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Der heimatkundliche Unterricht für die Schulen der Provinz Hannover

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN669845892
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5151786
Titel:
Der heimatkundliche Unterricht für die Schulen der Provinz Hannover
Signatur:
HK-II 40(1,1888)
Autor*in:
Rustmann, W.
Vollmer, W.
Erscheinungsort:
Hannover
Verlag:
Carl Meyer (Gustav Prior)
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1888
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
XII. Der Regierungsbezirk Stade
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der heimatkundliche Unterricht für die Schulen der Provinz Hannover
  • Einband
  • Kaiser Friedrich im Kreise seiner Familie
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • II. Der Harz
  • IV. Das Tiefland
  • VI. Naturprodukte und ihre Verwertung
  • VIII. Geschichtliches der Provinz Hannover
  • X. Der Regierungsbezirk Hildesheim
  • XII. Der Regierungsbezirk Stade
  • XIV. Der Regierungsbezirk Aurich
  • Stammtafel
  • Register
  • Werbung
  • Einband

Volltext

154 
Kreis Harburg. 
q. Landkreis Harburg 
mit 83 Landgemeinden. Der Kreissitz ist in Harburg. 
Hittfeld, Dorf an der Seve mit 644 lutherischen Einwohnern, lieqt 
umgeben von Hügeln, auf Moor-, Sand- und Lehmboden. 
Wilstorf, mit 2379 lutherischen Einwohnern, südlich von Harburg und 
Heimfeld, mit 1330 lutherischen Einwohnern, westlich von Harburg, sind 
Dörfer, die mit ihren Häusern an die Stadt Harburg grenzen und werden 
wohl in nächster Zeit dieser Stadt angeschlossen werden. 
Wilhelmsburg, eine Elbinsel mit 5048 lutherischen Einwohnern. Im 
Westen der Änsel liegt der sog. Köhlbrand, durch welchen die Harburger 
Schiffe nach Altona fahren, um in das Fahrwasser der Norderelbe zu gelangen. 
Alten werd er mit 1804 und Finkenwerder mit 746 lutherischen Be¬ 
wohnern sind zwei Elbinseln, die teils zu Hannover, teils zu Hamburg gehören. 
Tostedt, Dors mit 1081 lutherischen Einwohnern, die außer Ackerbau 
uud Viehzucht lebhaften Handel mit fettem Vieh und den Erzeugnissen der 
Bienenzucht treiben. 
Buchholz 671, Eißendorf 799, Fischbeck 760, Hollenstedt 709, Lauenbruch 669, Neu¬ 
land 889, Neuhof 794, Trelde 598 Einwohner. 
Zur Wiederholung. 
1) Ordne die lüneburgschen Städte nach der Größe! — 2) Welche Städte liegen an 
einer Eisenbahn? — 3) Welche Städte und Dörfer erinnern an Hermann Billung? Er¬ 
zähle darüber! — 4) Welche Mineralien werden im Lüneburgschen gewonnen? — 5) Wo 
strti) oder waren Salzquellen, Erdölquellen, Eisenwerke, Häfen, Weinberge? — 6) Wie 
unterscheidet sich das Elbgebiet vom Gebiete der Aller im Lüneburgschen? — 7) Welche 
Produkte kann das Lüneburgsche ausführen? — 8) Zu welchem Kreise gehört: Hermanns¬ 
burg, Bardowiek, Winsen a. d. Aller, Winsen a. d. Luhe, Buchholz, Walsrode, Fallers¬ 
leben, Fallingbostel, Isenhagen, Isernhagen, Hitzacker, Ebstorf, Medingen, Oldenstadt, 
Gartvw, Dahlenburg, Göhrde? — 9) Wo findet sich im Lüneburgschen Marschboden? — 
10) Zeichne die Ilmenau mit ihren Nebenflüssen ! — 11) Erzähle von der Schlacht bei Soltau, 
bei Sievershausen, von dem Gefechte bei der Göhrde, von der Gründung des Klosters zu 
Ramelsloh! 12) Zeichne eine Karte des Regierungsbezirks Lüneburg! 
XII. Der Regierungsbezirk Stade. 
1. Größe: 6786 qkm. 
2. Einwohner: 325 916 am 1. Dezember 1885 gegen 323 250 am 
1. Dezember 1880. 
3. Grenze: 3m Osten ist die Elbe von Frantop ab die Grenze gegen 
Holstein: die Weser im Westen ist nie ein trennender Strom gewesen, die ein¬ 
zelnen Gebiete haben stets auf beide Ufer übergegriffen. An diesen Regierungs¬ 
bezirk, der fast die Gestalt eines gleichschenkligen Dreiecks hat (Spitze bei Kuxhaven, 
die gleichen Schenkel Weser und Elbe), grenzt im Osten der Regierungsbezirk 
Lüneburg, Hamburg, die Provinz Schleswig-Holstein; im Norden Schleswig- 
Holstein und Hamburg (Amt Ritzebüttel); im Westen die Nordsee, Oldenburg, 
Bremen; im Süden Regierungsbezirk Hannover und Regierungsbezirk Lüneburg.
	        

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Zitierempfehlung

Rustmann, W., and W. Vollmer. Der Heimatkundliche Unterricht Für Die Schulen Der Provinz Hannover. Hannover: Carl Meyer (Gustav Prior), 1888. Print.
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