GEI-Digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die neuere Zeit (Bd. 3)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN62164580X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5135272
Title:
Erzählungen aus der mittleren, neuen und neuesten Geschichte
Author:
Stacke, Ludwig
Place of publication:
Oldenburg
Publisher:
Stalling
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN624757390
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6583750
Title:
Erzählungen aus der Geschichte des Mittelalters in biographischer Form
Shelfmark:
HDG-II 51(12,1881)-1
Author:
Stacke, Ludwig
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Oldenburg
Publisher:
Stalling
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1881
Edition title:
12., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Hilfsbuch für den Unterricht in der Geschichte
  • Die neuere Zeit (Bd. 3)
  • Title page
  • Title page
  • Inhalt
  • E. Das Reformationszeitalter (1517 - 1648)
  • 1. Deutsche Reformation
  • 2. Die Reformation in Europa
  • 3. Der dreißigjährige Krieg
  • 4. Innere Zustände. - Geistige Bildung
  • F. Brandenburgisch-Preußische Geschichte
  • Binder

Full text

— 68 — 
Eine Beschwerde bei Matthias führte keine Änderung herbei, 
Ausbruch der sondern wurde in schroffer Weise zurückgewiesen. Darüber er- 
Uuruhen in bittcrt, drangen unter Führung des Grafen Thurn böhmische 
Böhmen. Stünde in das Schloß zu Prag ein und stürzten in dem 
Glauben, daß die Statthalter Martinitz und Slawata 
den ungünstigen Bescheid ohne Auftrag des Kaisers verfaßt 
hätten, diese samt dem Geheimschreiber Fabrieins nach alt¬ 
böhmischer Gewohnheit zum Fenster hinaus in den tief gelegenen 
Burggraben. Zwar entgingen wie durch ein Wunder die Räte 
dem ihnen zugedachten Tode; aber mit dieser Gewaltthat begann 
die offene Empörung Böhmens zunächst gegen Matthias und 
Ferdinand. Und da die Böhmen allenthalben Bundesgenossen 
suchten, so entwickelte sich allmählich aus diesem Zerwürfnis 
ein großer europäischer Krieg, der nicht bloß die Frage über 
die Gleichberechtigung der religiösen Bekenntnisse, sondern auch 
über die Regierungsform Deutschlands entscheiden sollte. 
l>. Der böhmisch-pfälzische und dänische Krieg. 
§. 66. Kaiser Matthias starb kurz nach dem Ausbruch 
Böhmisch- der böhmischen Unruhen; von seinem Nachfolger Ferdinand 
pfälzischer hatten die Protestanten das Schlimmste zu erwarten. Deshalb 
16^8^25 cnt^an^ *n den Böhmen der Gedanke, das Königreich für ein freies 
Wahlreich zu erklären und es einem protestantischen Fürsten 
zu übertragen. Dadurch hofften sie, auch fremde Hilfe zu ge¬ 
winnen, deren sie dringend bedurften. Die Kurfürsten von 
Sachsen und Brandenburg lehnten das gefährliche Geschenk der 
böhmischen Königskrone ab. Der 20jährige Kurfürst von der 
Friedrich V. Pfalz, Friedrich V., nahm es dagegen an. Er war in ehrgei- 
üon der Pfalz zigen Plänen aufgewachsen, ohne zu deren Ausführung die Mittel 
Komg von unj) Befähigung zu besitzen. Dazu hatte er sich vermählt mit 
ol)mU1, ber stolzen Tochter des englischen Königs, Jakobs I., namens 
Elisabeth, und hätte seiner Gemahlin gern ein Königsdiadem 
aufgefetzt. *) Sein Schwiegervater freilich warnte ihn aus¬ 
drücklich vor dem gefährlichen Versuch, seinem Oberlehnsherrn, 
dem deutschen Kaiser, ein so wichtiges Land entreißen zu wollen. 
Aber Friedrich glaubte auf die Unterstützung der Union, an 
*) Daß die Kurfürstin selbst ihren Gemahl, weil sie eine Königstochter 
sei, zur Annahme der Krone gedrängt habe, ist falsch; sie hat ihm die Ent¬ 
scheidung durchaus anheimgestellt, allerdings mit der Erklärung, sie sei ent¬ 
schlossen, alles über sich ergehen zu lassen, was daraus erfolgen könne.
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wagner, Friedrich. Die Neuere Zeit. Leipzig: Krüger, 1882. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment