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Bilder-Geographie für die Jugend

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN682971340
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5576605
Title:
Friedrich II., der Hohenstaufe
Shelfmark:
HK-II 8(1,1877)-8
Author:
Ramdohr, Ernst
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Hirt
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1877
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

binder

Document type:
Monograph
Structure type:
binder

Contents

Table of contents

  • Bilder-Geographie für die Jugend
  • binder
  • Title page
  • Vorwort
  • 1. Stunde. Was heißt Geographie
  • 2. Stunde. Himmelsgegenden
  • 3. Stunde. Land. Thäler. Berge
  • 4. Stunde. Wasser
  • 5. Stunde. Straßen. Dörfer. Städte
  • 6. Stunde. Kanäle. Eisenbahnen
  • 7. Stunde. Wasserfahrt
  • 8. Stunde. Die Welt und die Schöpfung
  • 9. Stunde. Weltkörper. Sonne. Planeten. Monde
  • 10. Stunde. Plan einer Stadt
  • 11. Stunde. Erde. Erdkugel. Hemisphäre
  • 12. Stunde. Meridiane. Aequator. Parallelkreise. Pole
  • 13. Stunde. Festlande. Inseln
  • 14. Stunde. Halbinseln. Vorgebirge
  • 15. Stunde. Oceane. Seen. Golfe. Busen. Straßen
  • 16. Stunde. Eine Reise um die Erde
  • 17. Stunde. Verschiedenheit der Länder
  • 18. Stunde. Europa
  • 19. Stunde. Gebirge, Flüsse und Seen von Europa
  • 20. Stunde. Klima und Producte
  • 21. Stunde. Thiere Europas
  • 22. Stunde. Die Bewohner Europas
  • 23. Stunde. Kurze Geschichte Europas
  • 24. Stunde. Deutschland. Lage. Grenzen. Staaten
  • 25. Stunde. Gebirge. Seen
  • 26. Stunde. Klima und Producte
  • 27. Stunde. Beschäftigungen der Deutschen
  • 28. Stunde. Deutsche Stämme und Sprachen
  • 29. Stunde. Die einzelnen deutschen Länder. Preußen
  • 30. Stunde. Städte
  • Der große Ring mit dem Rathhause in Breslau
  • 31. Stunde. Die übrigen Staaten Deutschlands
  • Inneres der Walhalla
  • 32. Stunde. Fortsetzung
  • 33. Stunde. Fortsetzung
  • Die Elbbrücke zu Dresden
  • 34. Stunde. Oesterreich
  • 35. Stunde. Fortsetzung
  • 36. Stunde. Italien
  • 37. Stunde. Fortsetzung
  • Das Coliseum zu Rom
  • 38. Stunde. Schweiz. Holland und Belgien
  • Der Dom von Antwerpen
  • 39. Stunde. Frankreich
  • 40. Stunde. Spanien und Portugal
  • Stadt und Hafen von Marseille
  • Salamanca
  • 41. Stunde. Das brittische Reich
  • 42. Stunde. Dänemark
  • Der große Geyser
  • 43. Stunde. Das europäische Rußland
  • Russischer Reisewagen
  • 44. Stunde. Die europäische Türkei
  • Constantinopel von Galata aus
  • 45. Stunde. Griechenland
  • 46. Stunde. Asien. Größe. Grenzen. Klima
  • Die unterirdische Höhle auf der insel Antiparos
  • 47. Stunde. Gebirge. Ströme. Wüsten. Steppen
  • 48. Stunde. Pflanzen und Thiere. Mineralien
  • 49. Stunde. Menschenrassen. Religionen
  • 50. Stunde. Geschichte Asiens
  • 51. Stunde. Nordasien oder Sibirien
  • 52. Stunde. Mittelasien
  • Die chinesische Entenzucht
  • 53. Stunde. Die übrigen Länder, welche zum chinesischen Reiche gehören
  • 54. Stunde. Japan
  • Der Libanon
  • 55. Stunde. Südasien
  • Schlucht zwischen Bethania und dem todten Meere
  • 56. Stunde. Ostindien
  • 57. Stunde. Afrika. Gebirge. Flüsse. Zonen
  • 58. Stunde. Producte. Menschenrassen
  • 59. Stunde. Nordafrika
  • 60. Stunde. Mittelafrika
  • Gezähmte Strauße
  • 61. Stunde. Südafrika
  • 62. Stunde. Amerika. Entdeckung. Grenzen. Ausdehnung
  • 63. Stunde. Ströme. Landseen. Gebirge. Zonen
  • 64. Stunde. Klima. Producte
  • Eine Bisonjagd
  • 65. Stunde. Menschen. Geschichte Amerika's
  • 66. Stunde. Nordamerika
  • 67. Stunde. Fortsetzung
  • Ansicht von Astoria
  • Die Boston-Bai
  • 68. Stunde. Die Länder, welche sonst den Spaniern gehörten
  • 69. Stunde. Fortsetzung
  • 70. Stunde. Brasilien. Guiana. Westindien
  • Buenos Ayres
  • Puri-Indianer
  • 71. Stunde. Australien
  • 72. Stunde. Fortsetzung
  • Canot der Neuseeländer
  • Der Hafen von Honoruru
  • Verbesserungen
  • Deutschland. Niederlande, Belgien und Schweiz
  • Europa
  • Planiglob in Mercators Projection Zugleich als Karte v. Australien
  • binder

Full text

161 
starker Sinnlichkeit und großem Geiste begabte Orientalin. Sie war ver¬ 
mählt worden, aber der früh verstorbene Gatte hatte in rätselhafter Scheu 
vor etwas Unbegreiflichem sie nicht zu berühren gewagt. Nun lebt sie als 
jungfräuliche Witwe in ihrem Hause verschlossen. Da kommt durch Holo¬ 
fernes die Not über das Land, ihre Stadt wird belagert. Sie erfährt, 
Holofernes töte die Weiber durch Küsse und Umarmungen, wie die Männer 
durch Spieße und Schwerter. „Hätte er dich in den Mauern der Stadt 
gewußt, deinetwegen allein wäre er gekommen!" Jndit erwidert mit einem 
plötzlichen Einfalle, der die Begierde, diesen Mann zu sehen und zu besitzen, 
verrät: „Möchte es so sein, dann brauchte ich ja nur zu ihm hinaus zu 
gehen, und Stadt und Land wären gerettet." Indem es sie nun, in der 
höchsten Not, wie mit einem inneren Zwange, ins feindliche Lager hinaus¬ 
treibt, glaubt sie den Willen des Höchsten zu erfüllen; aber als sie vor 
Holofernes steht, erwacht in ihr das Weib — das, was sie zu ihm hintrieb, 
war unbewußt das Sehnen nach dem Manne. Vergeblich betet sie: „Gott 
meiner Väter, schütze mich vor mir selbst!" Sie wird die Seine, und 
indem sich ihr Verlangen erfüllt, kommt es ihr zu Bewußtsein, daß sie 
ihrer Mission untreu geworden ist. Wenn sie jetzt den Holofernes erschlägt, 
so ist sie nicht mehr das Werkzeug Gottes, sondern sie rächt an ihm ihr 
eigenes Begehren, das sie als Sünde erkennt. Ein selbstischer Wunsch 
statt religiöser Begeisterung und Vaterlandsliebe hat sie in seine Arme 
geführt, und nicht jubelnd, wie in der Bibel, sondern als eine Gebrochene 
geht sie zu den Ihrigen zurück, davor zitternd, dem Holofernes einen Sohn 
zu gebären, der ihr Verbrechen verewigen müßte. Jehovah aber ist der 
Sieger. Er hat den gewaltigsten der Männer zerbrochen; er hat auch das 
Weib, das ihm zum Werkzeug diente, vernichtet. Seine Macht allein bleibt 
ungemindert, stärker als zuvor bewährt. 
Schon hier ist das Hauptbestreben Hebbels dasjenige, was er in 
Shakespeares Kunst als das wichtigste erkannte: „die sittlichen Wurzeln 
des Lebens durch das Wegmähen des überdeckenden Unkrautes auf die 
grandioseste Weise bloßzulegen". Nirgends geht er darauf aus, in seiner 
Dichtung eine abstrakte Idee zu vertreten. Er ist absoluter Realist, wenn 
auch die Form sich von aller kleinlichen Wiedergabe des Wirklichen fern 
hält und die Sprache in kühnen Bildern schwelgt. 
Durch die Aufführung in Berlin am 6. Juli 1840, die ein kühnes 
Wagnis bedeutete, wurde Hebbel mit einem Schlage bekannt, und bei allen 
Einwendungen mußte doch die Kritik die Gedankentiefe, die Hoheit der 
künstlerischen Absichten und die staunenswerte Reife des jungen Dichters 
anerkennen. 
Bald darauf fand Hebbel in Kopenhagen Unterstützung bei dem König 
von Dänemark, seinem Landesherrn; es wurde ihm nämlich auf zwei 
Lesebuch f. höhere Lehranstalten. VIII. 11
	        

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Evers, Matthias, Hermann Walz, and Alfred Kühne. [Teil 8]. Leipzig [u.a.]: Teubner, 1907. Print.
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