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Bis zum Interregnum (Teil 1)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN689479840
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5793155
Title:
Carl Wolff's historischer Atlas
Shelfmark:
3403-5287
Author:
Wolff, Carl
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Reimer
Document type:
Monograph
Collection:
Historical atlases
Publication year:
1877
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
neunzehn Karten zur mittleren und neueren Geschichte ; mit erläuterndem Text

Map

Title:
Mittel-Europa im Jahre 1250
Document type:
Monograph
Structure type:
Map

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch für den Unterricht in der deutschen Geschichte
  • Bis zum Interregnum (Teil 1)
  • binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Literatur
  • 1. Land und Volk der alten Germanen
  • 2. Die Germanen in Haus und Hof
  • 3. Die Germanen auf der Jagd
  • 4. Kriegswesen und Gefolgschaft
  • 5. Staatliche Gliederung des Volkes
  • 6. Rechtspflege und Volksversammlung
  • 7. Religion der Germanen
  • 8. Germanische Wanderungen
  • 9. Die Germanen im Kampfe mit den Römern
  • 10. Germanen und Römer im friedlichen Verkehr
  • 11. Das Ostgotenreich
  • 12. Das Frankenreich
  • 13. Slavische Siedelungen
  • 14. Das Christentum bei den Germanen
  • 15. Die Kulturarbeit des Mönchtums
  • 16. Die Kulturbestrebungen Karls des Großen
  • 17. Das Lehnswesen
  • 18. Das deutsche Reich
  • 19. Die deutsche Kirche des Mittelalters
  • 20. Klosterreform und Mönchswesen
  • 21. Kampf zwischen Kaisertum und Papsttum
  • 22. Das deutsche Königtum
  • 23. Das Rittertum
  • 24. Das höfische Leben
  • 25. Die höfische Dichtkunst
  • 26. Die Hohenstaufen
  • 27. Die große Völkerwanderung des Mittelalters
  • 28. Die Germanisierung des deutschen Ostens
  • binder

Full text

- 15 — 
getragen und durch eiue Spangennadel zusammengehalten 
wurde. Die Männer trugen auch bereits Beinkleider, die zuerst 
nur bis an die Kniee reichten, vielfach aus Leder gefertigt waren 
und Bruch genannt wurden. Die Unterschenkel bedeckte man mit 
einer Art Gamaschen, den eigentlichen „Hosen". Diese Tracht 
haben z. B. die Alpenbewohner bis auf den heutigen Tag bewahrt. 
Frühzeitig schon erfolgte bei einigen Stämmen die Vereinigung 
von Bruch und Hosen, wobei nur der letzte Name und zwar in 
der Mehrzahl beibehalten wurde. Die Ärmel des Mantels sind 
erst später entstanden. Hergestellt wurde die Kleidung aus Fellen, 
Leder und grobem Wollenstosf, später auch aus Leinen. Dieses 
trugen zuerst namentlich die Frauen, zum Teil schon als lange 
Gewänder, die sie auch durch Farbpflanzen abwechslungsreicher zu 
gestalten wußten. Zu dem langen Unterkleid gehörte dann ein 
weiter mantelartiger Überwurf oder bei Vornehmen ein ärmelloses 
Überkleid. Männer wie Frauen schnürten die Kleidung durch einen 
Leder- oder Leinengürtel zusammen, der durch Metallbeschläge und 
Schnallen verziert wurde und sich im Laufe der Zeit immer reicher 
gestaltete. Als weitere Schmuckgegenstände kamen Ringe am Ober¬ 
und Unterarm vor, Halsringe und bei Frauen Ketten aus Metall¬ 
ringen und Schnüre aus Bernstein oder Glasperlen. Für die 
Fußbekleidung hatte man bereits einfache Schuhe aus Leder, die 
mit Riemen gehalten wurden. Eine Kopfbedeckung trugen die 
Germanen für gewöhnlich nicht, doch setzten sie zuweilen die Kopf¬ 
haut des Auerochsen samt den Hörnern auf, um sich namentlich 
im Kriege ein wilderes Aussehen zu geben. 
d) Biehzucht und Ackerbau. Vergegenwärtigen wir uns nun 
das Leben und die Arbeit in der germanischen Hofstatt, so müssen 
wir uns zunächst daran erinnern, daß die Germanen in erster 
Linie Viehzüchter waren. Ihre Herden waren außerordentlich 
groß, sie bildeten ihren Reichtum, und das Vieh trat an die Stelle 
des Geldes. Aus die Menge legte man dabei größeren Wert als 
aus die Beschaffenheit und das Aussehen der Tiere. Diese lebten, 
so lange es die Jahreszeit gestattete, im Freien auf den großen 
Weiden. Unter dem Viehbestand stand der Zahl nach das Rind 
obenan, schon weil es einen wesentlichen Teil der Nahrung lieferte. 
Daneben besaßen die Germanen namentlich Sch äse und Ziegen. 
Geschätzt wurde auch das Schw ein, das man in den Wald trieb, 
wo es sich vorzugsweise von Eicheln und Bucheckern nährte. Von 
dem Geflügel waren in großer Anzahl die Gänse vorhanden.
	        

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Citation recommendation

Pätzold, W. Bis Zum Interregnum. Leipzig [u.a.]: Kesselring, 1910. Print.
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