiele der Brüder Josephs 
lernen, wie weit diese häßliche Leidenschaft das menschliche Herz führen 
könne, und wie sehr man sich also zu hüten habe, daß sie im Menschen 
nicht Raum gewinne. — Freilich scheint sich auch Joseph wie ein ver¬ 
zogenes Söhnlein betragen zu haben: er ließ es sich oft merken, daß 
er wohl noch unter allen seinen Brüdern der vornehmste werden möchte, 
daß sie sich alle vor ihm beugen würden; und ließ sich auch gern zum 
Aufpasser seiner Brüder gebrauchen. Als diese daher ihn einmal allein 
kommen sahen, reizten Unwille und Neid sie zu dem Gedanken, ihn 
zu tödten: nur sein ältester Bruder Rüben rettete ihm das Leben und 
rieth, ihn in eine Regengrube zu werfen. Man kannte nämlich in 
jenen frühen Zeiten noch nicht die Kunst, Brunnen zu graben; drum 
machte man Gruben, das Regenwasser darin zu sammeln und brauchte 
man in den Gegenden, wo es an Quellen, Seen und Flüssen mit 
trinkbarem Wasser mangelte, dies Wasser zum Trinken für Heerden 
und Menschen. Man nennt solche Regengruben auch Zisternen. Hatte 
es aber eine Zeitlang nicht geregnet, so standen sie wohl trocken; und 
so scheinen sie damals gewesen zu sein, als die Brüder den Joseph in 
eine solche Zisterne werfen wollten. Doch kam es nicht dazu; sondern 
da gerade^ eine Karawane, das heißt eine Gesellschaft reisender Handels¬ 
leute, vorüberzog, verkauften sie ihn dieser als Sklaven, und diese ver- 
*) Abraham, Isaak und Jakob werden von den Juden als die Urväter, 
Erzväter, oder mit griechischem Worte als die Patriarch en ihres Geschlechtes 
verehrt; und weil sie noch als wahre Naturkinder höchst einfach und kunstlos 
lebten, so nennt man auch jetzt noch eine ähnliche einfache und ungekünstelte 
Lebensart eine patriarchalische.
	        

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Bredow, Gottfried Gabriel. Lehrbuch Der Weltgeschichte Oder Umständlichere Erzählung Der Merkwürdigen Begebenheiten Aus Der Allgemeinen Weltgeschichte. Altona: Hammerich, 1852. Print.
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