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Leitfaden zum ersten Unterricht in alter Geschichte

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN679966145
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5473439
Titel:
Leitfaden zum ersten Unterricht in alter Geschichte
Signatur:
01/NB 9300 G311
Autor*in:
Gehrke, Albert
Schrammen, Johannes
Erscheinungsort:
Wolfenbüttel
Verlag:
Zwißler
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1880
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
II. Die Griechen
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Vierter Zeitraum. Das alexandrinische Zeitalter. Von der Schlacht bei Chäronea bis zu der Zerstörung von Korinth durch die Römer 338 - 146 v. Chr.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Leitfaden zum ersten Unterricht in alter Geschichte
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Einleitung
  • I. Morgenländische Völker
  • II. Die Griechen
  • Zweiter Zeitraum. Das Zeitalter der Wanderungen und der Gesetzgebung. Von der dorischen Wanderung bis zu den Perserkriegen 1100 - 500
  • Vierter Zeitraum. Das alexandrinische Zeitalter. Von der Schlacht bei Chäronea bis zu der Zerstörung von Korinth durch die Römer 338 - 146 v. Chr.
  • III. Die Römer
  • Erster Zeitraum. Rom unter Königen. Von der Erbauung der Stadt bis zur Gründung der Republik 753 - 509 v. Chr.
  • Dritter Zeitraum. Die Blütezeit der römischen Republik. Von dem Anfang der punischen Kriege bis zu den gracchischen Unruhen 264 - 133.
  • Fünfter Zeitraum. Rom unter Kaisern
  • Zeittafel für Repetitionen
  • Einband

Volltext

— 55 — 
Bildung erzogen (Vorliebe für Homer) und mit Begeisterung für 
fein Herrscheramt erfüllt. Schon als Knabe gab er Beweise feines 
Ehrgeizes und feiner Kühnheit (Ausruf bei den Siegen feines Vaters 
— Bändigung des Pferdes Bncephalus); als Jüngling lieferte er 
in der Schlacht bei Chäronea auch Proben feiner persönlichen 
Tapferkeit. 
Sogleich nach Alexanders Thronbesteigung entstanden unter den 
nördlichen Barbaren und Griechen Aufstände, die aber von dem 
Könige nach kurzer Zeit unterdrückt wurden. Er ließ die väterliche 
Machtstellung auf sich übertragen, doch empörte sich Theben, als 
das Gerücht auftrat, Alexander fei im Kampfe gegen barbarische 
Völker umgekommen. Die schnelle Ankunft des Macedoniers und 
die Zerstörung Thebens bis auf die Tempel und das Haus des 
Dichters Pindar 335 schreckte alle anderen Griechen von weiteren 
Empörungen ab. Auf einer Versammlung zu Korinth, die allein 
von den Spartanern nicht beschickt wurde, ward Alexander zum 
Oberfeldherrn für den Zug gegen die Perser ernannt. 
Das persische Reich war feit der Zeit des jüngern Cyrus 
durch Sittenlofigkeit und blutige Aufstände immer mehr in Verfall 
geraten. Die Provinzen empörten sich, (Untergang Sidons § 3, 3) 
vor allen häufig Aegypten. So konnte Darius Kodomannus, der 
336 den Thron bestieg, trotz edler Eigenschaften bei dem Ansturme 
des Macedonierkönigs den Zusammensturz des Reiches nicht hindern. 
Eroberung des Perserreiches. 
2. Im Frühling des Jahres 334 zog Alexander mit 30,000 
Mann Fußvolk und 5000 Reitern, den macedonischen und griechischen 
Kerntruppen, über den Hellespont. Den Antipater ließ er als 
Reichsverweser zurück. Gegen die Mahnung des Rhodiers Memnon, 
der die persische Flotte befehligte, auf die Verteidigung sich zu be¬ 
schränken, wagte das heranziehende persische Heer den Kamps; es 
wurde sogleich beim Flusse Granikus 334 von Alexander ange¬ 
griffen und geschlagen (seine Lebensrettung durch Klitns). 
Die griechischen Städte, von denen nur Milet und Halikar¬ 
naß Widerstand leisteten, begrüßten Alexander als ihren Befreier. 
Während der König an der Westküste Kleinasiens entlang zog, suchte 
Memnon die Eifersucht der Hellenen gegen die Macedonier zu be¬ 
nutzen und knüpfte Verhandlungen mit Sparta an, die sich aber mit
	        

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Zitierempfehlung

Gehrke, Albert, and Johannes Schrammen. Leitfaden Zum Ersten Unterricht in Alter Geschichte. Wolfenbüttel: Zwißler, 1880. Print.
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