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Kleine Lebensbilder aus dem Alterthum

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN672513099
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5325295
Titel:
Kleine Lebensbilder aus dem Alterthum
Signatur:
Pd 303 1/2
Autor*in:
Völker, Carl Chr. Conrad
Erscheinungsort:
Elberfeld
Verlag:
Bädeker
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1873
Ausgabenbezeichnung:
2., verm. und verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Hilfsbuch für den ersten Unterricht in der Geschichte in den höheren Klassen der Elementarschulen und den unteren der Gymnasien und Realschulen

Kapitel

Titel:
Erste Abtheilung. Erzählungen aus der griechischen Geschichte
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
§ 15. Sokrates († 399)
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kleine Lebensbilder aus dem Alterthum
  • binder
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Erste Abtheilung. Erzählungen aus der griechischen Geschichte
  • § 3. Herakles
  • § 6. Die Sage von Oedipus
  • § 7. Der trojanische Krieg
  • § 11. Die Perser, die Perserkriege; Miltiades (490 v. Chr. Geb.)
  • § 12. Themistokles, Aristides, der dritte Perserkrieg (480 v. Chr. G.)
  • § 15. Sokrates († 399)
  • § 18. Alexander der Große (336-323 v. Chr.)
  • Zweite Abtheilung. Mittheilungen aus der römischen Geschichte
  • § 2. Die Sage von Aeneas und der Gründung Rom's. Romulus (754 v. Chr.)
  • § 5. Porsenna
  • § 10. Marcus Atilius Regulus. Erster punischer Krieg (264-241 v. Chr.)
  • § 11. Hannibal. Zweiter punischer Krieg (218-211 v. Chr.)
  • § 13. Der jüngere Africanus. Dritter punischer Krieg (149-146)
  • § 17. Cäsar
  • § 19. Julius Cäsar Octavianus Augustus
  • § 20. Das römische Kaiserreich (30 v. Chr. bis 426 nach Chr.)
  • Dritte Abtheilung. Einige Mittheilungen aus der älteren deutschen Geschichte
  • § 3. Attila, der König der Hunnen (450 n. Chr.)
  • Zeittafel
  • binder

Volltext

die Athener bald ihr Unrecht und stellten ihn wieder an die Spitze der 
Geschäfte; doch kurz darauf wurde er von der Seuche ergriffen. Als seine 
Freunde sich am Todtenbette über seine großen Thaten unterhielten, 
sagte er: „Ihr vergaßt das Schönste uud Größte, nämlich, daß nie 
einer meiner Mitbürger durch meine Schuld iu Trauer versetzt ist." 
Nach seinem Tode fand sich in Athen kein bedeutender Mann, 
der in seinem Geiste hätte fortwirken können. Die wichtigsten Ange¬ 
legenheiten kamen in die Hände gemeiner, halbfüchtiger Menschen, 
die das Volk zu den unsinnigsten Maßregeln verführten; unter ihnen 
machte sich namentlich der Gerber nnd Lederhändler Kleon bemerkbar. 
Später trat ein gewisser Alcibiades auf, ein junger Mann von 
glänzenden Talenten, aber einem Leichtsinn, der nicht blos ihn, son¬ 
dern auch den Staat in's Verderben stürzte.*) Der peloponuesische 
Krieg dauerte indeß mit abwechselndem Glücke fort; endlich erlagen 
die Athener der Tapferkeit uud Umsicht des spartanischen Feldherrn 
Lysander, der ihre Flotte bei Aegoö Potamoi in Thracien schlug, 
dann Athen belagerte und es 404 zur Uebergabe zwang. Die 
Athener mußten darein willigen, daß die Mauern der Stadt und des 
Piräus niedergerissen wurdeu ; sie mußten ihre Schiffe bis auf zwölf 
ausliefern und mit den Spartanern gleiche Freunde und gleiche 
Feinde haben. Die Volksherrschaft wurde gestürzt und eine Regie¬ 
rung von dreißig Beamten, gewöhnlich die dreißig Tyrannen genannt, 
eingesetzt. Da diese aber höchst willkürlich verfuhren, so flohen 
viele Bürger aus der Stadt; diese sammelten sich um einen gewissen 
Thrasybulus, dem es gelang, die Herrschaft der Dreißig zu stürzen. 
§. 15. Sokrates, (f 399.) 
Mitten in diesen verworrenen Zuständen Griechenlands und 
diesen blutigen Kriegen lebte zu Athen ein Mann, der fern von 
Ruhmsucht und Streben nach äußeren Ehren seine ganze Thätigkeit 
verwandte, darüber nachzudenken, wie der Mensch tugendhaft und 
gottgefällig leben könne, was er zu thun habe, um seine Pflichten 
gegen die Gottheit und die Nebenmenschen zu erfüllen, wie er zur 
Selbsterkenntniß gelangen könne. Dieser Mann war Sokrates, der 
Sohn eines Bildhauers Sophrouiscus und einer Hebamme. Er war 
einfach in seiner Lebensweise und hatte seinen Körper früh schon 
*) Er verleitete namentlich das Volk zu dem unfinnigen Feldzug nach 
Sicilien.
	        

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