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Das Vaterland

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN680554602
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5558749
Titel:
Hilfsbuch für den Unterricht in der deutschen Geschichte
Autor*in:
Mertens, Martin
Bernhard, Wilhelm
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau [u.a.]
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. B für Mittelschulen und verwandte Anstalten bearb. unter Mitw. von Wilhelm Bernhard
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
in zwei Teilen

Band

Persistenter Identifier:
PPN680555641
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5560790
Titel:
Deutsche Geschichte vom Ende des Dreißigjährigen Krieges bis zur Gegenwart
Signatur:
01/NB 9300 M575 D4 B1-2
Autor*in:
Mertens, Martin
Bernhard, Wilhelm
Bandzählung:
Teil 2
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau [u.a.]
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1911
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. B für Mittelschulen und verwandte Anstalten, 1. - 4. Tsd. bearb. unter Mitw. von Wilhelm Bernhard [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
in zwei Teilen

Tafel

Titel:
Zeittafel
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Tafel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Das Vaterland
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • A. Die Vorväter
  • B. Das Meer und die Seehelden
  • C. Die Natur des Vaterlandes
  • 1. Klimatische Verhältnisse
  • 2. Das gute Land
  • 3. Das Getraide eine Himmelsgabe
  • 4. Zur Geschichte der Landwirtschaft
  • 5. Die Kornarten
  • 6. Der Buchweizen
  • 7. Der Schlummer im Aehrenfeld
  • 8. Feld- und Gartengewächse
  • 9. Ein Blick in den Blumengarten
  • 10. Seegras oder Tang
  • 11. Nützliche und schädliche Gewächse
  • 12. Die Schmarotzerpflanzen
  • 13. Zwiebelgewächse
  • 14. Forstcultur
  • 15. Der Bäume Gedanken
  • 16. Die Eiche
  • 17. Der Buche
  • 18. Obstbau und Benutzung des Obstes
  • 19. Viehzucht
  • 20. Pferdezucht
  • 21. Das Pferd
  • 22. Vevros und sein Pferd
  • 23. Die Schafzucht
  • 24. Die Schweinezucht
  • 25. Die Fischerei
  • 26. Die Teichfischerei
  • 27. Der Häringsfang
  • 28. Der Hummer
  • 29. Feinde der Fische
  • 30. Die Thiere
  • 31. Der Austernfang
  • 32. Hohe und niedere Jagd
  • 33. Treib- und Parforce-Jagd
  • 34. Das Reh
  • 35. Klage des Hasen
  • 37. Kaninchenjagd
  • 38. Der Fuchs
  • 39. Der Igel
  • 40. Der Maulwurf
  • 41. Die Fledermaus
  • 42. Die traurigen Mäusejahre in Dithmarschen
  • 43. Die Vogelkojen
  • 44. Die Seevögel
  • 45. Die Eidergans (Eiderente)
  • 46. Fang der Eidergans
  • 47. Der Kibitz
  • D. Land und Volk
  • 1. Unser Land
  • 2. Die cimbrische Halbinsel
  • 3. Die seeländische Inselgruppe
  • 4. Die fühnsche Inselgruppe
  • 5. Blick in die vorgeschichtliche Zeit
  • 6. Die Insel Bornholm
  • 7. Unser Volk
  • 9. In der Fremde
  • 10. Das Vaterland, eine Grossmacht
  • 11. Hans Christian Oerstedt und die Telegraphie
  • 12. Bertel Thorwaldsen
  • 13. Adolph Gottlob Oehlenschläger
  • 14. Das Herzogthum Lauenburg
  • 16. Das Herzogthum Holstein
  • 17. Holsteins fließende Gewässer
  • 18. Altono
  • 19. Die Gräber zu Ottensen
  • 20. Im Südwesten Holsteins
  • 21. Glückstadt
  • 22. Die Saline bei Oldesloe
  • 23. Der Segeberger Kalkberg
  • 24. Hartwig Reventlow
  • 25. Die wagrischen Städte
  • 26. Bornhöved
  • 27. Die Schlacht bei Bornhöved 1727
  • 28. Waldemar der Sieger
  • 29. Königin Dagmar
  • 30. Panorama von Hessenstein
  • 31. Kiel und Rendsburg
  • 32. Der Fabrikort Neumünster
  • 33. Itzehoe
  • 34. Die Ranzauer
  • 35. Die Pfenningwiese
  • 36. Der Tempel zu Nordöe
  • 37. Die Landschaft Dithmarschen
  • 38. Graf Rudolf auf der Bökelnburg
  • 39. Die Dithmarschen
  • 40. Die Carlshütte bei Rendsburg
  • 41. Das Herzogthum Schleswig
  • 42. Das Treffen bei Sehestedt
  • 43. Der Eiderkanal
  • 44. Die Hüttener Berge
  • 45. Glashütten
  • 46. Danewerk und Kograben
  • 47. Die Gottesmauer
  • 48. Die südschleswigschen Städte
  • 49. Die Halligen
  • 50. König Christian VIII. Besuch auf Oland
  • 51. Der elfjährige Krieg
  • 52. Die Landschaft Angeln
  • 53. Der Stein zu Hattlund
  • 54. Die Stadt Schleswig
  • 55. König Abels Tod
  • 56. Johann Meier und Casper Danckwerth
  • 56. Husum und Tondern
  • 58. Carlumer Lys
  • 59. Das Spitzenklöppeln
  • 59. Die grösseren Inseln in der Westsee
  • 60. Das unheimliche Dünenland Hörnum
  • 61. Flensburg
  • 62. Aus Flensburgs Vorzeit
  • 63. Apenrade und Hadersleben
  • 64. Törning und Christiansdal
  • 65. Die Insel Fehmarn
  • 66. Die Insel Alsen
  • 67. Die Kirchenreformation
  • 68. Wie stand es um die Leibeigenen
  • 71. Aarhuus
  • 72. Die Domkirche in Aarhuus
  • 73. Ostjütland - der Himmelsberg - die Halbinsel Mols
  • 74. Schloß Kallöe
  • 75. Möllerup
  • 76. Die Holzschuhgegend
  • 77. Niels Ebbesen zu Rörreries
  • 78. Die große jütländische Haide
  • 79. Der Haidebauer
  • 80. Der Hausfleiß der jütländischen Haidebauern
  • 81. Die deutschen Colonisten und die Zigeuner auf der jütländischen Haide
  • 82. Ein Haidebrand
  • 83. Die jütländische Westseite
  • 84. Die Fischer an der jütländischen Westküste
  • 85. Eine Strandung an Jütlands Westküste
  • 86. Schiffbruch der beiden englischen Linienschiffe "Defence" und "Oct. Georg."
  • 87. Ribe, deutsch Ripen
  • 88. Viborg, deutsch: Wiborg
  • 89. Der Lümfjord und seine Umgebung
  • 90. Die Stadt Aalborg
  • 91. Randers
  • 92. Der Handelsplatz Silkeborg
  • 93. Der schwarze Tod und die Entstehung der jütländischen Haiden
  • 92. Wendsyssel
  • 93. Skagen
  • 94. Odense, altdänisch Odins Ey, d. i. Odins Insel
  • 95. Möensklint
  • 96. Stevnsklint
  • 97. Roeskilde
  • 98. Die Roeskildebrüder
  • 99. Herlufsholm
  • 100. Giffelfeld
  • 101. Tycho Brahe
  • 102. Corfiz Alfeld
  • 103. Graf Griffenfeldt
  • 104. Baron Ludwig Holberg
  • 105. Die Soröer Academie
  • 106. Kjöbenhavn, deutsch Kopenhagen
  • 107. Die Kopenhagener Zollbude
  • 108. Der 2. April 1801 und die Tage vom 2. bis 5. September 1807
  • 109. Die Bornholmer
  • 111. Die Insel Island
  • 122. Grönland
  • 113. Das Eismeer
  • 114. Hans Christian Andersen
  • 115. Schluß
  • E. Vaterländische Poesie
  • F. Blicke über das Vaterland hinaus
  • Einband

Volltext

238 
jungem nach Charlottenburg brachte, wo eine Wohnung für 
ihn eingerichtet war. Als er darauf auf den Balkon hinaus¬ 
trat und seine Brüder grüsste, bewies ihr begeisterter Jubel¬ 
ruf, wie tief sie den Ruhm mitfühlten, den dieser Sohn über 
das Vaterland verbreitet hatte. Noch einmal begab Thor- 
waldsen sich nach Rom, um den Rest seiner Kunstschätze 
einzupacken — die Fregatte „Thetis“ brachte 1842 achtzig 
grosse Kisten, -— und kehrte dann im October 1842 nach 
Kopenhagen zurück, wo er am 24. März 1844 starb. 
Die Arbeiten am Museum, zu dessen Vollendung er selbst 
57,000 Rthlr. Rm. geschenkt hatte, wurden nach seiner letzten 
Heimkunft rasch gefördert, was ihn besonders freute, so dass 
er an seinem Todestage gegen Baron Stampe, bei dem er zu 
Mittag speiste, äusserte: „Jetzt kann ich gern sterben, denn 
Bindesböll (der den Bau des Museums leitende Architect) hat 
mein Grab fertig.“ Nach Tische begab er sich ins Theater 
und setzte sich auf seinen gewöhnlichen Platz, kurz darnach 
sank sein Haupt auf die Brust nieder — Thorwaldsen war 
entschlummert für das zeitliche Dasein. 
Vom grossen Festsaale der Kunstakademie, wo er vor 
einem halben Jahrhundert sein erstes Ehrenzeichen empfangen 
hatte, wurde seine Leiche am Sonnabend, den 30. März, 
nach der Frauenkirche gebracht. Nur Wenige haben ein 
solches Leichengefolge gehabt. Am Eingänge der mit einer 
schwarzen Drapperie verzierten Kirche empfing Christian VIII. 
den Zug und führte ihn selbst zur Gruft. In der Frauen¬ 
kirche stand Thorwaldsens Leiche beinahe 4Vs Jahr, bis sie, 
als das Museum fertig und die Kunstsachen aufgestellt waren, 
am Morgen des 6. Septbr. 1848 in die Grabkammer hinab¬ 
gelassen wurde,. über welche sich das Museum mit den un¬ 
sterblichen Werken als Monument erhebt. 
13. Adolph Gottlob Oelilenschlägcr 
ist geboren den 14. October 1779. Sein Vater Joachim Conrad 
Oehlenschläger gehörte in Krusendorf im dänischwohlder 
Güterdistrict zu Hause; seine Mutter stammte väterlicherseits 
von deutscher, mütterlicherseits von dänischer Familie ab. 
Fast alle Ahnen Oehlenschlägers in Holstein und Schleswig
	        

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Zitierempfehlung

Grün, P. C. Das Vaterland. Altona: Lehmkuhl, 1854. Print.
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