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Der Weltkrieg 1914/15 in der Volksschule

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN679964436
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5472167
Titel:
Der Weltkrieg 1914/15 in der Volksschule
Signatur:
01/DP 5000 P377
Autor*in:
Peil, Franziska
Erscheinungsort:
Paderborn
Verlag:
Schöningh
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1915
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
methodische Handreichung

Kapitel

Titel:
A. Entstehung des Weltkrieges 1914/1915
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Weltkrieg 1914/15 in der Volksschule
  • binder
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • A. Entstehung des Weltkrieges 1914/1915
  • B. Der bisherige Verlauf des Krieges
  • II. Deutschlands Wehrmacht
  • IV. Die Kämpfe
  • VI. Wirtschaftliche Kriegsbereitschaft
  • C. Der Krieg in den einzelnen Unterrichtsfächern
  • Anhang
  • Diktate
  • Gedichte
  • binder

Volltext

den Fehdehandschuh hin; denn wenn ein Ultimatum nicht in allen Punkten 
angenommen wird, so bedeutet das Krieg. Was gab Serbien den Mut? Das 
Bewußtsein: Hinter uns steht Rußland. 
Nun sah sich Österreich gezwungen, für die Ruhe und Sicherheit seines 
Landes das Schwert zu ziehen. Es erklärte an Serbien den Krieg. 
Merke: Am 28. Juni wurde der österreichische Thronfolger Franz Fer¬ 
dinand ermordet. Die Tat geschah mit Zustimmung hoher serbischer Offiziere 
und Staatsbeamten. Österreich stellte an Serbien ein Ultimatum, dessen Ant¬ 
wort nicht befriedigte. Am 28. Juli erklärte Österreich an Serbien den Krieg. 
B. Der bisherige Verlauf des Krieges. 
1. Die Kriegserklärungen. 
Der serbische Fürstenmord hatte die Herzen aller rechtlich denkenden 
Menschen aufs tiefste empört und erschüttert. Man fühlte, daß Österreich an 
Serbien den Krieg erklären mußte. Aber ernste, bange Fragen stiegen in uns 
allen auf. Wird sich das schreckliche Kriegsfeuer weiter ausbreiten, oder wird 
es auf den serbischen Herd beschränkt bleiben? Werden die Russen den Serben 
beistehen? Wird Deutschland Österreich helfen? Wird Frankreich Rußland 
unterstützen? Wie wird sich Italien zu dem Kriege stellen? Wie England? — 
Alles bange Fragen, die rasche, scharfe Lösung fanden. 
Unser Kaiser, den wir mit Recht als Friedenskaiser bezeichneten, bewies 
seine Friedensliebe auch in diesem Falle. Er unterbrach seine Nordlandsreise, 
um schnell und kräftig dafür zu wirken, daß sich der Krieg nicht über ganz 
Europa ausdehne. In seinem Auftrag suchte die deutsche Regierung nach allen 
Seiten zu vermitteln. Depeschen gingen nach Wien, Petersburg, London und 
Paris. Es hatte den Anschein, als ob auch alle andern Herrscher den Frieden 
wünschten. Ich sage, es hatte den Anschein; denn gar bald stellte es sich heraus, 
daß keines der andern Länder im Ernste friedlich gesinnt war. 
Zunächst zeigte sich dies in Rußland. Österreich hatte öffentlich die Er¬ 
klärung abgegeben, daß es seinen Strauß mit Serbien allein ausfechten wolle, ■ 
daß es Serbien nur züchtigen, nicht aber sich an ihm bereichern werde. Somit 
bestand für Rußland durchaus kein Grund, in den Krieg einzugreifen. Dennoch 
machte es mobil, zunächst nur teilweise. Alle Depeschen, die unser Kaiser mit 
dem russischen Zar wechselte, zeugen von seinem ehrlichen Bemühen, Rußland 
von der Mobilmachung zurückzuhalten. Während aber der Zar unsern Kaiser 
bat, für den Frieden zu wirken, während die Depeschen flogen, mobilisierte 
man in Rußland lustig weiter, und zwar nicht nur an der österreichischen, 
sondern auch an der deutschen Grenze. Was bezweckten dann aber die rus¬ 
sischen Friedensdepeschen? Rußland ist ein sehr großes Land und kann feine 
Truppen nicht so rasch zusammenziehen. Es heuchelte also Friedensliebe, um 
für feine Mobilmachung Zeit zu gewinnen. Das begriffen denn auch endlich 
die ehrlichen Deutschen. Am 31. Juli wurde Deutschland in den Kriegs¬ 
zustand versetzt. Sofort wurden alle öffentlichen Gebäude, Bahnen, Brücken, 
Tunnels bewacht. Wie leicht hätten diese von Feinden, die im Lande waren,
	        

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Zitierempfehlung

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