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Kurzer Lehrgang der Alten Geschichte

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN679902104
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5465174
Titel:
Kurzer Lehrgang der Alten Geschichte
Signatur:
01/NB 9300 W785 K9
Autor*in:
Winter, Hans
Erscheinungsort:
München
Verlag:
Oldenbourg
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1899
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
unter Mitberücksichtigung der Sagen- und Kulturgeschichte für Mittelschulen ; mit 7 Geschichtskarten und 27 kulturgeschichtlichen Abbildungen

Kapitel

Titel:
Zweiter Hauptteil. Geschichte der Griechen
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Zweiter Abschnitt. Fortgesetzte Kolonisationsthätigkeit und Ausbau der heimatlichen Staaten (900 - 500 v. Chr.)
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kurzer Lehrgang der Alten Geschichte
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichnis der Karten
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Hauptteil. Geschichte der Orientalischen Völker
  • Die Vorzeit
  • Zweiter Hauptteil. Geschichte der Griechen
  • Einleitung über Volk und Land der Griechen
  • Zweiter Abschnitt. Fortgesetzte Kolonisationsthätigkeit und Ausbau der heimatlichen Staaten (900 - 500 v. Chr.)
  • Fünfter Abschnitt. Das Macedonische und Alexandrische Zeitalter bis zur Eroberung Ägyptens durch die Römer 338 - 30 v. Chr.
  • Dritter Hauptteil. Geschichte der Römer
  • Zweiter Abschnitt. Die Anbahnung der Weltherrschaft 366 - 133
  • Fünfter Abschnitt. Das Kaisertum der letzten vier Jahrhunderte 69 - 476
  • Anhang
  • Einband

Volltext

52 
§ 34. Der Trojanische Sagenkreis 
die Gegner zurückhaltend. Und nimmer rastete der furchtbare Kamps, bis alle Freier 
tot auf dem Estrich lagert. 
f) Das Wiedererkennen, Erst jetzt wird die bekümmerte Gattin herbei¬ 
geholt, welche in ihrem abgelegenen Gemache das wilde Kampsgetose nicht ver¬ 
nommen hatte. Nachdem sie an untrüglichen Zeichen den Gemahl, dem Athene seine 
schöne Gestalt zurückgegeben, wiedererkannt hatte, sank sie ihm unter Freudenthränen 
in die Arme. Auch der Vater Laertes, der seine alten Tage in schmerzlichem Unmute 
draußen auf dem Feld vertrauerte, ward herbeigeholt und teilte das Glück des 
Wiedersehens. 
Zweiter Abschnitt. 
MtgrM fioloniftttiaufitlialighcit und Ausbau 
brr Ijriinailidjrn Stimtrn (900-500 v. (ihr.). 
Vgl Karte II a und II b. 
§ 35. 
Ausbreitung der Griechen durch Koloniengründung. 
1. Wene Anlässe zur Kotoniengründnng. Die Zunahme der 
Bevölkerung brachte es an manchen Orten mit sich, daß die Erträgnisse 
der Heimat den vermehrten Bedürfnissen nicht mehr genügten. Die 
Folge davon war eine gesteigerte Pflege des auswärtigen Handels¬ 
verkehrs, welcher zur Anlegung von Stapelplätzen und zur Begründung 
neuer Niederlassungen führte. Auch innere Kämpfe haben oftmals den 
Fortzug ganzer Genossenschaften veranlaßt. 
Durch Aussendung von Kolonien haben sich fortan besonders hervorgethan: 
die jonischen Städte CHalcis auf Euböa, Milet und Phocäa im kleinasicttifchen 
Jonien, ferner die dorischen Orte Korinth und Megara. 
2. Iiele der Kolonisation. Die Griechen zogen mit der Zeit, 
wie ehemals die Phönicier, fast alle Länder des Mittelmeeres in den 
Kreis ihrer Ansiedlungen. Am frühesten suchten sie einerseits die 
thransehe Küste und die Gestade des Schwarzen Meeres auf, 
andererseits die sieilischen und italischen Ufer. Die südlicheren 
Landschaften Italiens haben sie mit so nachhaltigem Erfolge kolonisiert, 
daß diese Gegenden (feit 500) geradezu Großgriechenland genannt 
wurden.
	        

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Winter, Hans. Kurzer Lehrgang Der Alten Geschichte. München: Oldenbourg, 1899. Print.
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