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Kurzer Lehrgang der Alten Geschichte

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN679902104
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5465174
Titel:
Kurzer Lehrgang der Alten Geschichte
Signatur:
01/NB 9300 W785 K9
Autor*in:
Winter, Hans
Erscheinungsort:
München
Verlag:
Oldenbourg
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1899
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
unter Mitberücksichtigung der Sagen- und Kulturgeschichte für Mittelschulen ; mit 7 Geschichtskarten und 27 kulturgeschichtlichen Abbildungen

Kapitel

Titel:
Dritter Hauptteil. Geschichte der Römer
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Zweiter Abschnitt. Die Anbahnung der Weltherrschaft 366 - 133
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kurzer Lehrgang der Alten Geschichte
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichnis der Karten
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Hauptteil. Geschichte der Orientalischen Völker
  • Die Vorzeit
  • Zweiter Hauptteil. Geschichte der Griechen
  • Einleitung über Volk und Land der Griechen
  • Zweiter Abschnitt. Fortgesetzte Kolonisationsthätigkeit und Ausbau der heimatlichen Staaten (900 - 500 v. Chr.)
  • Fünfter Abschnitt. Das Macedonische und Alexandrische Zeitalter bis zur Eroberung Ägyptens durch die Römer 338 - 30 v. Chr.
  • Dritter Hauptteil. Geschichte der Römer
  • Zweiter Abschnitt. Die Anbahnung der Weltherrschaft 366 - 133
  • Fünfter Abschnitt. Das Kaisertum der letzten vier Jahrhunderte 69 - 476
  • Anhang
  • Einband

Volltext

118 
78. Der letzte Latinerkrieg 340 — 338. 
beseitigte erst Julius Cäsar durch Einführung des Julianischen Kalenders 
(seit 1. Januar 45 in Geltung). Zur Bezeichnung der einzelnen Jahre dienten 
die Namen der beiden Konsuln. 
Zweiter Abschnitt. 
Die Anbahnung brr lUrltlirrrsdwft 366-133. 
Vgl. Karte III b und IV. 
A. Die Unterwerfung Italiens 366—266. 
8 78. 
Der letzte Latinerkrieg 340 — 338. 
1. Meue Krltarkung des Staates seit 366. Durch die Versöhnung 
der Plebejer hatte der römische Staat einen außerordentlichen Zuwachs 
an innerer Kraft gewonnen. Die gleichen Rechte spornten die plebejischen 
Mitbürger zu gleichen Thaten unb Tilgenden an. Seitdem konnte Rom 
beginnen, seine Macht auch nach auswärts geltend zu machen. 
Die ersten Eingriffe richteten sich gegen die im südlichen Latium und darüber 
hinaus wohnenden Stämme der Volsker, Anrunker und Sidiciner (345 341). 
Dieses Vordringen der Römer veranlaßte auch deu mächtigen Volksstamm der 
Samniten zu kriegerischem Eingreifen, zunächst im Bunde mit den Römern. 
Hieraus hat die spätere Geschichtschreibung einen ersten Krieg gegen die 
Samniten (343—341) abgeleitet unb denselben mit römischen Siegesthaten 
ausgeschmückt. 
2. Niederwerfung des Latineraufltandes 338. Im Verein mit 
den eben unterlegenen Nachbarvölkerschasten erhoben sich um 340 die 
Latiner zu einem letzten Aufstand gegen die römische Vorherrschaft. 
Auch die Kampaner schlossen sich ihrem Bündnis an. Nur mit Aufwand 
aller Kräfte konnte Rom die gefährliche Bewegung unterdrücken. Darauf 
büßten die meisten latinischen Städte die bisher genossenen Vorrechte 
ein unb wurden Unterthanen der Römer oder Bürger ohne Stimmrecht. 
Die vaterlänbische Geschichtschreibung hat ben Latinerkrieg mit helbenhaften 
Zügen ausgestattet. In einer angeblichen Schlacht am Vesuv soll sich ber Konsul 
Decius Mus freiwillig ben nnterirbischen Göttern geweiht haben. Von seinem 
Amtsgenosfen Manlius Torquatus wirb berichtet, baß er ben eigenen Sohn 
hinrichten ließ, weil er wiber bas Verbot sich mit einem latinischen Führer in 
einen Zweikampf eingelassen hatte. — Damals verlor die latinische Seestadt 
Antium ihre Kriegsschiffe, deren Schnäbel („Rostra") zur Ausschmückung der 
Rednerbühne auf dem römischen Forum verwenbet würben.
	        

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Winter, Hans. Kurzer Lehrgang Der Alten Geschichte. München: Oldenbourg, 1899. Print.
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