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Der Weltkrieg 1914/15 in der Volksschule

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN679964436
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5472167
Titel:
Der Weltkrieg 1914/15 in der Volksschule
Signatur:
01/DP 5000 P377
Autor*in:
Peil, Franziska
Erscheinungsort:
Paderborn
Verlag:
Schöningh
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1915
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
methodische Handreichung

Kapitel

Titel:
B. Der bisherige Verlauf des Krieges
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
VI. Wirtschaftliche Kriegsbereitschaft
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Weltkrieg 1914/15 in der Volksschule
  • binder
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • A. Entstehung des Weltkrieges 1914/1915
  • B. Der bisherige Verlauf des Krieges
  • II. Deutschlands Wehrmacht
  • IV. Die Kämpfe
  • VI. Wirtschaftliche Kriegsbereitschaft
  • C. Der Krieg in den einzelnen Unterrichtsfächern
  • Anhang
  • Diktate
  • Gedichte
  • binder

Volltext

— 57 — 
Mark gezeichnet. Da dieses Geld für die Beschaffung des Kriegsmaterials 
und zur Ausrüstung und Verpflegung der Soldaten dient, bleibt alles im In¬ 
land. Vom Ausland beziehen wir ja nichts. Auf diese Weife werden wir 
entschädigt für den Ausfall, den die Hemmung des Außenhandels bedingt. 
Das Volksvermögen (statistisch auf 320—350 Milliarden geschätzt) stellt den 
Reservefonds dar. Es hilft dem Reiche aus, indem es ihm das Geld leiht, 
aber das Geld fließt wieder dem Volke zu. Ein richtiger Kreislauf! Auf dem 
Reichstag im Dezember wurde von den Parteien eine neue Anleihe von fünf 
Milliarden bewilligt. Hierauf wurden beinahe zehn Milliarden, also das 
Doppelte, gezeichnet. — Das läßt uns erkennen, wie groß die finanzielle 
Kraft des' Deutschen Reiches ist, und wir können mit Vertrauen in die Zukunft 
blicken. — 
So, nun wißt ihr auch, wo unser Gold geblieben ist; schreibt 
etwas davon nieder! 
VI. Wirtschaftliche Kriegsbereitschaft. 
Immer mehr zeigt es sich, daß der jetzige Krieg ein Wirtschaftskrieg ist. 
Als Deutschland wirtschaftlich noch unbedeutend war, fürchtete sich niemand vor 
ihm. Nun es sich wirtschaftlich emporgeschwungen hat durch Fleiß und Spar¬ 
samkeit, wie wir früher gehört haben, fürchtet England für seine Alleinherr¬ 
schaft im Überseehandel. Von der Vernichtung Deutschlands hofft es große 
Bereicherung, und darum heißt es dort: Nieder mit Deutschland! Da es auf 
dem Kriegsschauplatz nicht den gewünschten Erfolg erzielt, hat es den wirt¬ 
schaftlichen Kampf aufgenommen. Wird es hier mehr Glück haben? — Wir 
hoffen nicht und begründen das mit folgendem: 
„Unser tägliches Brot . . ." beten wir im Vaterunser. Das beweist schon, 
daß Brot ein wichtiges Nahrungsmittel ist. An ihm darf es nicht fehlen. 
Werden wir nun aber Brot bis zur nächsten Ernte haben? — Ihr wißt doch, 
daß sich zwar die Landwirtschaft in den letzten Jahren ganz wesentlich gehoben 
hat, daß aber noch mehr die Einwohnerzahl gewachsen ist, so daß wir noch 
viele Nahrungs- und Genußmittel aus dem Ausland beziehen müssen. Die 
Einfuhr beträgt in der Friedenszeit 3000 Millionen Mark. Infolge der Tätig¬ 
keit ber Engländer fällt jetzt der größte Teil der Einfuhr fort. — Dennoch 
brauchen wir nicht zu verzagen. Der Staat hat weise Verordnungen erlassen. 
Wenn sich alle genau an die Vorschriften halten, kommen mir durch. 
Mit dem vorhandenen Vorrat an Brotgetreide müssen wir auskommen. 
Darum wurde er gestreckt, und zwar auf folgende Weise: 
1. Getreide- und Mehrvorräte wurden beschlagnahmt, um sie besser zu 
verteilen. 
2. Es wurde die Verfütterung von Brotgetreide verboten. 
3. Das Getreide muß gehörig ausgemahlen werden, möglichst bis zu 
75% und mehr. 
4. Dem Brotgetreide wird Kartoffelmehl zugesetzt. Jede Person erhält 
eine Brotkarte, welche zum Bezug von 2 kg Brot für bie Woche berechtigt. 
5. Weizenmehl, woran unser Vorrat am knappsten ist, wird rein überhaupt 
nicht mehr verwendet, sondern mit Roggenmehl vermischt.
	        

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Zitierempfehlung

Peil, Franziska. Der Weltkrieg 1914/15 in Der Volksschule. Paderborn: Schöningh, 1915. Print.
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