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Erdkundliches Schülerheft

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN683811568
URN:
urn:nbn:de:bsz:14-db-id3343456695
Titel:
Kurze Erläuterung einer in Kupfer gestochenen Vorstellung des Erdbodens
Signatur:
Math.1256,misc.3
Autor*in:
Hähn, Johann Friedrich
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Verlag des Buchladens der Realschule
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Realienbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1760
Ausgabenbezeichnung:
Dritte Auflage
Copyright:
Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
worauf in XX. kleinen Charten das Nöthigste aus der Geographie, Genealogie, Chronologie, Historie, Heraldic und Numismatic für die Anfänger dieser Wissenschaften entworfen; Zum Gebrauch der Real-Schule in Berlin

Einband

Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Erdkundliches Schülerheft
  • Titelseite
  • Inhalt
  • Erster Hauptteil: Deutschland einschließlich seiner Stellung in der Weltwirtschaft und im Welthandel und die deutsche Kolonien
  • Zweiter Hauptteil: Die europäischen Staaten
  • Dritter Hauptteil: Die fremden Erdteile
  • Anhang
  • Werbung
  • Werbung

Volltext

Die deutschen Staaten. 
52 
8 42. 
Wirtschaft: Ungünstig sind nur die höheren Teile des Erzgebirges und das Gebiet östlich 
von der Elbe. k) Bergbau: Kohlen liefert das Chemnitz-Zwickauer Lager (§26, 4) und 
das kleinere Dresdener (im Plauenschen Grund); in der Silbererzeugung steht Sachsen 
in ganz Europa voran (Freiberg), c) Der Haupterwerbszweig ist die Industrie, in der 
über die Hälfte der erwerbstätigen Bevölkerung beschäftigt ist. 1. Das Jndustriedreieck in 
Skizze 42 (Baumwolle und Wolle), 2. Anteil am Tuchwebebezirk der Niederlausitz und am 
Leinenwebebezirk des Sudetenfußes; 3. hervorragender Maschinenbau in Chemnitz; 4. die Drucke¬ 
reien Leipzigs. (1) Entsprechend auch der Handel äußerst lebhaft (Hauptsitz' Leipzig; seine 
Messen, 8 27). 
3. Städte (Aufgabe wie bisher)L 
5. Die sechs Grotzherzogtümer 
(davon eins in Thüringen). 
42 1. Das Großherzogtum Baden (1b Taus, qkm, 2 Mill. Einw.). 1. Nenne nach Skizze 62 
die umgrenzenden Gebiete und die eingetragenen Gebirge, Flüsse und Städte; wiederhole die 
Oberrheinische Tiefebene, § 11 und 12! Zeichnen wie bisher! 
2. Wirtschaftliches, a) Eine blühende Landwirtschaft; die Oberrheinische Tiefebene 
einer der fruchtbarsten Landstriche Europas. Außer Getreide auch Hans, Tabak (in der badischen 
Pfalz), Zichorien: reicher Wein- und Obstbau (auch Edelkastanien und Walnüsse). Eine wichtige 
Erwerbsquelle bietet der Waldbestand im Schwarzwald (Ausfuhr nach dem waldarmen 
Holland), d) Bergbau nicht von Bedeutung (Mineralquellen; wo Baden-Baden?), e) Die 
Industrie recht bedeutend, namentlich auch durch Ausnutzung der Wasserkraft (Schwarz¬ 
waldindustrie, § 12); Mannheim ist durch Maschinenbau (Lantz) und durch chemische 
Fabriken bedeutend, Pforzheim ein Weltplatz für Schmucksachen, ck) Handel infolge 
der Rheinstraße sehr lebhaft; auf dem Bodensee verkehren neben zahlreichen Seglern 
15 Dampfschiffe. 
3. Städte (Aufgabe wie bisher). 
2. Das Großherzogtum Hessen. 1. Zwei durch den Main getrennte Stücke (s. die linierten 
Flächen in Skizze 58: südlich vom Rhein Rheinhessen-Starkenburg mit dem Odenwald, nördlich 
Oberhessen mit dem Vogelsberg). Benenne die Eintragungen in Skizze 58! 
2. Wirtschaftliches, a) Landwirtschaft: Besonders fruchtbar Oberrheinische Tief¬ 
ebene und Wetterau; außer Getreide viel Wein, ferner Tabak, Obst, Gemüse, d) Die Industrie 
ist durch zwei Zweige, Lederindustrie (Osfenbach, Mainz, Worms) und chemische Industrie (Darm¬ 
stadt, Offenbach) bedeutend, c) Handel durch die Rheinstraße lebhaft. 
3. Die Städte (Aufgabe wie bisher). 
3. Das Großherzogtum Oldenburg. 1. a) Hauptland das Herzogtum Oldenburg, wo? 
(s. Skizze 55). d) Fürstentum Lübeck mit der Hst. Eutin in Ostholstein, c) Fürstentum Birkenfeld 
in der Rheinprovinz zwischen Hunsrück und Nahe. 
2. Wirtschaftliches, a) Landwirtschaft: sehr fruchtbar die meist für Fettgrasung be¬ 
nutzte Marsch des Herzogtums; die übrigen 4/s des Herzogtums sind Geest und Moor, b) In¬ 
dustrie: Schiffbau an der Weser und am Jadebusen: in Delmenhorst, westlich von Bremen, 
große Linoleum- und Tabakfabriken; in Birkenfeld Achatschleifereien. 
3. Die Städte (Aufgabe wie bisher). 
4. u. 5. die beiden Großherzogtümer Mecklenburg (Mecklenburg-Schwerin 13, Mecklenburg- 
Strelitz 3 Taus, qkm; in Meckenburg-Strelitz die geringste Volksdichte Deutschlands [35]). 1. Um¬ 
riß sechsseitig. Benenne die Eintragungen in Skizze 53! 
2. Wirtschaftliches, a) Landwirtschaft: Nur an der südlichen Seite des Höhenzugs 
(nach Brandenburg hin) Sanddecke, im übrigen liegt meist der (Geschiebe-)Ton frei, deshalb 
sehr fruchtbar; viele lleine Ackerbaustädte; Getreide über Bedarf, auch Zuckerrüben, etwas 
Tabak, d) Handel infolge der Seelage und der Nähe der Elbe lebhaft. 
3. Die Städte (Aufgabe wie bisher). 
6. Das Großherzogtum Sachsen-Weimar. 1. Drei größere und ein paar lleine Stücke in 
Thüringen. 
2. Wirtschaftliches. Hochstehende Landwirtschaft, namentlich auch im Hauptland Weimar- 
Jena; mancherlei Industrien (die berühmten Ferngläser und anderen wissenschaftlichen Instru¬ 
mente Jenas). — Städte: Eisenach □ (Wartburg), Weimar A, Jena A- 
x) Fünf Kreishauptmannschaften: Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Bautzen.
	        

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Richter, Ludwig et al. [Teil 1 = Kl. 8]. Bielefeld [u.a.]: Velhagen & Klasing, 1912. Print.
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