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Der Märker

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN688728979
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5788316
Titel:
Wanderungen auf klassischem Boden
Autor*in:
Freund, Wilhelm
Erscheinungsort:
Breslau
Verlag:
Wohlfarth
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1889
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
zur Einführung in die Kulturgeschichte der Griechen und Römer ; für Studierende der Oberklassen höherer Lehranstalten und zum Selbststudium ; mit Ortsplänen und Abbildungen

Band

Persistenter Identifier:
PPN688731961
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5790376
Titel:
Delphi und Olympia
Signatur:
HK-II 29(1,1889)1/5
Autor*in:
Freund, Wilhelm
Bandzählung:
H. 3
Erscheinungsort:
Breslau
Verlag:
Wohlfarth
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1890
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
mit 8 Abbildungen

Titelseite

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Titelseite

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Märker
  • Einband
  • Titelseite
  • Herrn königlichen Polizei-Präsidenten
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. In der Heimat ist es schön
  • II. Halte deinen Stand ehrenwert!
  • III. Lerne deines Standes Geschichte kennen!
  • IV. Dein Heim sei deine Welt!
  • V. Arbeit ist des Bürgers Zierde
  • 1. In Stall und Hof
  • 2. In Garten und Wiese
  • 3. In Feld und Wald
  • 4. Im Hause
  • 5. In der Werkstatt
  • VI. Will Vaterland dir bleiben auf ewig fest und treu!
  • VII. Laß dir deinen Herrn und Gott von keinem Zweifler rauben!
  • Werbung
  • Einband

Volltext

224 
2 
und Haut. Du kannst zu diesem Zwecke auch kalte Begießungen des 
Körpers anwenden, sogar bei Erhitzung, nur mußt du gleich darauf 
tüchtig abreiben und die Tiere bis zum Trockenwerden im Schritt 
bewegen. 
Bei der Hautpflege achte man darauf, ob das Geschirr gedrückt 
hat. An den betreffenden Stellen finden sich Anschwellungen, und 
die Haare sind abgescheuert. Die Anschwellungen sind heiß und 
schmerzhaft. Durch feuchte, kalte Aufschläge suche Zerteilung herbei— 
zuführen. Sind tiefer liegende Teile gequetscht, so zeigen bald weiche, 
schwappende Stellen Eiterbildung an. Der Eiter muß entfernt werden, 
worauf die Wunde mit erwärmter Lysollösung auszuspritzen ist. 
Nimmt der Eiter in einigen Tagen nicht ab, so sind schon tiefer lie— 
gende Gewebe ergriffen, und es macht sich ärztlicher Eingriff nötig. 
Schäfer Thomas' Allgem. Tierarzneibuch. L. Voigt. 
114. Die Ernährung der TCiere. 
1. Durch die Vorgänge der Ernährung werden Stoffe der Außen— 
welt (Nahrungsstoffe) vom Tiere aufgenommen und in Stoffe seines 
Körpers umgewandelt. Dem erwachsenen Tiere dient die Nahrung 
teils zum Ersatz der durch die Lebenstätigkeit des Körpers verbrauchten 
Stoffe, teils zur Erzeugung von Kraft, Milch, Wolle usw. oder zur 
Anlage eines spannkraftreichen Vorrats (Fett). Erhält das Tier nur 
„Beharrungsfutter“, so erhält es damit seinen Körper im Gleichge— 
wichtszustand. Soll das Tier aber Arbeit verrichten, ohne von seinem 
Körper zu zehren, soll es Fleisch, Fett, Milch, Wolle usw. erzeugen, 
so fordert es ein „Produktionsfutter“. Je weiter dieses über den Be— 
darf des Stoffwechsels hinausgeht, je reichlicher es also zugemessen 
wird, desto rascher und auch billiger wird der gewünschte Erfolg er— 
reicht. Je länger z. B. die Mastzeit dauert, desto länger ist auch das 
Beharrungsfutter nebenbei zu leisten. Daher ist es auch falsch, mehr 
Vieh zu halten, als man reichlich mit Futter zu versorgen vermag. 
Nicht nur, daß dann ein größeres Anlagekapital zu verzinsen ist, es 
wächst ja auch mit der Zahl der Tiere der Teil des Futters, der der 
Erzeugung verloren geht. Da aber auch die Leistungsfähigkeit jedes 
Tieres eine Grenze hat, bei deren Überschreitung ein weiterer Futter— 
aufwand sich nicht mehr lohnt, wäre Futterverschwendung ebenso 
falsch. Immer muͤß der Erfolg den aufgewandten Kosten entsprechen. 
2. Damit nun die dargereichten Nahrungs- oder Futtermittel 
ihren Zweck erfüllen, müssen sie auch den Verdauungswerkzeugen 
des betreffenden Tieres angepaßt sein, sonst werden sie von dessen 
Verdauungssäften nicht gelöst und von den Blut- und Lymphgefäßen 
nicht aufgenommen. Je kürzer im Verhältnis zur Körperlänge der 
Verdauungskanal eines Tieres ist, desto leichter löslich müssen die
	        

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Otto, Hermann. Der Märker. Leipzig: Voigt, 1910. Print.
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