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Neue Zeit (3)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN648843637
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4102879
Title:
Leitfaden der Geschichte in Tabellenform
Author:
Meyer, Edmund
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1890
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für preussische höhere Lehranstalten

Volume

Persistent identifier:
PPN663639166
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4747423
Title:
Neue Zeit
Shelfmark:
66.4350
Author:
Meyer, Edmund
Volume count:
3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1892
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
A. Erhebung und Kampf der germanischen Welt gegen den Katholicismus. 1517-1648
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
II. Zeit der katholischen Gegenreformation. 1555-1648
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Leitfaden der Geschichte in Tabellenform
  • Neue Zeit (3)
  • Binder
  • Title page
  • Vorbemerkung
  • Einleitung
  • A. Erhebung und Kampf der germanischen Welt gegen den Katholicismus. 1517-1648
  • I. Zeit der Reformation. 1517-1555
  • II. Zeit der katholischen Gegenreformation. 1555-1648
  • B. Kämpfe Deutschlands mit Frankreich. 1648-1871
  • [C. Das Deutsche Reich an der Spitze der europäischen Staaten]
  • Binder

Full text

— 61 — 
1555—1648 II. Zeit der katholischen Gegenreformation: 
Spanien im Bunde mit dem Papsttum im Kampfe mit 
den germanischen Völkern. 
1555—1618 1. Vordringen des Katliolicismus in Deutschland, 
Abwehr desselben in den Niederlanden, England und 
Schottland, sein Sieg in Frankreich. 
a) Deutschland: 
VFiederhervortreten und Verschärfung der religiösen Gegen¬ 
sätze; erfolgreiche Kämpfe der von Rom geleiteten katho¬ 
lischen Reichtagsmajorität um den geistlichen Vorbehalt und 
die Declaration. 
1556—1564 Ferdinand I., Karls V. Bruder, wird gegen den Widerspruch 
des Papstes, der ihn wegen seiner Nachgiebigkeit gegen die 
Protestanten nicht anerkennen will, nach dem Tode Karls V. 
von den Kurfürsten zum römischen Kaiser erhoben. — 
Obwohl deutsch gesinnt, einsichtig und wohlwollend, hält 
er doch an dem Katholicismus fest und tritt, gestützt auf 
die katholische Majorität des Fürstenkollegiums, 
dem wiederholten Verlangen der Protestanten auf Beseitigung 
des geistlichen Vorbehalts um so entschiedener entgegen 
als Kursachsen, aus Besorgnis von den Ansprüchen der 
Ernestinischen Linie, die zugleich das reine Luther¬ 
tum vertritt, sowie aus Eifersucht gegen das pfälzische 
Haus Anschlufs an den Kaiser sucht und die Forderungen 
der Protestanten nicht unterstützt. — Dazu schwächt der 
immer heftiger werdende Streit zwischen den Calvinisten. 
denen sich das pfälzische Haus zuneigt, und den Luthe¬ 
ranern den Protestantismus und vereitelt die von dem 
weitblickenden Pfalzgrafen Friedrich III. angeregte reli¬ 
giöse und politische Einigung der Protestanten (auf 
einem Fürstentage in Naumburg), die auch mit den Pro¬ 
testanten ganz Europas in Verbindung treten soll. 
Gleichwohl kommen die meisten norddeutschen Bistümer 
an protestantische Fürsten, die den Titel Admini¬ 
stratoren1) führten. Auch in die österreichischen 
Erblande sowie in Böhmen und Ungarn dringt der 
Protestantismus ein. 
*) So hiefsen die Bischöfe, be%-or sie vom Papste bestätigt wurden. — Die Bistümer blieben 
z. T. noch Wahlfürstentümer. Vgl. o. S. 58-.
	        

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Meyer, Edmund. Neue Zeit. Berlin: Weidmann, 1892. Print.
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