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[Teil 2] (T. 2)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN667985794
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5063680
Title:
Bilder aus der deutschen Kulturgeschichte
Author:
Richter, Albert
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Brandstetter
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1882
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN669689815
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5110338
Title:
[Teil 2]
Shelfmark:
I 35-843
Author:
Richter, Albert
Volume count:
T. 2
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Brandstetter
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1882
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
[Inhalt]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
25. Die Landsknechte
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Bilder aus der deutschen Kulturgeschichte
  • [Teil 2] (T. 2)
  • Binder
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis des zweiten Bandes
  • Verzeichnis der im zweiten Bande enthaltenen Holzschnitte
  • [Inhalt]
  • 5. Kleinhandel und Märkte im Mittelalter
  • 7. Zollwesen im Mittelalter
  • 9. Deutscher Handel am Ausgang des Mittelalters
  • 11. Einrichtungen mittelalterlicher Universitäten
  • 15. Frauenbildung im Mittelalter
  • 20. Schulwesen im Reformationszeitalter
  • 22. Die Meistersänger
  • 25. Die Landsknechte
  • 26. Nürnbergs Kunstleben gegen Ausgang des Mittelalters
  • 27. Deutsche Kunst im 16. Jahrhundert
  • 34. Die ältesten deutschen Zeitungen
  • 41. Studentenleben im 16. und 17. Jahrhundert
  • 45. Die Hexenprozesse
  • 50. Verfassungszustände des ehemaligen römisch-deutschen Kaiserreichs
  • 57. Familienleben im 18. Jahrhundert
  • 59. Kulturzustände am Anfang des 19. Jahrhunderts
  • Binder

Full text

196 Die Landsknechte. 
stallungsbrief zum Feldobristen und beauftragte ihn durch das „Werbepatent", 
ein Regiment Landsknechte „aufzurichten". Der Sold, die Anzahl der ein¬ 
zelnen Fähnlein, der Ort, wohin das Regiment kommen sollte, wurden 
festgesetzt, und nun schickte der neu ernannte Feldobrist zu seinen kriegslustigen 
Freunden und Bekannten, daß sie zu ihm kämen. Den tüchtigsten unter 
ihnen ernannte er zu seinem Stellvertreter oder „Obristleutnant", die übrigen 
bestimmte er zu „Hauptleuten" über die einzelnen Fähnlein. 
Unterdessen ward schon im Lande „umgeschlagen", d. H. unter Trommel- 
schlag ward das dem Feldobersten zugegangene kaiserliche oder fürstliche 
Werbepatent in Städten und Dörfern bekannt gemacht, und ehrliche, rüstige 
Gesellen wurden eingeladen, demselben Folge zu leisten. In kurzer Zeit 
strömte dann eine Menge kriegslustigen Volkes zu den Fahnen, nicht etwa 
nur lose Gesellen und Verbrecher, welche der Hand der Gerechtigkeit ent¬ 
lausen wollten, sondern oft gar stattliche Gesellen, die wohl imstande waren, 
sich trefflich auszurüsten, neben reichen Bürgersöhnen nicht selten arme 
Adlige; denn in der durch Umschlag bekannt gemachten Aufforderung hieß 
es, daß „rechtliche und unbescholtene Bursche, welche des vielberühmten 
Feldherrn Kriegsruhm theilen wollten, auch mit eigener Kleidung und 
Schuhen versehen, mit Schwert und Spieß oder Hellebarde oder gar mit 
einer Hakenbüchse wohlbewehrt wären, sich getrost zu dem Fähnlein des 
Hauptmanns N. N. stellen sollten und einer freundlichen Behandlung ge¬ 
wärtig fein möchten". Zugleich mit dieser Aufforderung ward bekannt ge¬ 
macht, welcher Lohn gezahlt werden sollte und an welchem Orte sich die 
der Werbung Folgenden vor dem Musterherren zu stellen hatten. Die 
vorläufig in die Musterrolle Eingeschriebenen erhielten ein Handgeld gleichsam 
als Reisepfennig bis zu dem Orte der Musterung, daher man es auch das 
„Geld auf den Lauf" nannte. 
Wenn die Haufen der Geworbenen an dem festgesetzten Orte eingetroffen 
waren, hielt der Musterherr Musterung, ein erfahrener Kriegsmann, der 
mit scharfem Auge etwaige Mangel an Kleidung und Bewaffnung zu ent¬ 
decken imstande war, und der einen Musterschreiber zur Seite hatte. 
Auf freiem Felde ward aus drei Spießen ein Joch gebildet, so daß 
zwei derselben mit dem Schaft in der Erde staken, der dritte aber über 
die beiden ersten gelegt war. Durch dieses Joch mußte jeder der Gewor¬ 
benen gehen, und der Musterherr stand mit prüfendem Blick dabei. Wer 
mit Kleidung und Ausrüstung vor dem Musterherrn bestand, wurde von dem 
Musterschreiber in die Rolle geschrieben. Jedes Fähnlein sollte 400 gesunde 
und wohlgebildete Knechte zählen; einhundert, die in die erste Reihe oder 
in „das erste Blatt" gestellt wurden, sollten Übersöldner sein, d. h. solche, 
denen um ihrer besseren Ausrüstung willen, höherer Sold gezahlt wurde. 
Solche mußten mit eiserner Sturmhaube, Panzerärmeln, Beinschienen, 
Brust- und Rückenpanzer versehen sein. Wer mit einer Hakenbüchse be¬ 
waffnet war, erhielt doppelten Sold, ward Doppelföldner; denn die Haupt¬ 
waffe der Landsknechte war der lange Spieß, und selbst im dreißigjährigen
	        

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Richter, Albert. [Teil 2]. Leipzig: Brandstetter, 1882. Print.
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