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Die deutsche Geschichte in ihren wesentlichen Grundzügen und in einem übersichtlichen Zusammenhang

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN663863627
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4829613
Title:
Die deutsche Geschichte in ihren wesentlichen Grundzügen und in einem übersichtlichen Zusammenhang
Shelfmark:
59.853
Author:
Dittmar, Heinrich
Editor:
Abicht, Karl Ernst
Place of publication:
Heidelberg
Publisher:
Winter
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1880
Edition title:
durchges. und bis auf die neueste Zeit fortgef. von K. Abicht 8. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Dritter Zeitraum. Von der Aufrichtung des deutschen Reichs bis zum Sinken des Kaisertums. 843-1137
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Geschichte in ihren wesentlichen Grundzügen und in einem übersichtlichen Zusammenhang
  • binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Erster Zeitraum. Vom ersten Auftreten der Deutschen bis zur Gründung germanischer Reiche. 113 v. Chr. bis 486 n. Chr.
  • Zweiter Zeitraum. Von der Gründung des fränkischen Reiches bis zur Teilung desselben. 486-843
  • Dritter Zeitraum. Von der Aufrichtung des deutschen Reichs bis zum Sinken des Kaisertums. 843-1137
  • Vierter Zeitraum. Vom Kampf des Kaisertums mit dem Papsttum bis zum Untergang der Kaiserherrlichkeit. 1138-1254
  • Fünfter Zeitraum. Vom beginnenden Verfall des deutschen Reichs bis zum Ausgang des Mittelalters. 1256-1517
  • Sechster Zeitraum. Vom Beginn der Reformation bis zum westfälischen Frieden. 1517-1648
  • Kap. 32. Anfang der Reformation
  • Kap. 38. Der Dreißigjährige Krieg. 1618-1648
  • Siebenter Zeitraum. Von der Ohnmacht Deutschlands seit dem westfälischen Frieden bis zur Auflösung des römisch-deutschen Reichs. 1648-1806
  • Achter Zeitraum. Von Deutschlands tiefstem Fall bis zu seiner Wiedererstehung als deutscher Staatenbund. 1806-1815
  • Kap. 48. Deutschlands Befreiung vom Fremdjoche
  • Kap. 56. Der französisch-deutsche Krieg in den Jahren 1870 u. 1871
  • Anhang
  • Genealogy chart
  • Genealogy chart
  • Genealogy chart
  • Genealogy chart
  • Genealogy chart
  • Genealogy chart
  • Genealogy chart
  • Genealogy chart
  • Zeittafel oder Zusammenstellung der Hauptbegebenheiten der deutschen Geschichte nach einer dreifachen Abstufung
  • Advertising
  • binder

Full text

98 
Kap. 18. § 91. Die Karolinger in Deutschland. 
Dritter Zeitraum. 
Von der Aufrichtung des deutschen Reichs bis zum Sinken 
des Kaisertums. 
843—1137. 
Kap. 18. Die Karolinger in Deutschland. 
Histor. Atlas, Tab. IX. 
91. Die Reihe der eigentlichen deutschen Könige eröffnet König Ludwig 
843-76 der Deutsche, der fähigste und tüchtigste unter den Söhnen Ludwig's des 
Frommen, ein Mann von hohem Wuchs, edler Gesichtsbildung, blitzenden 
Augen, heiterem Gemüt, großer Milde (die von Schwäche frei mar), dabei von 
wissenschaftlichem Sinn. Er hatte feinen Sitz zu Regensburg unter 
den Baiern, die ihn seit 825 als Regenten besaßen und liebten. 
Er nannte sich anfangs in vielen noch jetzt vorhandenen Urkunden „König der 
Baiern", obgleich er das nachmalige Deutschland besaß. Erst später und nur im 
Kanzleistil bezeichnete er sich als König in Ostfranken. Die nachfolgenden Deutsch¬ 
karolinger unterließen dann auch die Bezeichnung „König in Baiern", hielten sich aber 
doch vorzüglich in Baiern, und zwar in Regensburg, auf. 
Da sein Vater die Verteidigung der Ostgrenzen sehr vernachlässigt hatte, 
so fiel ihm in den beständigen Kämpfen mit den eindringenden Slaven 
(den Abodriten und Sorben, den Mähren und Böhmen) und in der Abwehr 
gegen die Raubeinfälle der Normannen eine schwere Aufgabe zu. Er 
konnte die Ruhe des Reiches nur dadurch einigermaßen sichern, daß er zur 
Verteidigung der Grenzen die Herzogsmacht wieder aufkommen ließ. 
So gab es bereits Markgrafen in Türingen, in Oesterreich, in Kärnthen. 
Nach dem Tode Karl's des Großen waren die Normannen (§ 79) in großen und 
häufigen Scharen wieder gekommen, um die fränkischen Küstenländer durch ihre Zer¬ 
störungen heimzusuchen, indem sie in die Mündungen der Flüsse einliefen, um die da¬ 
ran gelegenen Städte (wie Paris, Orleans, Toulouse, Köln, Bonn rc.) zu plündern. 
So setzte sich ein normannischer Seeheld 845 sogar in Paris fest und konnte nur 
durch 7000 Pfund Goldes zum Abzug gebracht werden; im Jahre 846 raubten sie 
die Stadt Hamburg, die Ludwig der Fromme erst gegründet hatte, gänzlich aus und 
Zerstörten sie. Ihre Raubzüge mehrten sich, als in Norwegen König Harald Schön¬ 
haar (863) alle dortigen Fylken oder Völkerschaften sich unterwarf, und viele aus an¬ 
geborener Freiheitsliebe sich seiner Herrschaft dadurch entzogen, daß sie sich diesem wil¬ 
den Seeleben ergaben. Seit dem Jahre 876' plünderte der kühne Rolf oder Rollo 
die friesischen und westfränkischen Küsten so häufig, daß ihn Karl der Einfältige, um 
sich seiner zu erwehren, mit der nach ihnen benannten Normandie und Bretagne be¬ 
lehnen mußte (912), worauf derselbe unter dem Namen Robert I mit seinen Nor¬ 
mannen das Christentum annahm und die Raubzüge einstellte. Andere Normannen
	        

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Dittmar, Heinrich, and Karl Ernst Abicht. Die Deutsche Geschichte in Ihren Wesentlichen Grundzügen Und in Einem Übersichtlichen Zusammenhang. Heidelberg: Winter, 1880. Print.
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