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Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht ([Theil] 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN663762766
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4797066
Title:
Lehrbuch der Geschichte
Author:
Wychgram, Jakob
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hofmann
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1886
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für die mittleren und oberen Klassen höherer Mädchenschulen sowie für Lehrerinnen-Seminare

Volume

Persistent identifier:
PPN663763231
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4797071
Title:
Alte Geschichte
Shelfmark:
19 B 0525,1
Author:
Wychgram, Jakob
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hofmann
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Cover

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Cover

Contents

Table of contents

  • Die Weltgeschichte
  • Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht ([Theil] 1)
  • Binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichniß
  • Einleitung
  • Erstes Buch. Die aeltesten Voelker bis zur Gruendung der Persermonarchie durch Kyrus
  • Zweites Buch. Perser und Griechen. Europas Sieg ueber Asien
  • Erstes Kapitel. Kyrus stiftet das Reich der Perser (558 v. Chr.)
  • Zweites Kapitel. Aegypten erobert (525 v. Chr.)
  • Drittes Kapitel. Die Griechen
  • Viertes Kapitel. Die Staaten im eigentlichen Griechenland
  • Fünftes Kapitel. Sparta
  • Sechstes Kapitel. Die Stadt Athen
  • Siebentes Kapitel. Aufstand der Griechen in Asien (502-496 v. Chr.)
  • Achtes Kapitel. Xerxes zieht mit Hunderttausenden wider Griechenland (480)
  • Neuntes Kapitel. Die Verrätherei des Pausanias
  • Zehntes Kapitel. Athen die erste Stadt Griechenlands (Hegemonie) (477-431 v. Chr.)
  • Eilftes Kapitel. Der peloponnesische Krieg (431-404)
  • Zwölftes Kapitel. Spartas Obergewalt über Griechenland (404-371 v. Chr.)
  • Dreizehntes Kapitel. Pelopidas und Epaminondas erheben Theben (379-362 v. Chr.)
  • Vierzehntes Kapitel. Die griechischen Philosophen und Sophisten
  • Fünfzehntes Kapitel. Philipp, König von Makedonien (360-336 v. Chr.)
  • Sechszehntes Kapitel. Alexander der Große am Hämus und in Griechenland (336 u. 335 v. Chr.)
  • Siebenzehntes Kapitel. Auflösung der großen Monarchie Alexanders
  • Drittes Buch. Die Roemer
  • Viertes Buch. Das Reich der Caesaren
  • Namen- und Sachregister
  • II. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • Title page
  • Inhaltsverzeichniß
  • Erstes Buch. Das Christenthum unter den Germanen und Slaven. Der Islam erobert Asien und Afrika und bedroht das christliche Europa
  • Zweites Buch. Das heilige roemische Reich deutscher Nation
  • Drittes Buch. Deutschland und Italien sinken; Frankreich, Spanien und Portugal kommen empor. Die Buchdruckerpresse. Die Feuerwaffe; die Soldaten
  • Register
  • I. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • II. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • III. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • Binder

Full text

III. Teil: Südasien. 
98 
a) Birma wurde durch drei Kriege (1824/25,1852/53,1885) erobert und 1886 völlig 
einv erleibt. EsgehörtmitznmKaiferreichJndien, d essen blühendsten Teil es bild et. 
b) Britisch-Malaka besteht aus dem unmittelbaren Besitz der Stroits Settle- 
ments (strets fett'lments = Straßensiedelungen, weil an der Maläkaftraße gelegen; 
nur 4000 qkm)1 und dem mittelbaren Besitz der Malaiischen Schutzstaaten, 
135 000 qkm. Unter den 4 Gebieten der Stroits Settlements ist die kleine Insel Siuqa- 
Pur mit der gleichnamigen Stadt am wichtigsten. — Die 5 Malaiischen Schutzstaaten 
sind heute das wichtigste Zinngebiet der Erde und liefern reiche Gummisäfte. 
Zu Britisch-Hinter-Jndien gehören auch die Andamanen uud Nikobaren. 
Die Hauptausfuhr Birmas besteht in Reis, die Malakas in Zinn und Tiekholz. 
Groß ist der Reichtum an Rubinen. (Im übrigen wurde der Handel Birmas in den 
Britisch-Jndiens eingerechnet; s. § 46.) 
Städte. Raugün H, am Jrawadi-Delta; der größte Reishasen und größte Stapelplatz 
für Tiekholz. Benachbart derTiekhafen Molmen ß. Mandats G, amJrawadi, durch eine Bahn 
mit Rangün verbunden; die frühere Hauptstadt, mit vielen buddhistischen Pagoden. — Singapur 
^ (Abb. 1, §61), günstigste Lage an dem Seeweg Europa-Ostasien und stark befestigt; Anlege- 
platz aller Dampferlinien; Sammelplatz für die Erzeugnisse Hiuterindieus und der In- 
dischen Inselwelt; zur 
Hälfte von Chinesen be- 
wohnt, die hier, wie in allen 
Häfen des fernenOstens, den 
Handel beherrschen, im übri- 
gen ein Sammelpunkt aller 
Rassen; im prachtvollen Eu- 
ropäerviertel 20 000 Euro¬ 
päer. 
b) Das Rönigreicb 
Siam. 
So groß wie Deutschland (540 
£auf. qkm), ßll2 Mill. Eiuw. 
62 Das Land des „Weißen 
Elefanten", ein „Puffer- 
staat" zwischen englischem 
uud französischem Besitz, 
ist der einzige selbständige 
Staat Südasiens (das Gebiet des Menam). Seit 1875 ist er durch Gebietsabtretungen 
an England und Frankreich von 800000 auf 540000 qkm zusammengeschmolzen. Die 
jüngsten Abtretungen fanden nach beiden Seiten hin 1908 und 1909 statt. Aus Zweck- 
Mäßigkeitsgründen und Eifersucht läßt man dem Lande seine Selbständigkeit. 
Das Laud ist im Norden noch zum größten Teil unkultiviertes Urwaldgebiet, im Süden da- 
gegen reichtragender Kulturboden, auf dem gewaltige Mengen Reis erzeugt werden. Ausgeführt 
werden davon für 160 Mill. M. (z. Vgl. aus ganz Britisch-Jndien 380, aus Französisch-Jndochina 
100), außerdem für 15 Mill. Tiekholz. (Gesamtumsatz des Handels 400 Mill. M.; Portugal 460.) 
Die reichen Erträge sind weniger den meist trägen Siamesen selbst, als den 2 Mill. eingewanderter 
fleißiger Chinesen zu danken. Ein Chinese war es auch, der Siam 1768 von Birma befreite und 
das jetzige Herrschergeschlecht begründete'. Der 1910 gestorbene KönigChulalongkorn, der über 
* Dazu gehört auch die durch ihre Gewürze wichtige Jusel Pinang. 
* Der König führt den Titel „Herr des weißen Elefanten", und auch im Wappen befindet 
sich ein weißer Elefant. Die weißen (richtiger blaßbräuulicheu) Elefanten werden heilig gehalten 
und in Tempeln gepflegt (vgl. den Apis in Ägypten). 
Abb. 1, § 61. Die Lage Singapurs.
	        

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Brüning, Kurt et al. Asien. Leipzig: List & von Bressensdorf, 1916. Print.
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