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Grundriß der allgemeinen Geschichte für gelehrte Schulen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN683327607
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5610768
Titel:
F. W. Putzger's historischer Schul-Atlas zur alten, mittleren und neuen Geschichte
Signatur:
HI-II 1(1,1877)
Autor*in:
Putzger, Friedrich Wilhelm
Erscheinungsort:
Bielefeld [u.a.]
Verlag:
Velhagen & Klasing
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsatlanten
Erscheinungsjahr:
1877
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
in siebenundzwanzig Haupt- und achtundvierzig Nebenkarten

Einband

Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Grundriß der allgemeinen Geschichte für gelehrte Schulen
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Erster Theil. Alte Geschichte oder von Erschaffung der Welt bis Christus
  • Erste Periode. Von den fruehesten Zeiten bis zur Gruendung der persischen Monarchie durch Cyrus oder von ungefaehr 4000 bis 560 v.Chr. Geburt
  • Zweite Periode. Von der Gruendung der persischen Monarchie bis auf den Tod Alexanders des Großen oder von 560 bis 323 v.Chr. Geburt
  • Dritte Periode. Von dem Tode Alexanders des Großen oder von 323 v.Chr. bis auf Christus
  • Zweiter Theil. Mittlere Geschichte oder von Christus bis zum Ende des Mittelalters
  • Erste Periode. Von Christus bis zur Aufloesung des westroemischen Reiches oder von 1 bis 476 nach Chr. Geburt
  • Zweite Periode. Von dem Untergange des westroemischen Reiches bis auf Karl den Großen oder von 476 bis 768 nach Christi Geburt
  • Dritte Periode. Von Karl dem Großen bis zu dem Anfange der Kreuzzuege oder von 768 bis 1096 nach Christi Geburt
  • Vierte Periode. Vom Anfange der Kreuzzuege bis zum Ende des Mittelalters oder von 1096 bis 1500 nach Christi Geburt
  • Dritter Theil. Neuere und neuste Geschichte oder von dem Ende des Mittelalters bis auf unsere Zeit
  • Erste Periode. Von dem Ende des Mittelalters bis zum Abschlusse des westphaelischen Friedens oder von 1500 bis 1648 nach Christi Geburt
  • Zweite Periode. Von dem Abschlusse des westphaelischen Friedens bis zum Ausbruche der franzoesischen Revolution oder von 1648 bis 1789 nach Christi Geburt
  • Dritte Periode. Von dem Ausbruche der franzoesischen Revolution im J. 1789 n.Chr. bis auf die neueste Zeiten
  • Einband

Volltext

von 476 bis 768 n. Chr. 163 
sied lern und Nonnen an, welche abgeschieden von der Welt durch 
Selbstpeinignng ihrer Körper, durch die standhafteste Ertragung 
von Hunger, Durst, Kälte und Hitze die Luft und Sinnlichkeit 
der Welt von sich abzustreifrn und den Himmel zu gewinnen such¬ 
ten. Antoniuö (geb. zu Koma in Mittelägypten, geft. 356) 
berief sie zuerst zum gemeinschaftlichen Leben, und nach seinem 
Beispiele gründeten sein Schüler Hilarion und der Abt Pa¬ 
chomius mehrere Mönchs - und Nonnenklöster. Aus dem Oriente 
kam diese Lebensart nach dem Occidente, und Athanasius soll 
um 340 n. Chr. das erste Kloster zu Rom gestiftet haben. Von 
Italien ging die Liebe zum Mönchthum nach Gallien über, wo 
um 370 Martin von Tours mehrere Klöster gründete. Bald 
mehrten sich Zellen und Klöster vo-n atlantischen Meere bis zu 
Syriens Wüsten, von den schottischen Bergen bis zu Aethiopiens 
glühender Zone, da die gelehrtesten Männer der griechischen und 
lateinischen Kirche, wie Basilius der Große, aus Cäsarea 
(329 — 379), Gregor von Nazianz Cgeft. 389) und Gr e. 
gor von Rissa (geft. 394), Joh. Chrysostomus (gest. 407), 
Ambrosius (gest. 397), Hieronymus (gest. 420) und A n- 
gustin (gest. 420) für die Beförderung des Mönchslebens eifer¬ 
ten. Im Abendlande stellte Benedikt von Nursia (gest. 543) 
ein vollständiges System von Lebensregeln für Mönche auf und 
gründete das weltberühmte Kloster auf Monte Cassino. Chro- 
degang, Bischof von Metz, führte um daö Jahr 742 nach Au¬ 
gustins Regel das Zusammenleben mehrerer Priester ein, die, weil 
sie nach einer festgesetzten Regel (Kanon) lebten, Kanoniker ge¬ 
nannt wurden. Während des Basilius Ordensregel mit griechi¬ 
schem Rituale die herrschende im Orient wurde, breitete sich die 
des hl. Benedikt mit lateinischem Ritus über den ganzen Occi- 
dent aus. Der Profeß war anfangs freiwillig, und jeder konnte 
das Kloster wieder verlassen; seit Justinians Zeit aber entsagte 
jeder, der das Klostergelübde abgelegt hatte, auf immer der Welt 
und ihren Freuden. Für Alles, für Wort und Thal, für Speise 
und Trank, für Arbeit und Ruhe, selbst für Wachen und Schla¬ 
fen gab es die genauesten Vorschriften, und der llebertreter wurde 
hart bestraft. Gehorsam gegen das, was die Regeln oder die 
Obern geboten, galt als die erste Tugend. Kein Einzelner hatte ein 
11*
	        

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Zitierempfehlung

Beitelrock, Johann Michael. Grundriß Der Allgemeinen Geschichte Für Gelehrte Schulen. Dil[l]ingen: Friedrich, 1848. Print.
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