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Neue Zeit (3)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN648843637
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4102879
Title:
Leitfaden der Geschichte in Tabellenform
Author:
Meyer, Edmund
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1890
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für preussische höhere Lehranstalten

Volume

Persistent identifier:
PPN663639166
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4747423
Title:
Neue Zeit
Shelfmark:
66.4350
Author:
Meyer, Edmund
Volume count:
3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1892
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Introduction

Title:
Einleitung
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Introduction

Contents

Table of contents

  • Leitfaden der Geschichte in Tabellenform
  • Neue Zeit (3)
  • Binder
  • Title page
  • Vorbemerkung
  • Einleitung
  • A. Erhebung und Kampf der germanischen Welt gegen den Katholicismus. 1517-1648
  • B. Kämpfe Deutschlands mit Frankreich. 1648-1871
  • [C. Das Deutsche Reich an der Spitze der europäischen Staaten]
  • Binder

Full text

— 16 — 
bemittelten Unternehmer (z. B. den kleinen Handwerker) zu Grunde richte, 
weil die Produktion um so billiger sei, in je gröfserem Umfange sie stattfinde: 
es werde also alle Produktion in den Händen weniger Grofs-Kapitalisten ver¬ 
einigt, die sich weiter zu ‘Ringen’ abschlöfsen, d. h. sich ebenso über den 
Preis der Ware wie über die Löhne verständigten und mitunter selbst den 
Weltmarkt beherrschten. 
Es müsse also eine Veränderung der Verhältnisse zu Gunsten des vierten, 
d. h. des Arbeiterstandes stattfinden; die französische Revolution habe dem 
dritten Stande, der ‘Bourgeoisie’, d. h. nur dem besitzenden Teile des 
Bürgerstandes, zu seinem Rechte verholfen, auch der Arbeiterstand müsse zu 
seinem Rechte kommen. 
Dies werde geschehen durch drei Mafsregeln: 
1. Die Arbeitsmittel, d. h. alles, was zur Herstellung eines Pro¬ 
duktes nötig ist, d.h. Grund und Boden, Bergwerke, Gruben, 
Maschinen und Werkzeuge, Verkehrsmittel, müssen Gemein¬ 
gut der Gesellschaft werden; J) 
2. Die Gesamtarbeit mufs genossenschaftlich geregelt werden mit 
gemeinnütziger Verwendung und gerechter Verteilung des Ertrages 
[an jeden nach seinen vernunftgemäfsen Bedürfnissen]. -) 
3. Die Staatsverfassung mufs demokratisiert werden,damit der vierte 
Stand, 89—96 pCt. der Bevölkerung3) zur Geltung komme, d. h. 
es müsse verlangt werden: allgemeines, gleiches und direktes Stimm¬ 
recht mit geheimer Abstimmung ohne Unterschied des Geschlechts4) 
für alle 20 Jahre alte Staatsangehörige; direkte Anteilnahme des Vol¬ 
kes an der Gesetzgebung vermittels Vorschlags- und Verwerfungsrechts, 
Recht der Steuerverweigerung, Entscheidung über Krieg und Frieden 
durch die gewählten Vertreter des Volks; Unentgeltlichkeit des 
Unterrichts und der Lehrmittel sowie der ärztlichen Hülfe5) (ein- 
schliefslich der Heilmittel) und der Rechtspflege; Rechtssprechung 
durch vom Volk gewählte Richter; Volkswehr an Stelle der stehen¬ 
den Heex-e; stufenweis steigende Einkommen-, Kapital- und Renten¬ 
steuer; Schutz der Arbeiter (achtstündiger Arbeitstag als Normu.s.w.) 
u. a. — ‘Befreiung der Frauen’ durch Aufhebung der Ehe sowie 
obligatorischer Atheismus ist in das Programm nicht aufgenommen, 
wird aber vielfach in Versammlungen und Schriften gepredigt. 
Die Partei, welche dies Programm vertritt, ist 1875 aus der Vereinigung 
von zwei verschiedenen Richtungen entstanden, aus der sog. Internationale, 
d. h. der ‘Internationalen Arbeiterassociation’ und dem deutsch¬ 
nationalen ‘Allgemeinen deutschen Arbeiterverein’. Erstere ist 
unter dem Einflufs von K. Marx6) gegründet, der wegen seiner Umsturzideeen 
aus Preufsen, Frankreich und Belgien zur Flucht nach England gezwungen, 
den Kampf gegen die Monarchieen dadurch zu führen fortfuhr, dafs er die 
Masse des Proletariats gegen sie in den Kampf führte und mit dem 
gleichfalls aus Deutschland geflüchteten F. Engels (geb. 1820, lebt noch in 
London) 1847 von London aus ein ‘Manifest der kommunistischen 
Partei’, erliefs. Es blieb jedoch ohne alle Wirkung, bis eine Versammlung 
französischer und englischer Arbeiter in London 1863 zum Zwecke einer Kund- 
*) Wie z. B. für Gelehrte ein Teil ihrer Arbeitsmittel, die Bücher, durch die öflentliehen 
Bibliotheken in gewisser Weise Gemeingut seien. 
2) So in dem Gothaer Programm von 1875; das neue von 1891 läfst diese Bestimmung, weil ■ 
zu unbestimmt und zu vielem Streit Anlaüs gebend, fort. 
3) Nach Lassalles Berechnung. (‘Offenes Antwortschreiben’, 1863). 
4) Das Wahlrecht der Frauen erst 1891 verlangt. 
5) D. h. die Arzte und Apotheker werden besoldete Staatsbeamte. 
6) Geb. in Trier 1818, jüdischer Abkunft, Sohn eines preußischen Ober-Bergrats, sehr wohl¬ 
habend, f in London 1883. Seine Töchter beteiligen sich mit ihren Männern (Longuet, La- 
fargue,Aveling) lebhaft an der sozialistischen Agitation. M.s Hauptwerk: Das Kapital, 1867-
	        

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Meyer, Edmund. Neue Zeit. Berlin: Weidmann, 1892. Print.
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