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[Teil 2] (T. 2)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN667985794
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5063680
Title:
Bilder aus der deutschen Kulturgeschichte
Author:
Richter, Albert
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Brandstetter
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1882
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN669689815
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5110338
Title:
[Teil 2]
Shelfmark:
I 35-843
Author:
Richter, Albert
Volume count:
T. 2
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Brandstetter
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1882
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
[Inhalt]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
15. Frauenbildung im Mittelalter
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Bilder aus der deutschen Kulturgeschichte
  • [Teil 2] (T. 2)
  • binder
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis des zweiten Bandes
  • Verzeichnis der im zweiten Bande enthaltenen Holzschnitte
  • [Inhalt]
  • 5. Kleinhandel und Märkte im Mittelalter
  • 7. Zollwesen im Mittelalter
  • 9. Deutscher Handel am Ausgang des Mittelalters
  • 11. Einrichtungen mittelalterlicher Universitäten
  • 15. Frauenbildung im Mittelalter
  • 20. Schulwesen im Reformationszeitalter
  • 22. Die Meistersänger
  • 25. Die Landsknechte
  • 26. Nürnbergs Kunstleben gegen Ausgang des Mittelalters
  • 27. Deutsche Kunst im 16. Jahrhundert
  • 34. Die ältesten deutschen Zeitungen
  • 41. Studentenleben im 16. und 17. Jahrhundert
  • 45. Die Hexenprozesse
  • 50. Verfassungszustände des ehemaligen römisch-deutschen Kaiserreichs
  • 57. Familienleben im 18. Jahrhundert
  • 59. Kulturzustände am Anfang des 19. Jahrhunderts
  • binder

Full text

98 Frauenbildung im Mittelalter. 
zu haben, was ihm nur dadurch gelingen konnte, daß er in seinen eigenen 
Liedern ein unübertroffenes Muster hinstellte. Übrigens darf nicht über¬ 
sehen werden, daß die lateinischen Lieder erst nach und nach ihren Platz 
in der evangelischen Kirche ganz verloren haben. In Hamburg z. B. sind 
Lieder, wie „Puer natus in Bethlehem“ oder der Grabgesang „Ecce 
quomodo moritur justus“ noch bis gegen Ende des vorigen Jahrhunderts 
gesungen worden. 
}5. ^rauenbildung im Mittelalter. 
(Nach: Fr. Kösterus, Frauenbildung im Mittelalter. Würzburg, 1877. S. 4 — 32. 
Alb. Richter, Zur Geschichte der häuslichen Erziehung in Deutschland. Cornelia, 
Bd. 10. S. 132 — 145. C. M. Engelhardt, Herrad von Landsperg. Stuttgart, 
1818. S. 62 — 75.) 
Schon in den frühesten Zeiten des Mittelalters, mehr aber noch in 
dessen späteren Perioden, gab es eine verhältnismäßig beträchtliche Anzahl 
wohlunterrichteter Frauen. Vor allem mußten jene Jungfrauen, welche die 
Ordensgelübde abzulegen beabsichtigten, zuvor ein gewisses Maß von Kennt¬ 
nissen sich aneignen, um dem Chorgebet, dem Kirchengesang, der Betrach¬ 
tung und geistlichen Lesung, welche in allen Klosterregeln vorgeschrieben 
waren, obliegen zu können. Sie mußten wenigstens lesen können. In dem 
Statutenbuch des Frauenklosters Niederprüm (gestiftet 1190) wird verordnet: 
„ Die Schwestern sollen sich ans der Bibliothek Bücher zum Lesen geben 
lassen, jedesmal nur eins, nicht mehr; dieses sollen sie aber ganz der Ord¬ 
nung nach, nicht hier und dort ein wenig, studieren. Einzelne Stellen, die 
besonders zur Belehrung und Erbauung geeignet sind, dürfen sie sich heraus¬ 
schreiben. Bei den gemeinschaftlichen Lefungen sollen die Schwestern den 
Schleier zurücklegen, damit man fehen kann, ob sie aufmerken, nicht etwa 
schlafen." Den Klosteroberen lag es ob, über die Befolgung solcher Be¬ 
stimmungen zu wachen. Der ersten Äbtissin von Gandersheim, Hathumoda, 
wird nachgerühmt, sie habe nicht bloß selbst fleißig gelesen, sondern auch 
eine Vorliebe für jene Mitschwestern gehegt, welche Gleiches gethan; Nach¬ 
lässige habe sie, wofern sie Talent an ihnen wahrgenommen, weniger durch 
Freundlichkeit, als durch Strenge dazu genötigt. Vielen Äbtissinnen wird 
nachgerühmt, daß sie sich der in den Klöstern befindlichen Schulen mit 
besonderer Hingebung angenommen. Auch weltliche Fürstinnen kümmerten sich 
um die Fortschritte der Aspirantinnen des Ordensstandes. Noch wenige 
Monate vor ihrem Tode besuchte Mathilde, die fromme Witwe Heinrichs I., 
das von ihr gestiftete Kloster Nordhausen, um sich während einer mehr¬ 
monatlichen Anwesenheit zu überzeugen, ob gute Zucht geübt und guter 
Unterricht erteilt werde: „war es doch ihre Gewohnheit, in die Schulen zu 
gehen, um nachzuschauen, was jeder Einzelne treibe, da es ihr größtes Ver¬ 
gnügen war, jemand in der Bildung fortschreiten zu fehen."
	        

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Richter, Albert. [Teil 2]. Leipzig: Brandstetter, 1882. Print.
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