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Geschichte für sächsische Schulen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN668695080
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5099083
Titel:
Geschichte für sächsische Schulen
Signatur:
1924 A 9015
Autor*in:
Borchers, Emil
Kahnmeyer, Ludwig
Schulze, Hermann
Erscheinungsort:
Bielefeld [u.a.]
Verlag:
Velhagen & Klasing
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1918
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
XIII. Deutschlands Erniedrigung und die Befreiungskriege
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte für sächsische Schulen
  • binder
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Die Germanen
  • II. Germanen und Römer
  • III. Die Völkerwanderung
  • IV. Das Frankenreich
  • Bonifatius fällt die Eiche
  • Im Klosterhof
  • Gründung der deutschen Kaisermacht
  • "Verwunderung" (Heinrich der Vogelsteller)
  • VI. Papst und Kaiser
  • VII. Zeit der beginnenden Auflösung des Reiches
  • VIII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen
  • Inneres einer Stadt. (XV. Jahrhundert)
  • Gutenberg, Fust und Schöffer in der Werkstatt
  • IX. Die Reformation und der Dreißigjährige Krieg
  • Götz von Berlichingen im Bauernkrieg
  • X. Deutschlands Schwäche nach dem 30jährigen Kriege
  • Der Große Kurfürst bei Fehrbellin
  • König August von Polen und König Friedrich Wilhelm von Preußen
  • XI. Begründung der Großmachtstellung Preußens
  • XII. Die Befreiung der Volkskräfte
  • XIII. Deutschlands Erniedrigung und die Befreiungskriege
  • Gerhard Joh. David von Scharnhorst
  • XIV. Gründung des neuen Deutschen Reiches
  • XV. Ausbau des neuen Deutschen Reiches
  • Zeittafel
  • Längsschnitte
  • binder

Volltext

— 123 — 1 
XIII. Deutschlands Erniedrigung und die Befreiungskriege. 
Napoleon I. und das Ende des Deutschen Reiches. 
1. Napoleon Bonaparte. Napoleon war als der Sohn eines Advokaten auf der 
Insel Korsika geboren, besuchte die Kriegsschule zu Brienne und wurde dann Osnzier. 
Beim Ausbruch der Revolution stellte er sich auf die Seite der Republikaner. Diese schickten 
ihn nach Toulon, die Stadt von den Engländern zu befreien. Mit Geschick führte er diese 
Aufgabe aus. Nun wurde er General. Einen Pariser Volksaufstand brachte er bald dadurch 
zur Ruhe, daß er mit Kartätschen unter die Aufrührer schießen ließ. Bald darauf übertrug 
ihm die Regierung den Oberbefehl über die Armee, die damals in Italien gegen die 
Österreicher kämpfte. In kurzer Zeit hatte er den Feind besiegt und sich auch fast ganz 
Italien unterworfen. Ein Jahr darauf ging er nach Ägypten, besiegte 23 afrikanische Fürsten 
bei Kairo und wurde so auch Herr dieses Landes. 
Nach Frankreich zurückgekehrt, wurde Napoleon hier mit großem Jubel aufgenommen. 
Bald aber vertrieb er die dortige Regierung und machte sich zum ersten Konsul des 
Landes. Stets folgte der Sieg seinen Fahnen, und seine Soldaten verehrten ihn abgöttisch. 
Das machte ihn so kühn, daß er sich 1804 zum Kaiser krönen ließ. 1801 
2. Das ganze linke Rheinufer französisch. Im Jahre 1800 überschritt isoo 
Napoleon den Großen St. Bernhard und schlug die Österreicher bei Marengo. 
Im Frieden mußte Deutschland das ganze linke Rheinufer an Frankreich 
abtreten. Um die Fürsten, wie z. B. den König von Preußen und den Kur¬ 
fürsten von Bayern, die dort Besitzungen verloren hatten, zu entschädigen, gab 
er ihnen geistliche Fürstentümer und reichsunmittelbare Städte diesseits des 
Rheins. Sämtliche geistliche Herrschaften in Deutschland bis auf drei 
verloren so mit. einem Schlage ihren we tlichen Besitz und ebenso sämtliche 
Reichsstädte bis auf sechs, Nürnberg, Augsburg, Frankfurt und die drei Hanse¬ 
städte, ihre Selbständigkeit. Im ganzen hörten 112 Staaten und Stätchen auf 
zu bestehen, wodurch zum Heile Deutschlands die Kleinstaaterei vermindert wurde. 
3. Demütigung Österreichs. Als Napoleon Kaiser geworden war, wollte er 
sich zum Herrn von ganz Europa machen. Es verbanden sich darum die Eng¬ 
länder, Russen und Österreicher gegen ihn. Die Engländer vernichteten seine 
Flotte bei Trafalgar, wo Admiral Nelson, der tapfere Anführer der Eng¬ 
länder, den Heldentod fand. Die Russen und Österreicher aber schlug Napoleon 
in der Dreikaiserschlacht bei Austerlitz (1805). Im Frieden mußte Österreich 1805 
7s "eines Landes abtreten, u. ct. auch Tirol an Bayern. 
4. Ende des Teutschen Reiches. Nun war Napoleons Streben darauf 
gerichtet, auch die Macht des altersschwachen Deutschlands zu brechen. Im 
Jahre 1806 stiftete er den sogenannten Rheinbund. 16 deutsche Staaten 1806 
(Bayern, Württemberg, Baden, Darmstadt, Nassau u. ct.) traten dem Bunde bei 
und stellten sich damit unter den Schutz Napoleons. 70 kleinere Reichsfürsten, 
deren Gebiet im Bereiche dieses Rheinbundes lag, wurden ihrer landesherrlichen 
Rechte entkleidet und Untertanen der ihnen nächstliegenden Rheinbundstaaten. 
Der' Rheinbund stellte dem Franzosenkaiser 63 000 deutsche Soldaten für jeden 
Festlandskrieg zur Verfügung. Infolge dieser Vorgänge legte Franz II., der 1800 
49. Kaiser Deutschlands, die deutsche Kaiserkrone nieder und sührte fortan 
nur den schon 1804 angenommenen Titel „Kaiser von Österreich". Damit hatte 
das morsche, beinahe tausendjährige „Heilige Römische Reich Deutscher Nation" 
sein Ende erreicht.
	        

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Zitierempfehlung

Borchers, Emil, Ludwig Kahnmeyer, and Hermann Schulze. Geschichte Für Sächsische Schulen. Bielefeld [u.a.]: Velhagen & Klasing, 1918. Print.
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