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Württembergisches Realienbuch

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN67140072X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5282660
Titel:
Deutsche Geschichte
Autor*in:
Kabisch, Richard
Kohlschein, Hans
Erscheinungsort:
Göttingen
Verlag:
Vandenhoeck & Ruprecht
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN671402277
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5285625
Titel:
Das neue Reich
Signatur:
HK-II 76(1,14)-2
Autor*in:
Kabisch, Richard
Kohlschein, Hans
Bandzählung:
[Teil 2]
Erscheinungsort:
Göttingen
Verlag:
Vandenhoeck & Ruprecht
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1914
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Werbung

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Werbung

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Württembergisches Realienbuch
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Geschichte
  • I. Bilder aus der württembergischen Geschichte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
  • II. Aus der alten Geschichte
  • III. Deutsche Geschichte bis zum Ausgang des Mittelalters
  • IV. Aus der Zeit von 1517 - 1815
  • V. Aus der Zeit von 1815 bis zur Gegenwart
  • Zeittafel
  • Geographie
  • I. Württemberg
  • II. Deutschland
  • III. Gestalt und Einteilung der Erde
  • IV. Die außerdeutschen Länder Europas
  • V. Asien
  • VI. Afrika
  • VII. Amerika
  • VIII. Australien und Ozeanien
  • IX. Die Erde als Ganzes
  • X. Die Erde als Weltkörper
  • XI. Himmelskunde
  • Naturgeschichte
  • A. Tierkunde
  • B. Pflanzenkunde
  • C. Gesteinskunde
  • D. Der Mensch
  • Rückblick auf das aus dem Tier- und Pflanzenleben Behandelte
  • Naturlehre
  • I. Die einfachen Maschinen
  • II. Vom Druck der Flüssigkeiten (besonders des Wassers)
  • III. Der Luftdruck
  • IV. Die Wärme
  • V. Der Schall
  • VI. Das Licht
  • VII. Der Magnetismus
  • VIII. Die Reibungselektrizität
  • IX. Die Berührungselektrizität (Stromelektrizität)
  • Einband

Volltext

427 
6. Das Auge und das Sehen, a) Voraussetzungen für das 
Sehen. Mit dem Auge lassen sich nur die Gegenstände wahrnehmen, welche 
Licht aussenden. Je mehr Licht von ihnen ausgeht, desto deutlicher sehen 
wir sie. Das von den Gegenständen 
ausgestrahlte Licht muß in das Auge 
gelangen (Fig. 32). Die einem Fenster 
vergleichbare durchsichtige Hornhaut 
gestattet dem Lichte den Eintritt in das 
Innere des Augapfels. Durch das 
Sehloch oder die Pupille, eine kreis¬ 
förmige Öffnung in der undurchsichtigen 
Regenbogenhaut, gelangt es aus die 
Linse und den Glaskörper. Die Ab¬ 
haltung von zu grellem Licht erfolgt 
durch eine Verengung der Pupille; um 
bei spärlicher Beleuchtung möglichst viel 
Licht in das Auge einzulassen, vermag 
sich die Pupille zu erweitern. Wollen 
wir den Lichtreiz völlig von dem Auge 
fernhalten, so schließen wir die Augenlider. Linse und Glaskörper 
müssen das Licht so brechen, daß sich die Gegenstände auf der Netzhaut 
abbilden. Bisweilen wird die Linse trüb und undurchsichtig (grauer Star); 
dann muß sie durch Operation entfernt und durch eine starke Konvexlinse 
(Starbrille) ersetzt werden. Die wichtigste Bedingung für das Sehen ist 
die Empfindlichkeit der Netzhaut. Letztere ist nichts anderes als die Aus¬ 
breitung des Sehnervs auf der Innenwand des Auges. Verliert die Netz¬ 
haut die Fähigkeit, Licht wahrzunehmen, so tritt Erblindung ein. Vor 
Erfindung des Augenspiegels bezeichnete man die Netzhaut- und Sehnerv¬ 
erkrankungen, die in vielen Fällen heilbar sind, als schwarzer Star. Heute 
ist dieser Krankheitsname nicht mehr gebräuchlich. 
b) Der Vorgang des Sehens. Der wichtigste lichtbrechende Körper 
im Auge ist die Linse. Um ihre Bedeutung für den Vorgang des Sehens 
zu verstehen, stellen wir eine brennende Kerze, eine erhabene Linse und einen 
Papierschirm so auf, daß auf diesem ein umgekehrtes, verkleinertes Bild entsteht. 
Nähern wir die Flamme der Linse, so wird das Bild auf dem Schirm 
sehr undeutlich; wenn wir jetzt aber den Schirm weiter von der Linse weg¬ 
rücken, so zeigt sich wieder ein klares, deutliches Bild der Flamme. Ent¬ 
fernen wir die Kerze von der Linse, so müssen wir den Schirm der Linse 
zuschieben, um ein scharfes Bild zu bekommen. Die Lage der Bilder 
richtet sich also nach dem Abstand zwischen Linse und Gegenstand. Das 
weiße Augenhaut. ^ — Horn¬ 
haut. A — Ader- oder Gefäßhaut. 
R — Regenbogenhaut. P — Puville. 
N — Netzhaut. 8 — Sehnerv. G = 
Glaskörper. L — Linse.
	        

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Württembergisches Realienbuch. Stuttgart: Bonz, 1909. Print.
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