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Geschichte des Altertums (Teil 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN667985794
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5063680
Title:
Bilder aus der deutschen Kulturgeschichte
Author:
Richter, Albert
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Brandstetter
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1882
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN669689815
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5110338
Title:
[Teil 2]
Shelfmark:
I 35-843
Author:
Richter, Albert
Volume count:
T. 2
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Brandstetter
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1882
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
[Inhalt]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
9. Deutscher Handel am Ausgang des Mittelalters
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Weltgeschichte für die Oberklassen der Studienanstalten und Oberlyzeen
  • Geschichte des Altertums (Teil 1)
  • Binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Einleitung
  • Orientalische Geschichte
  • Griechische Geschichte
  • Römische Geschichte
  • Überblick über die bildenden Künste im Altertum
  • Binder

Full text

Land und Leute Italiens. 
131 
Die Seen bilden meist erloschene Krater. Bekannter sind der Seen. 
Volsinersee, die beiden Seen des Albanergebirges, der lacus Alba¬ 
nus und lacus Fucinus, und der lacus Trasumennus. 
Die apenninische Halbinsel liegt in der Mitte des Mittelländischen Deutung 
Meeres. Nicht weit von Griechenland, war sie besonders befähigt, die für die 
griechische Kultur aufzunehmen und den westlichen Mittelmeerstaaten 
und einem Teil des mittleren Europa zuzuführen. Im Osten tritt der Wicklung. 
Apennin näher an das Meer, während an der Westseite größere Ebenen 
liegen, auch ist die West- und Südküste reicher gegliedert und hat bessere 
Häfen als die Ostküste. So ist das Antlitz Italiens nach Westen gewandt, 
nur dort konnten sich größere Staaten entwickeln. Hieraus erklärt es sich 
auch, daß die erste Berührung mit den Griechen und den östlichen Ländern 
von der West- und Südseite her stattfand und daß die Römer ihre Er¬ 
oberungen eher auf Sizilien, Spanien und Afrika als auf Griechenland 
richteten. Die Küste wies die Einwohner der meisten Landschaften schon 
früh auf die See hin. Die verschiedenartige Natur der einzelnen Land¬ 
schaften und die trennenden Gebirge erschwerten die Gründung eines 
Gesamtreiches. 
Man teilt Italien in Ober-, Mittel- und Unteritalien. 
1. In Oberitalien liegen drei Landschaften; zunächst Gallia cis- 
alpina, das in Gallia transpadana und cispadana zerfällt. In Gallia Gaiiia 
transpadana liegen die Städte: Verona an der Etsch. Mantua, nahecisalpma- 
dabei Andes (der Geburtsort Virgils), Cremona, Mediolanum (Mailand), 
Augusta Tanrinornm (Turin), Comnm (Eomo). In Gallia cispadana 
bildete Ravenna im Altertum einen Seehafen, während es jetzt mehrere 
Kilometer vom Adriatischen Meere entfernt liegt. An der via Aemilia 
liegen Bononia (Bologna), Mutina (Modena), Parma, Placentia (Piaceuza). 
— Ligurien mit Genua, später auch Augusta Taurinornm, dann Vercellae Ligurien. 
(Vercelli), dabei liegen die campi Raudii. — Venetien: Die HauptstädteVeneNen. 
sind Patavinm (Padua), der Geburtsort des Livius, und Aquileja. 
2. In Mittelitalien liegen sechs Landschaften; im Westen am Tyr¬ 
rhenischen Meere Etrurien, Latium und Kampanien, im Osten Umbrien, 
Picenum und Sarnninrn. — Etrurien, auch Tyrrhenien oder Tuscien,Etrurien, 
jetzt Toskana genannt, ist durch den Tiber von Latium und Umbrien 
getrennt. Die Landschaft bildete einen Staatenbund unter Königen, den 
Lukumouen. Städte sind Florentia (Florenz), Elnsium, Falerii, Caere, 
Veji, Tarquinii, Arretium, Fidenae it. a. — Latium mit den StädtenLa«um. 
Rom, dem Hasenort Ostia, Tibur (Tivoli) am Anio, Tnsculum, Alba 
Longa, Lamninm, Gabii, Arpinum im Gebiete der Volsker, dem Geburts¬ 
ort des Marius und des Cicero. Präneste im Gebiete der Äquer, am 
Meere endlich Antium. Weingebiete sind der ager Caecubus, das Gebiet 
von Formiae, der mons Massicus und der ager Falernus. Daher stammen 
die bei Horaz genannten Weinsorten: vinum Caecubum, Formianum, 
9*
	        

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Pigge, Heinrich, Simon Peter Widmann, and Rudolf Ernsing. Geschichte Des Altertums. Münster in Westf.: Aschendorff, 1913. Print.
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