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Der heimatkundliche Unterricht für die Schulen der Provinz Hannover

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN669845892
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5151786
Titel:
Der heimatkundliche Unterricht für die Schulen der Provinz Hannover
Signatur:
HK-II 40(1,1888)
Autor*in:
Rustmann, W.
Vollmer, W.
Erscheinungsort:
Hannover
Verlag:
Carl Meyer (Gustav Prior)
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1888
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
X. Der Regierungsbezirk Hildesheim
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der heimatkundliche Unterricht für die Schulen der Provinz Hannover
  • Einband
  • Kaiser Friedrich im Kreise seiner Familie
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • II. Der Harz
  • IV. Das Tiefland
  • VI. Naturprodukte und ihre Verwertung
  • VIII. Geschichtliches der Provinz Hannover
  • X. Der Regierungsbezirk Hildesheim
  • XII. Der Regierungsbezirk Stade
  • XIV. Der Regierungsbezirk Aurich
  • Stammtafel
  • Register
  • Werbung
  • Einband

Volltext

Regierungsbezirk Hildesheim. 
117 
Dur Wiederholung. 
1) Ordne die Kreise im Regierungsbezirke Hannover a. nach ihrem Flächeninhalte, 
b. nach der Einwohnerzahl! — Nenne die Städte und Flecken a. mit mehr als 100000 
Einwohnern, b. mit 4000—10000 Einwohnern! — 2) Welche Städte und Flecken liegen an 
der Weser, Leine, Saale, Aue, Hunte, Hache? — 3) Welche Städte und Flecken liegen 
a. in einem Thale, b. auf oder an einem Berge? — 4) Wo sind Steinkohlenbergwerke, 
Salinen, Gesundbrunnen? — 5) Nenne Geschichtliches von Sulingen, Kalenberg, Loccum, 
Wunstorf, Pattensen, Mariensee, Bordenau, Nienburg, Hastenbeck! — 6) Nenne Moore! 
— 7) Nenne die 12 Städte! — 8) Nenne die Eisenbahnstrecken, welche den Regierungs¬ 
bezirk durchziehen! — 9) Reise von Hannover über Elze nach Hanteln, über Springe 
zurück; von Hannover nach Verden; von Bremen nach Lemförde und gib dabei die zu 
berührenden Städte und vorhin erwähnten Orte an! 
X. Per Regierungsbezirk Hildesheim. 
1. Größe: 5321 qkm. 
2. Einwohner: 458520 am 1. Dezember 1885 gegen 441610 am 
1. Dezember 1880; also eine Zunahme der Bevölkerung um 3,83 °/0. 
3. Grenze: nördlich: Regierungsbezirk Hannover und Lüneburg; östlich: 
Herzogtum Braunschweig und Provinz Sachsen; südlich: Provinzen Sachsen und 
Hessen-Nassau; westlich: Provinz Westfalen und Regierungsbezirk Hannover. 
4. Bodengestalt: Siehe Harz (S. 6 ff.), das Leine-Bergland (S. 20 ff.), 
das Wefer-Bergland (S. 26 ff.). Fast der ganze Bezirk ist Gebirgsland; nur der 
nördlichste Teil zeigt im Kreise Peine Geest und Moor. 
5. Gewässer. Siehe S. 12 ff., 25 ff. 
6. Geschichtliches. Der ursprüngliche Sitz des für Ostfalen von Karl 
dem Großen 812 gegründeten Bistums war Elze; 822 verlegte ihn dessen 
Sohn Ludwig der Fromme nach Hildesheim. (Sage: Der Rofenstock am Dome 
zu Hildesheim.) Die Grenze des Bistums war im Norden das Bistum Verden, 
im !C]ten die Oker (Bistum Halberstadt), im Süden das Erzstift Mainz, im 
Westen das Bistum Minden. Zu hohem Glanze gelangte dasselbe unter den 
Bischöfen Bernward (993—1022) und Godehard (1022—1048), die später 
heilig gesprochen sind und noch jetzt mit dem heiligen Epiphanias als Schutz¬ 
patrone der Diözese gelten. Die Bischöfe entzogen der herzoglichen Gewalt der 
Welfen ein großes Gebiet und vergrößerten dasselbe noch durch die Besitzungen 
der Grafen von Dassel, Winzenburg, Wohldenberg u. s. w. In der Stifts¬ 
fehde (1519—1522) i) unter Bifchof Johann IV. ging das sog. große Stift 
an Braunschweig-Lüneburg verloren (infolgedessen wurde hier die Reformation2) 
eingeführt), teilweise wurde es 1643 wieder zurückgegeben. Der letzte Fürst¬ 
bischof Franz Egon von Fürstenberg (zugleich Bifchof von Paderborn) verlor 
durch den Reichsdepntationsfchluß vom 25. Februar 1803 die Reichsfürsten- 
geroaLt und beide Hochstifter fielen als weltliche Fürstentümer an Preußen. 
Beifee ..Hochstifter wurden 1807 westfälisch; Paderborn kam infolge des Wiener 
Kongresses 1815 an Preußen und Hildesheim an Hannover. 
1) Stisssehde, siehe Haus und Schule, 1886, S. 313 ff. — Niedersächsisches Volks¬ 
buch von Dorenwell, S. 60. 
2) Lesestücke zur Heimatskunde, S. 51.
	        

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Zitierempfehlung

Rustmann, W., and W. Vollmer. Der Heimatkundliche Unterricht Für Die Schulen Der Provinz Hannover. Hannover: Carl Meyer (Gustav Prior), 1888. Print.
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