GEI-Digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • Rotate to the left
  • Rotate to the right
  • Reset image to default view
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

mirador

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN663651298
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4761894
Title:
Lehrbuch der Geschichte für preußische Mittelschulen
Author:
Donat, Friedrich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Freytag
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Edition title:
Ausg. für konfessionell gemischte Schulen
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN663652332
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4761909
Title:
[Teil 2]
Shelfmark:
19 B 0091,1
Author:
Donat, Friedrich
Volume count:
2
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Freytag
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1912
Edition title:
Ausg. für konfessionell gemischte Schulen [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Zweiter Teil: Deutsche Geschichte von der Völkerwanderung bis zum Friedensschluß von Münster und Osnabrück
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
23. Die deutsche Reformation
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Geschichte für preußische Mittelschulen
  • [Teil 2] (2)
  • Binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • Zweiter Teil: Deutsche Geschichte von der Völkerwanderung bis zum Friedensschluß von Münster und Osnabrück
  • 3. Die Ausbreitung des Christentums unter den Westgermanen
  • 4. Karl der Große 768-814
  • 9. Die Kreuzzüge
  • 13. Der deutsche Handel und die deutsche Hansa
  • 23. Die deutsche Reformation
  • 28. Der Dreißigjährige Krieg 1618-1648
  • Zeittafel
  • Advertising
  • Mittel- u. Südeuropa zur Zeit des Odoaker
  • Mitteleuropa um das Jahr 1000 n. Chr. G.
  • Deutschland nach dem westfälischen Frieden 1648
  • Binder

Full text

107 
23. Die deutsche Reformation. 
1. Marlin Luther bis zum Jahre 1520. 
a) Luthers Jugend. 
Martin Luther wurde am 10. November 1483 als Sohn eines Bergmannes 
zu E i s l e b e n geboren. In dem Städtchen Mansfeld verlebte der begabte 
Knabe eine strenge und entbehrungsreiche Jugend. Mit dem vierzehnten Lebens¬ 
jahre kam er auf die Lateinschule zu M a g d e b u r g. Hier blieb er nur ein Jahr. 
Dann brachte ihn der Vater nach Eisenach, weil er hoffte, daß die Verwandten, 
die hier wohnten, seinen Sohn unterstützen würden. Doch die Verwandten waren 
selber arm und konnten dem Knaben nichts geben. So mußte er durch Singen vor 
den Bürgerhäusern sein Brot verdienen. An der Frau U r s u l a C o t t a fand ei- 
endlich eine Gönnerin. Sie nahm ihn auf in ihr Haus, gab ihm Wohnung und 
Nahrung und bewahrte ihn so vor den Gefahren des damaligen Schülerlebens. 
Von Eisenach ging Luther nach E r f u r t, um auf der berühmten Universität 
nach dem Wunsche des Vaters die Rechtswissenschaft zu studieren. Allein eine 
unbeschreibliche Angst erfaßte seine Seele. Er kam zu der Überzeugung, daß er 
im Strudel der Welt der ewigen Seligkeit verloren gehen würde. Nur in der Stille 
des Klosters schien ihm der Frieden zu winken. Deshalb gab er sein Studium auf 
und trat 1505 in das Augustinerkloster zu Erfurt ein. Nach langem 
Ringen gewann er die Überzeugung, daß „der Mensch gerecht werde ohne des 
Gesetzes Werk, allein durch den Glauben". Im Jahre 1507 erhielt Luther die 
Priesterweihe, und im nächsten Jahre wurde er auf Empfehlung feines Ordens¬ 
vorstehers S t a n p i tz von dem Kurfürsten Friedrich dem Weisen als 
Professor an die Universität Wittenberg berufen. 
b) Luthers er ft es Auftreten. 
Zu dieser Zeit saß der kunstliebende Papst L e o X. auf dem Stuhle Petri. 
Er brauchte Geld, denn er wollte die herrliche Peterskirche in Rom vollenden. 
Deshalb schrieb er einen allgemeinen Ablaß ans, der in Norddeutschland im 
Aufträge des Erzbischofs Albrecht von Mainz von dem Dominikanermönch 
^ e tz e l verkündigt wurde. Luther war damit nicht einverstanden. Er setzte daher 
95 T h e f e n in lateinischer Sprache auf und schlug sie am 31. Oktober 1517 an die 
Schloßkirche zu Wittenberg. Seine Absicht war, über den Abla߬ 
handel einen Gelehrtenstreit hervorzurufen. Die Thesen aber wurden übersetzt, 
gedruckt und mit großer Schnelligkeit in ganz Deutschland verbreitet. Als der Papst 
von der Wirkung der Sätze Kunde erhielt, forderte er Luther zur Verantwortung 
nach Rom. Allein Kurfürst Friedrich der Weife fetzte es durch, daß der Reformator 
in Deutschland verhört wurde. In Augsburg traf er mit dem Kardinal E a- 
j et an zusammen; doch die Unterredung blieb ohne Erfolg. Auch die Verhand¬ 
lungen mit dem päpstlichen Kammerherrn Miltitz waren ergebnislos. Da griff 
Professor Dr. E ck ans Ingolstadt in den Streit ein. Er stellte ebenfalls Thesen auf 
und bezeichnete einige Sätze Luthers als falsch. Infolgedessen kam es im Jahre 1519 
auf der Pleißenburg zuLeipzig zwischen Luther und Eck zu einer öffentlichen 
Disputation, in der sich der Reformator noch mehr von der Lehre der Herr-
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Donat, Friedrich. [Teil 2]. Leipzig: Freytag, 1912. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment