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Geschichts-Bilder

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN667980547
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5051128
Title:
Geschichts-Bilder
Shelfmark:
HK-II 31(8,1878)
Author:
Mauer, August
Place of publication:
Langensalza
Publisher:
Greßler
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1878
Edition title:
8., verm. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
Darstellung der wichtigsten Begebenheiten und berühmtesten Personen aus der Alten Geschichte, dem Mittelalter, der neuen und neuesten Zeit

Chapter

Title:
I. Bilder aus der alten Geschichte
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die Perser
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Geschichts-Bilder
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalts-Uebersicht
  • I. Bilder aus der alten Geschichte
  • Die Aegyptier
  • Die Perser
  • Die Griechen
  • Die Perserkriege in Griechenland
  • Die Römer
  • Rom unter Kaisern
  • II. Bilder aus dem Mittelalter
  • Die deutschen Völkervereine
  • Die Lehren des Koran
  • Kaiser Karl der Große (768-814)
  • Kaiser Otto I. (936-973)
  • Der erste Kreuzzug (1096)
  • Die Vehmgerichte
  • Die wichtigsten Erfindungen des Mittelalters
  • III. Bilder aus der neuen und neuesten Zeit
  • Luthers Kampf gegen Ablaß
  • Kaiser Karl V. (1520-1558)
  • Die Bartholomäusnacht oder Bluthochzeit (1572)
  • Friedrich der Große (1740-1786)
  • Die französische Revolution (1789)
  • Napoleons Zug nach Rußland
  • Der Wiener Kongreß und der neue deutsche Bund
  • Der nordamerikanische Bürgerkrieg (1861-1865)
  • Preußens Feldzüge gegen Oesterreich und dessen Verbündete im Jahre 1866
  • Der deutsch-französische Krieg vom Jahre 1870 bis 1871
  • Anhang
  • Binder

Full text

17 
asiatischen Griechen wie den gefangenen Fischen. Cyrns sandte einen 
seiner Feldherren ab, der sie besiegte und seinem Könige unterwarf. 
Hierauf zog Cyrus gegen Babylon, und ungeachtet der hohen 
und dicken Mauern und der tiefen Gräben bezwang er die Stadt 
durch List. Er ließ das Wasser des Euphrat durch einen Kanal 
ableiten, und in einer Nacht, als die Babylonier ein Fest feierten, 
marschirten die Perser das trockene Bette des Flusses hinab unter 
der Mauer durch, überfielen die unbewaffneten, zum Theil berausch¬ 
ten Bürger, und Cyrus ward Herr von Babylon und dem ganzen 
babylonischen Reiche. So erstreckte sich des Cyrus Herrschaft vom 
mittelländischen Meere bis nahe an den Indus. 
Hiermit war aber Cyrus noch nicht zufrieden. Hinter dem 
kaspischen Meere wohnte das arme, aber kräftige Volk der Mas- 
sageten. Auch dieses sollte unterworfen werden. Siegend drang 
er in's Land hinein, schlug die Massageten und nahm den Sohn der 
Königin gefangen. Da rief die bedrängte Königin in Verzweiflung 
ihr ganzes Volk zum Kampfe auf. Nun wurde Cyrus geschlagen 
und fiel selbst im Treffen. Die zornige Königin ließ seinem Leichnam 
den Kopf abschlagen und diesen in ein Gefäß voll Blut tauchen mit 
den Worten: »Nun trinke dich satt, Barbar!« 
Cyrus Sohn, Kambyses, eroberte Aegypten, und der darauf 
folgende König, Darius, erweiterte das Reich in Osten und Westen. 
Auch Griechenland gedachte er zu unterjochen; hier aber scheiterte 
die Macht des siegreichen Eroberers an dem geistvollen Muthe eines 
kleinen Volkes. — Wir werden in der Geschichte desselben auf diesen 
glorreichen Freiheitskampf zurückkommen. 
Die Griechen. 
Griechenland und seine ältesten Bewohner.*) 
Griechenland ist zwischen drei Welttheilen, zwischen Europa, 
Asien und Afrika gelegen und auf drei Seiten vom Meere — im 
Osten und Süden vom ägäischen und im Westen vom jonischen 
Meere — umflossen. Im Norden, wo es mit dem festen Lande 
zusammenhängt, wird es von hohen Gebirgen umgrenzt. Das 
Meer bildet tief eingeschnittene und zahllose Buchten. Die Boden¬ 
gestaltung der Halbinsel wird durch einen Gebirgsrücken bestimmt, 
welcher, abgesehen von vielfachen Abzweigungen, das Land in der 
Richtung von Nordwest nach Südost durchzieht. An der Grenze 
von Thessalien und Ma cedo nie n erhebt sich der 1880°° hohe 
Olymp; zwischen Thessalien und Epirus zieht die Kette des 
Pindus von Norden nach Süden; der Oeta mit dem berühmten 
Thermopylenpaß scheidet Hellas von Thessalien. Hellas selbst 
*) Nach Spieß und Beriet. 
Geschichtsbilder. 8te Aufl. „
	        

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Mauer, August. Geschichts-Bilder. Langensalza: Greßler, 1878. Print.
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