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Grundriss der römischen Altertümer

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN679985794
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5492208
Title:
Grundriss der römischen Altertümer
Shelfmark:
01/NB 9300 K92(2)
Author:
Krieg, Cornelius
Place of publication:
Freiburg im Breisgau [u.a.]
Publisher:
Herder
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1882
Edition title:
2., völlig umgearb. und verm. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
mit einem Überblick über die römische Litteraturgeschichte ; ein Lehrbuch für Studierende der oberen Gymnasialklassen und für Lehramtskandidaten

Chapter

Title:
Erster Teil. Die öffentlichen oder Staatsaltertümer
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Vierter Abschnitt. Die Kriegsaltertümer
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Erstes Kapitel. Geschichtlicher Überblick der Entwickelung des Heerwesens von Romulus bis Konstantin
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Grundriss der römischen Altertümer
  • Binder
  • Prepage
  • Frontispiece
  • Title page
  • Vorrede zur zweiten Auflage
  • Inhalt
  • Verzeichnis der Illustrationen
  • Einleitung
  • Fig. 10. Der einthorige Titusbogen
  • Fig. 11. Der dreithorige Konstantinsbogen
  • Erster Teil. Die öffentlichen oder Staatsaltertümer
  • Erster Abschnitt. Die Staatsverfassung
  • Zweiter Abschnitt. Die Staatsverwaltung
  • Dritter Abschnitt. Rechts- und Gerichtswesen
  • Vierter Abschnitt. Die Kriegsaltertümer
  • Erstes Kapitel. Geschichtlicher Überblick der Entwickelung des Heerwesens von Romulus bis Konstantin
  • Viertes Kapitel. Das Heer in Operation
  • Sechstes Kapitel. Das Seewesen
  • Fünfter Abschnitt. Das Religionswesen. (Gottesdienstliche oder Sakralaltertümer.)
  • Zweiter Teil. Privataltertümer
  • I. Das häusliche oder Familienleben
  • II. Das öffentlich-gesellige Leben
  • Anhang
  • I. Die Dichtkunst
  • II. Die Prosalitteratur
  • Personen- und Sach-Register
  • Das alte Rom
  • Binder

Full text

142 
§ 73. Das phalangitische Bürgerheer der Königszeit. 
Vierter Abschnitt. 
Die Kriegsaltertümer. 
Erstes Kapitel. 
Geschichtlicher Überblick der Entwickelung des Heerwesens von Romulus 
bis Konstantin. 
§ 73. a) Das phalangitische Bürgerlieev der Königszeit. 
1. Das älteste Heer, das sogenannte romulische, bestand im 
ganzen aus 3000 Mann Fufssoldaten (pedites) und 300 Reitern 
(celeres — equites), indem jede der drei Tribus (Ramnes, Tities 
und Luceres) 1000 Mann Fufsgänger und 100 Reiter stellte. Den 
Oberbefehl führte der König selbst und unter ihm befehligten drei 
Obristen (tribuni militum) und ein Reiteroberst (tribunus celerum). 
Die ganze Truppenmacht bildete und hiefs eine legio (= Lese, 
Aushebung oder Aufgebot, von legere); die Reiterei aber zerfiel 
in drei centuriae (Regimenter) von je zehn turmae (Haufen = 
Schwadronen); jede turma war von einem decurio geführt. — 
Dies blieb für alle Zeit die Grundform des römischen Heeres 
Kur Bürger hatten das Recht und die Pflicht in der Legion zu 
dienen. 
Trib-unus, Obmann (Vorstand) einer Tribus; exercitus (= Rüstung) ist 
der Name für jeden selbständigen und getrennt operierenden Truppenteil; 
miles von mile und ire = Tausendgänger oder Glied unter den Tausend (einer 
Tribus), wie centurict von centum, die Hundertschaft. 
2. Wichtig ward die neue Organisation des Heeres durch 
Servius. Er führte allgemeine Wehrpflicht ein und die von ihm 
durchgeführte neue Einteilung der Bürger (in Klassen) hatte mili¬ 
tärischen Charakter und Zweck. Alle Bürger müssen Waffen¬ 
dienst thun. Dies ist das servianische Klassenheer. Es bestand 
aus 1800 Reitern, aus den reichsten Bürgern ausgelesen, jeder 
erhält ein equus publicus oder das Geld dazu (aes equestre) aus 
der Staatskasse. Diese 1800 Mann zerfielen in 18 centuriae equi- 
tum, jede centuria mit einem centurio (Hauptmann). Die übrigen 
Bürger der fünf Censusklassen wTaren die Fufsgänger, 17 500 Mann 
oder 175 Centuriae. Die Bewaffnung der Klassen s. S. 108. 
Jede Centurie zerfiel in zwei Abteilungen: iuniores, die Mann¬ 
schaft von 17—44 Jahren, und diese zogen ins Feld, und senior es, 
die von 44 — 60 Jahren, die die Stadt verteidigten (Liv. 1, 43. 6, 6). 
— Aufstellung: die erste Klasse mit voller Rüstung stand im
	        

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Citation recommendation

Keller, Ernst, and Johannes Heydtmann. [Teil 1, [Schülerband]]. Leipzig: Teubner, 1908. Print.
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