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Leitfaden beim ersten Unterricht in der Geschichte für Töchterschulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN663450624
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4715122
Title:
Leitfaden beim ersten Unterricht in der Geschichte für Töchterschulen
Shelfmark:
19 B 0523
Author:
Wollschläger, C. S.
Place of publication:
Eisenach
Publisher:
Bacmeister
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1873
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
C. Die neue Zeit. Von 1517 bis auf die Gegenwart
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
a. Von 1517-1648
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Erzählungen aus der Weltgeschichte
  • Binder
  • Title page
  • Vorrede
  • Inhalt
  • [1 - 20]
  • Abraham und Melchisedeck
  • Isaac segnet Jacob
  • Jacob und Rebecca
  • Joseph wird verkauft
  • Moses
  • Einnahme von Jericho
    Einnahme von Jericho
  • Josua
  • Hercules
  • Achill und Hector
  • Jeftas Gelübde
  • Simson
  • Eli und Samuel
  • Saul und David
  • Salomons Urteil
  • Solon und Lykurg
  • Roms Erbauung
  • Raub der Sabinerinnen
  • Numa Pompilius
  • Brutus zeigt die Leiche der Lukretia
  • Horatius Cocles
  • Mucius Skävola
  • [21 - 40]
  • Cyrus vor seinem Grossvater
  • Crösus auf dem Scheiterhaufen
  • Coriolan vor Rom
  • Miltiades bei Marathon
  • Kampf des Leonidas
  • Seeschlacht bei Salamis
  • Perikles
  • Sokrates leert den Giftbecher
  • Alcibiades
  • Manlius
  • Camillus als Retter
  • Curtius
  • Epaminondas
  • Alexander
  • [41 - 60]
  • Pyrrhus
  • Hannibals Zug über die Alpen
  • Scipios und Hannibals Unterredung
  • Hannibal trinkt Gift
  • Grachus
  • Marius auf den Ruinen von Carthago
  • Sylla
  • Mithridates
  • Cäsar und Ariovist
  • Ermordung des Pompejus
  • Julius Cäsar's Ermordung
  • Cicero
  • Antonius und Cleopatra als Bachus und Isis
  • Hermannsschlacht
  • [61 - 80]
  • Neros Tod
  • Zerstörung Jerusalems
  • Trajans-Säule
  • Diokletian
  • Constantin
  • Alarich vor Rom
  • Attila
  • Muhammed
  • Carl der Grosse
  • Alfred der Grosse
  • [81 - 100]
  • Heinrich I. oder Finkler
  • Friedrich Barbarossa
  • Saladin und Richard Löwenherz
  • Rudolph von Habsburg
  • Schweizerbund
  • [101 - 102]
  • Winkelrieds Heldentod
  • Jungfrau von Orleans
  • Columbus
  • Luther und die Wartburg
  • [122 - 140]
  • Maria Stuart
  • Gustav Adolphs Tod
  • Wallensteins Tod
  • Peter der Grosse
  • Friedrich der Grosse
  • [141 - 150]
  • Napoleon bei Austerliz
  • Franz I.
  • Nachtrag
  • Schluß
  • Druckfehler und Verbesserungen
  • Binder

Full text

284 
machte. Es kamen feile Leute an seine Stelle und bald wurde die 
Stadt übergeben. Philipp zog im Triumph ein, ließ die Wälle und 
alle öffentlichen Gebäude niederreißen und führte die Einwohner in die 
Sklaverei ab. 
Bald darauf setzte der König am Gestade von Marathon Truppen 
an's Land, die mit der Reiterei ein Gefecht glücklich bestanden, die 
Siegesdenkmale von Marathon und Salamis umstürzten und sodann 
nach Thessalonich (damals Therma) zurücksegeltcn, nachdem sie die 
Küsten Attika's zerstört und mehrere Inseln verwüstet hatten. 
Nun wurde beschlossen, eine Gesandtschaft nach Pella abzuschicken, 
weil Philipp um einen Platz im hellenischen Bunde gebeten hatte und 
man dieses als ein Annäherungsmittel betrachtete, obgleich kurz vorher 
eine allgemeine Entrüstung gegen Philipp geherrscht hatte, als Aeschines, 
aus dem Peloponnes zurückgekehrt, seinen Landsleuten in der Volks¬ 
versammlung eine lebhafte Schilderung von der Mißhandlung 30 junger 
Olynthier machte, die er auf seiner Reise gesehen habe und die wie 
eine Heerde Vieh hergetrieben worden seyen. 
Die Gesandten, unter ihnen Aeschines und Demosthenes, erschienen 
und wurden ohne Verzug vorgelassen. Der König benahm sich mit 
zuvorkommender Herablassung. Der Vortrag des Aeschines schloß mit 
der Herausgabe von Amphipolis, machte aber nicht den erwünschten 
Eindruck auf den König. Demosthenes stockte, sein Gedächtniß verließ 
ihn und man ließ die Sprecher abtreten, um sich zu erholen. Nach 
einiger Zeit wurden sie wieder vor den König geführt, der sie mit 
Würde empfieng und in den gewähltesten Ausdrücken sprach. Bet 
Aeschines verweilte er am längsten. Hierauf wurden die Gesandten 
einem Gastmahle geladen, wo Demosthenes wieder eine ganz schlecht 
Rolle spielte. Nachdem ihnen ein Schreiben an den Rath der Fünst 
hundert zugestellt worden war, traten sie den Rückweg an. Auf del 
Reise machte sich Demosthenes selbst, über seine Verlegenheit in Gege^ 
wart des Königs, lustig, während er die Geistesgegenwart des Aeschi"^ 
rühmte, und alle stimmten Rn Betreff der Ueberlegenheit des Königs 
überein. 
Bald kamen auch makedonische Gesandte in Athen an und bei ^clt 
hier gepflogenen Unterhandlungen nahm Demosthenes mit Mißlich 
wahr, daß Aeschines seine Gesinnungen gewechselt habe und auf ^ 
Seite des Königs sey. Philipp ließ nun die Athener immer friedlich^' 
Absichten blicken, bis er, was er längst gewollt hatte, die Thermoppie 
durch Verräthcrei des Mokidierö Phalenkos besetzt hatte, von wo au 
er gegen die von Phocis zog, wo auf Befehl des Amphiktyoncnrath 
i
	        

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Gailer, Jacob Eberhard. Erzählungen Aus Der Weltgeschichte. Wesel: Bagel, 1839. Print.
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