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Kommentar zu Serie III der Kulturgeschichtlichen Bilder (H. 3)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN672440385
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5306964
Title:
Aus vergangenen Tagen
Author:
Heymann, Theodor
Uebel, Arthur
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Leipziger Schulbilderverl. Wachsmuth
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Subtitle:
Kommentar zu Ad. Lehmanns Kulturgeschichtlichen Bildern

Volume

Persistent identifier:
PPN672444313
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5309274
Title:
Kommentar zu Serie III der Kulturgeschichtlichen Bilder
Shelfmark:
HK-II 88(1,1890)-3
Author:
Heymann, Theodor
Uebel, Arthur
Volume count:
H. 3
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Leipziger Schulbilderverl. Wachsmuth
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1890
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
enthaltend: 1. Im Klosterhofe, 10. Jahrhundert, 2. Bauern und Landsknechte, 16. Jahrhundert, 3. Lagerleben, Zeit des Dreißigjährigen Krieges, 4. Aus der Rokoko-Zeit, 18. Jahrhundert

Chapter

Title:
Aus der Rokoko-Zeit. 18. Jahrhundert
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Aus vergangenen Tagen
  • Kommentar zu Serie III der Kulturgeschichtlichen Bilder (H. 3)
  • binder
  • Title page
  • Im Klosterhofe. 10. Jahrhundert
  • Bauern und Landsknechte. 16. Jahrhundert
  • Lagerleben. Zeit des 30jährigen Krieges
  • Aus der Rokoko-Zeit. 18. Jahrhundert
  • binder

Full text

— 99 — 
bezahlt zu machen für die Mühe, die sie sich gegeben hatte, mein Geld ans 
den Tisch zu setzen, weil ich wegen der großen Menge Damen, die um sie 
herumstanden, nicht beikommen konnte Der Hof blieb nach Ankunft 
des Ministers (des englischen Gesandten Bolingbrocke) noch eine Weile zu 
Fontainebleau, während welcher Zeit man auf nichts bedacht war, als sich 
zu belustigen; es folgte immer eine Lustbarkeit auf die andere. Vornehmlich 
die Jagden konnten nicht prächtiger sein. Die Damen befanden sich dabei 
in dem Gefolge der Frau Herzogin von Berry und der Madame entweder 
zu Pferde, oder auf Kalefcheu. So viel schönes Frauenzimmer zu Pserd, alle 
auf das herrlichste gekleidet, der König aus einer Kalesche, von dem ganzen 
Hof zu Pferd umgeben, das kostbarste Jagdzeug, alles dieses verursachte in dem 
Gehölze bei Fontainebleau einen der schönsten Anblicke. An den Tagen, wo 
keine Jagd war, fuhr der König in einer offenen Kalesche um den großen Kanal 
herum; die Damen begleiteten ihn, und alsdann erblickte man an ihrem 
Aufputz alles, was ein guter Geschmack und die größte Pracht schönes ausfindig 
zu machen nur immer vermögend ist. Bei der Rückkehr von der Spazierfahrt 
wurde Comedie gespielet oder bei der Frau Herzogin von Berry Zusammen¬ 
kunft gehalten, allwo man Lanskenet* spielte." — 
Gern folgt man den Schilderungen des fremden Cavaliers, der noch 
mancherlei ans dem Hofleben zu berichten weiß (was man freilich nicht 
alles nacherzählen kann, ohne das Sittlichkeitsgefühl zn verletzen). D^r 
Hausherr aber, der stolz auf seinen Fürsten ist, glaubt, daß jetzt der 
Hoj zn Dresden den zu Versailles und der König August 
d. St., welcher Hof und Residenz oft in einen wochenlangen Taumel 
von Vergnügungen versetzte und dabei meinte, etwas Großes und Gemein¬ 
nütziges verrichtet zu haben, Ludwig XIV. und seinen Nachfolger 
X noch übertreffe. „Dresden/' so behauptet er, „scheint ein bezaubertes 
§£ Land, welches sogar die Träume der alten Poeten noch übertrifft. Man 
sann hier wohl nicht ernsthaft sein, man wird in die Lustbarkeiten und 
Schauspiele hineingezogen. Hier giebt es immer Maskeraden, Helden- und 
Liebesgeschichten, verirrte Ritter, Abenteuer, Wirtschaften, Jagden, Schützen- 
und Schäferspiele, Kriegs- und Friedensaufzüge, Ceremonien, Grimaffeu, 
schölte Raritäten u. bergt m. Alles spielt; man sieht zu, spielt mit und 
läßt mit sich spielen." ** Der Fremde stimmt biesen Ausführungen vollstänbig 
* „Neben den Ausschweifungen der Liebe war es die Leidenschaft des hohen Spiels, 
welches den Adel in seiner Mehrzahl beherrschte. In den adeligen Cirkeln Wiens galt 
hohes Spiel als eine Eigenschaft, welche selbst die Makel eines nicht ganz probehaltigen 
Stammbauines verdeckte." Biedermann a. a. O. II, 128. 
Schilderung eines Carnevals unter August dem Starken von einem Touristen, 
Herrn von Lovn, in Vehse, deutsche Höfe bei Biedermann II, Seite llu. „Um den Reiz 
der Phantasie und den Triumph des Außerordentlichen, Wunderähnlichen noch zu steigern
	        

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Heymann, Theodor, and Arthur Uebel. Kommentar Zu Serie III Der Kulturgeschichtlichen Bilder. Leipzig: Leipziger Schulbilderverl. Wachsmuth, 1890. Print.
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