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Anfangsgründe (H. 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN663762766
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4797066
Title:
Lehrbuch der Geschichte
Author:
Wychgram, Jakob
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hofmann
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1886
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für die mittleren und oberen Klassen höherer Mädchenschulen sowie für Lehrerinnen-Seminare

Volume

Persistent identifier:
PPN663763231
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4797071
Title:
Alte Geschichte
Shelfmark:
19 B 0525,1
Author:
Wychgram, Jakob
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hofmann
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Binder

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Binder

Contents

Table of contents

  • Erdkunde für höhere Mädchenschulen
  • Anfangsgründe (H. 1)
  • Binder
  • Title page
  • Inhalt
  • Abkürzungen
  • A. Lehrstoff der siebenten Klasse
  • B. Lehrstoff für die sechste Klasse
  • Advertising
  • Binder

Full text

§ 2. Asien. 
43 
d) Binnenflüsse sind der Jordan, m. vom untern Euphrat und 
Tigris; er zieht gen S. in das Tote Meer, das beinahe der salzigste 
aller Seen ist; der Amu und der Sir gehen gen NW. in den Aral- 
See Turans. 
5. Pflanzen und Tiere. Von Vorderindien bis Japan bringt Pflanzen, 
in der warmen Jahreshälfte der Sommer-Monsun^ von den benach- 2l 10 
barten Weltmeeren starke Regen, durch die in diesen südlichen, also 
warmen Ländern eine hohe Fruchtbarkeit befördert wird; das Haupt¬ 
getreide ist hier der Reis. In den beiden Indischen Halbinseln sowie 
im Malaiischen Archipel gibt es ausgedehnte Urwälder; der Indische 
Elefant und der Tiger sind hier heimisch; dieser streift jedoch bis nach 
Sibirien hin. Auf den zwei größten Inseln des Malaiischen Archipels 
lebt noch der Orang-Utan. — Mittelasien ist wie Iran wegen seiner 
Randgebirge, die alle vom Meer herkommenden Niederschläge abfangen, 
äußerst dürr, daher waldlos. Es ist die Heimat des Paks, des lang¬ 
haarigen, kräftigen Lastochsen, und des zweihöckrigen Kamels, das gen 
SW. bis nach Iran vorkommt. Auch die Länder vom W.-Nand Mittel¬ 
asiens bis zum Kaspischen und Mittelländischen Meer tragen nur auf 
den Gebirgen Wälder. — Von Iran nach SW. sowie in dem gleichfalls 
noch dürren Jndusgebiet Vorderindiens kommen vor Dattelpalme, Löwe 
und einhöckriges Kamel. — Von den Wüsten Turans nach N. zieht 
sich Steppenland bis an den Ob; dann folgt der ungeheure Nadel¬ 
holzgürtel Sibiriens mit seinen Pelztieren; aber das Küstenland am 
Nördlichen Eismeer ist wegen Kälte wieder waldlos und größtenteils 
Tundra, d. h. Morast auf ewigem Bodeneis; von den hier gedeihenden 
Flechten und Moosen lebt das Renntier. 
6. Bewohner. Mehr als 9/io der Bevölkerung Asiens bewohnen Bewohner, 
die Monsunländer. Es sind hauptsächlich Mongolen mit gelblicher 
Haut und schrägstehenden Augen. Zur Mongolischen Rasse gehören auch 
die Völker Mittelasiens und teilweise die in Turan und Sibirien. In 
Malaka und auf dem Malaiischen Archipel wohnen hingegen die braunen 
Malaien, in Vorderindien und in den Ländern w. davon Völker der 
Mittelländischen Nasse; nur Kleinasien ist von den Osmanen bewohnt. 
7. Einzelne Länder. Länder. 
a) Arabien ist im Innern Wüste, daher nur an den Küsten etwas (Arabien.) 
stärker bewohnt; im sw. Küstenland liegt Mekka, der Geburtsort 
1 Unter dem aus dem Arabischen entlehnten Wort inonsün versteht man einen 
nur zu bestimmter Jahreszeit herrschenden Wind.
	        

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Lampe, Felix. Anfangsgründe. Halle a. d. S.: Waisenhaus, 1909. Print.
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