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Geschichte der Neuzeit (3)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN663658276
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4766314
Title:
Lehrbuch der Geschichte für höhere Mädchenschulen und verwandte Anstalten
Author:
Stöckel, Hermann
Ullrich, August
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Franz
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1901
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN663659787
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4769730
Title:
Geschichte der Neuzeit
Shelfmark:
19 B 0454
Author:
Stöckel, Hermann
Ullrich, August
Volume count:
3
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Franz
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1902
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
mit einem Anhang: Abriß der bayerischen Geschichte seit dem Ausgang des Mittelalters

Chapter

Title:
Die Neuzeit
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
III. Das Zeitalter der Revolution und Napoleons I. 1789-1815
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Geschichte für höhere Mädchenschulen und verwandte Anstalten
  • Geschichte der Neuzeit (3)
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Überblick
  • Die Neuzeit
  • I. Das Zeitalter der Reformation und Gegenreformation
  • II. Das Zeitalter der absoluten Monarchie 1648-1789
  • III. Das Zeitalter der Revolution und Napoleons I. 1789-1815
  • IV. Zeitalter des Konstitutionalismus und der Nationalitätsidee 1815-1900
  • Abriß der bayerischen Geschichte seit dem Ausgang des Mittelalters
  • Genealogy chart
  • Zeittafel zur Geschichte der Neuzeit
  • Hauptzahlen
  • Binder

Full text

Zeitalter des Konstitutionallsmus und der Nationalitätsidee. 119 
christlichen Bekenntnisse, ihre Völker im Geiste des Christentums 
zu regieren. Aber die Allianz, in die auch Frankreich 1818 auf¬ 
genommen wnrde, diente nur dazu, den Kontinent Europas unter 
russischen und österreichischen Einfluß zu bringen und das 
Verlangen der Völker nach verfassungsmäßiger Teil¬ 
nahme an der Gesetzgebung und Verwaltung des Staates 
zu unterdrücken. 
IV. Zeitalter des Konstitutionali§nm§ und der MiomliWidee 
1815-1871. 
Die politischen Ideen, welche das 19. Jahrhundert beherrschen, Konstitutiona- 
sind die des Konstitutioualismns oder der Anschauung, daß dem lismus. 
Volke auch in monarchischen Staaten eine gesetzlich geregelte Teil¬ 
nahme an der Gesetzgebung und Verwaltung, insbesondere der Be- Nationalitäts- 
stcnerung gebühre, uud des Nationalitätsprinzips, der Forderung, Prinzip, 
daß die staatlichen Grenzen mit den nationalen möglichst im Ein¬ 
klang stehen sollten?) 
Frankreich zur Zeit der Restauration 1815—1830. 
Wie die Bourbonen nach ihrer Rückkehr in Neapel und 
Spanien ihre Herrschaft durch rücksichtslose Reaktion bald verhaßt 
machten, so wnßten sie sich auch in Frankreich keine ZuneigungLudwig xvin. 
zu erwerben. Zwar wollte König Ludwig XYIII. (1814—1824) 1814—1824. 
ausrichtig im Sinne der Konstitution regieren, die er bei seiner Konstitution. 
Thronbesteigung erlassen; aber es zeigte sich bei dem wankelmütigen 
‘) Ter griechische Freiheitskampf. Der Nationalitätsgedanke hatte auf 
der Balkanhalbinsel zuerst bei den Serben gezündet, die sich durch Ausstände 
(1804) und Kriege schließlich (1817 und 78) ihre Befreiung vom Türkenjoche 
erkämpften. Auf die Erhebung der Serben folgte 1820 die der Griechen. 
Die christlichen Völker zollten mit einmütiger Begeisterung deren Heldenkampfe 
Beifall, gründeten Vereine von „Philhellenen", d. h. Griechenfreunden. und 
unterstützten durch Sendung von Geld, Kriegsvorräten und Zuzug von Frei¬ 
willigen die Sache der Griechen. (Missolunghi. — Lord Byron.) Endlich riß 
die allgemeine Entrüstung, die im Abendland über die Greueltaten der Türken 
herrschte, auch die Regierungen ans ihrer Zurückhaltung, znmal die Pforte 
deren Vermittelungsversuche hartnäckig zurückwies. England, Frankreich und 
Rußland fandten Truppen znr See und zu Land und zwangen durch ihre 
Siege (Seeschlacht bei Navarin) die Türkei zum Frieden, in welchem sie 
Griechenland als ein eigenes Königreich anerkannte (1830), dessen Krone 
Otto, ein Sohn Ludwigs I. von Bayern, erhielt, der jedoch nach 30jähriger 
Regierung, des ewigen Parteihaders müde, wieder abdankte.
	        

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Stöckel, Hermann, and August Ullrich. Geschichte Der Neuzeit. München [u.a.]: Franz, 1902. Print.
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