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Lehrbuch der Erdkunde für höhere Lehranstalten

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN720242746
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5893562
Title:
Lehrbuch der Erdkunde für höhere Lehranstalten
Shelfmark:
GDG-II 31(2,1885)
Author:
Klein, Hermann Josef
Place of publication:
Braunschweig
Publisher:
Vieweg
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks,imperial Germany
Publication year:
1885
Edition title:
2., verb. u. verm. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Dritte Abteilung. Völker- und Staatenkunde
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
A. Völkerkunde
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Erdkunde für höhere Lehranstalten
  • binder
  • Prepage
  • Title page
  • Vorwort zur ersten Auflage
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • Übersicht des Inhaltes
  • Erste Abteilung. Physische Erdkunde
  • Verteilung von Land und Wasser
  • Verteilung von Land und Wasser
  • Zweite Abteilung. Beschreibende Erdkunde
  • A. Allgemeine Meeresbeschreibung (Ozeanographie)
  • B. Allgemeine Landbeschreibung
  • Dritte Abteilung. Völker- und Staatenkunde
  • A. Völkerkunde
  • B. Staatenkunde
  • Vierte Abteilung. Astronomische Erdkunde
  • Register
  • binder

Full text

Dritte Abteilung. 
Völker- und Staatenkunde. 
A. Völkerkunde. 
§• 30. 
Der Mensch, der Beherrscher der Erde, vermag unter allen lebenden Wesen 
am besten in den verschiedensten Klimaten anszndanern. Ans der höchsten Stnse 
seiner Bildung und Gesittung finden wir ihn in der Nördlichen gemäßigten Zone; 
weit ungünstiger für seine geistige Entwickelung sind die kalten Zonen und eben¬ 
falls nachteilig ist ihm der heiße Erdgürtel. Die Gesamtzahl der Menschen 
mag 1400 Millionen betragen, indessen ist diese Menge sehr ungleich dicht über 
die Erdoberfläche verbreitet. Am stärksten bevölkert find die wohlbewässerten 
Niederungen, welche ein warmes oder gemäßigtes Klima genießen (Tiefland von 
China, Vorderindien, das Nordwestliche Europa), geringer ist die Bevölkerung der 
weit vom Meere entfernten Tafelländer; sie fehlt endlich so gut wie völlig in 
den ewig vereisten Strichen der Polarregionen und den wasserlosen Bezirken der 
Sandwüsten. 
„Betrachtet man die Bevölkerungskarte der ganzen Erde, so erkennt man mit 
einem Blicke die Bahnen der trockenen Polarwinde. Der ganze breite Streifen von 
Ostsibirien durch Mittelasien, über Persien, Arabien und die Sahara ist äußerst dünn 
bevölkert. Hier befinden sich die großen, menschenleeren, höchstens von einzelnen Oasen 
unterbrochenen Wüsten, die ausgedehnten Steppen, die bei oft vorzüglichem Boden zu 
kurze Zeit oder zu wenig Feuchtigkeit empfangen, um ohne künstliche Bewässerung zum 
Ackerbau benutzt werden zu können, die deshalb nur Hirtenvölker beherbergen und, 
weil diese ein weites Gebiet zur Ernährung ihrer Herden bedürsen, verhältnismäßig 
wenigen Menschen zur Heimat dienen. Die sogenannte Schwarze Erde, deren wunder¬ 
bare Fruchtbarkeit das Südliche Rußland zur Kornkammer Europas macht, setzt sich 
weit in die Steppe hinein sort und entzückt dort im Frühjahre den Reisenden durch 
ihren prachtvollen Tulpenflor; aber da schon im Ansang des Sommers alles unter 
der glühenden Sonne des regenlosen Himmels verdorrt, gedeihen die Feldfrüchte auch 
in diesem üppigen Boden nicht mehr. Ebenso bedingt auf dem Plateau an der Rord- 
grenze von China das fruchtbare Zersetzungsprodukt vulkanischer Gesteine einen üppigen 
Graswuchs, aus dem die Herden der Mongolen weiden, aber erst am Südrande dieses
	        

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Klein, Hermann Josef. Lehrbuch Der Erdkunde Für Höhere Lehranstalten. Braunschweig: Vieweg, 1885. Print.
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