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Grundriss der römischen Altertümer

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN679985794
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5492208
Title:
Grundriss der römischen Altertümer
Shelfmark:
01/NB 9300 K92(2)
Author:
Krieg, Cornelius
Place of publication:
Freiburg im Breisgau [u.a.]
Publisher:
Herder
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1882
Edition title:
2., völlig umgearb. und verm. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
mit einem Überblick über die römische Litteraturgeschichte ; ein Lehrbuch für Studierende der oberen Gymnasialklassen und für Lehramtskandidaten

Chapter

Title:
Erster Teil. Die öffentlichen oder Staatsaltertümer
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Erster Abschnitt. Die Staatsverfassung
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Grundriss der römischen Altertümer
  • Binder
  • Prepage
  • Frontispiece
  • Title page
  • Vorrede zur zweiten Auflage
  • Inhalt
  • Verzeichnis der Illustrationen
  • Einleitung
  • Fig. 10. Der einthorige Titusbogen
  • Fig. 11. Der dreithorige Konstantinsbogen
  • Erster Teil. Die öffentlichen oder Staatsaltertümer
  • Erster Abschnitt. Die Staatsverfassung
  • Zweiter Abschnitt. Die Staatsverwaltung
  • Dritter Abschnitt. Rechts- und Gerichtswesen
  • Vierter Abschnitt. Die Kriegsaltertümer
  • Fünfter Abschnitt. Das Religionswesen. (Gottesdienstliche oder Sakralaltertümer.)
  • Zweiter Teil. Privataltertümer
  • I. Das häusliche oder Familienleben
  • II. Das öffentlich-gesellige Leben
  • Anhang
  • I. Die Dichtkunst
  • II. Die Prosalitteratur
  • Personen- und Sach-Register
  • Das alte Rom
  • Binder

Full text

36 
§ 16. Entstehung des römischen Gemeinwesens. 
der Latinerbund, bald die Etrusker, dann Samnium mit seinen 
Vasallen und um 266 y. Chr. war Mittel- und Unteritalien römisch, 
um 225 fast ganz Italien teils verbündet teils unterthan. Die Kriege 
mit Karthago und Pyrrhus dehnten die Herrschaft auf aufserita- 
lisches Gebiet aus, was die Entstehung von ausländischen Verwal- 
tungsbezirken = provinciae zur Folge hatte; so Sicilien 241, Sar¬ 
dinien und Corsica 238, Illyrien 229, Gallia cisalpina 222 v. Chr. 
Es folgten Spanien, Afrika, Macedonien, Griechenland u. s. f. und 
die Bildung des Römerreiches schreitet damit rasch voran. Mit 
Beginn der Kaiserzeit waren dessen Grenzen an die Donau, den 
Rhein, das Atlantische Meer und im Osten an den Euphrat aus¬ 
gedehnt. Die Kaiser schoben sie noch weiter hinaus: Britannien, 
Rätien und Vindelizien, die agri decumates und grofse Strecken 
in Asien kommen zum imperium Romanum (s. Fig. 18). Gleich¬ 
wohl gab es nie einen Staat, dessen Macht so centralisiert war, 
d. li. bei dem die Bezeichnungen Staat und Stadt so zusammenfielen, 
wie bei Rom. Denn in diesem gewaltigen Reiche ging alle Macht 
immer von der Hauptstadt aus; doch standen die Völker dieser 
Länder nicht in demselben bürgerlichen Verhältnis zu Rom, son¬ 
dern es fanden Abstufungen von Rechten statt, d. h. der Grad der 
Freiheit der einzelnen Bewohner war ein verschiedener (worüber 
später). 
Erster Teil. 
Die öffentlichen oder Staatsaltertümer. 
In diesem ersten Teile behandeln wir den Staat nach allen 
seinen rechtlichen, militärischen und religiösen Beziehungen: Staats¬ 
verfassung , Verwaltung, Rechte der Unterthanen und Bürger, 
Rechtspflege, Kriegs- und Religionswesen. 
Erster Abschnitt. 
Die StaatsVerfassung. 
§ 16. Entstehung des römischen Gemeinwesens. 
1. Das alte römische Volk ging hervor aus drei Hauptstämmen, 
die sich nacheinander auf den Hügeln niederliefsen und anfangs 
drei Gemeinden bildeten, bis sie sich zu einem einzigen politischen
	        

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Koch, Hermann, Gustav Porger, and Karl Wolff. [Teil 2 = Kl. 7]. Bielefeld [u.a.]: Velhagen & Klasing, 1912. Print.
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