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Lehrbuch der Erdkunde für höhere Lehranstalten

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN720242746
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5893562
Title:
Lehrbuch der Erdkunde für höhere Lehranstalten
Shelfmark:
GDG-II 31(2,1885)
Author:
Klein, Hermann Josef
Place of publication:
Braunschweig
Publisher:
Vieweg
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks,imperial Germany
Publication year:
1885
Edition title:
2., verb. u. verm. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Dritte Abteilung. Völker- und Staatenkunde
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
B. Staatenkunde
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Europa
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Erdkunde für höhere Lehranstalten
  • binder
  • Prepage
  • Title page
  • Vorwort zur ersten Auflage
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • Übersicht des Inhaltes
  • Erste Abteilung. Physische Erdkunde
  • Verteilung von Land und Wasser
  • Verteilung von Land und Wasser
  • Zweite Abteilung. Beschreibende Erdkunde
  • A. Allgemeine Meeresbeschreibung (Ozeanographie)
  • B. Allgemeine Landbeschreibung
  • Dritte Abteilung. Völker- und Staatenkunde
  • A. Völkerkunde
  • B. Staatenkunde
  • Europa
  • Asien
  • Afrika
  • Amerika
  • Vierte Abteilung. Astronomische Erdkunde
  • Register
  • binder

Full text

Staatenkunde. 133 
Entwickelung der Menschheit eingreifen. Man unterscheidet im Organismus 
eines Staates zwei Hauptteile: Verfassung und Verwaltung.. Erstere 
bestimmt die Anordnung der Regierungsgewalt, letztere die Ausübung derselben 
durch die Behörden. Je nach der Form der obersten Regierungsgewalt unter¬ 
scheidet man: 
a. Republik oder Vielherrschaft, in welcher die höchste Gewalt der Ge¬ 
samtheit oder einem Teile der Staatsbürger zusteht. Die Republik ist demokra¬ 
tisch, wenn das gesamte Volk die Gewalt ausübt, aristokratisch, wenn dieselbe 
in gewissen Familien durch Volks- oder Selbstwahl verharrt. Die demokratische 
Republik ist, wie die Erfahrung gelehrt hat, die praktisch ungeeignetste aller 
Staatsformen; sie artet bisweilen in Pöbelherrschaft (Ochlokratie) aus, doch kann 
letztere naturgemäß nie lange Bestand haben. 
b. Monarchie oder Einherrschaft (Erb- oder Wahlmonarchie), in welcher 
eine Perfon die höchste Gewalt ausübt. Ist hierbei der Wille des Herrschers 
alleinige Quelle der Gesetzgebung, so heißt die Monarchie unumschränkte 
(absolute); steht dagegen dem Volte Mitwirkung an der Gesetzgebung zu, so 
entsteht die beschränkte Monarchie. Letztere erscheint als konstitutionelle 
Monarchie, wenn die Gesamtheit des Volkes durch Vertreter repräsentiert wird, 
denen eine Mitwirkung bei der Gesetzgebung und der Kontrolle der Verwaltung 
zusteht. 
B. S t a a t e n k u n d e. 
§. 35. 
Europa. 
9 900 000 qkm 
(180 000 Q.-Meilen, 330 Millionen Einwohner.) 
Europa, an Größe nächst Australien der kleinste Erdteil, überragt alle 
übrigen durch die geistige und materielle Wohlfahrt seiner Bewohner. Es ist 
der Mittelpunkt der menschlichen Thätigkeit, sofern dieselbe höheren Gesichts¬ 
punkten eingeordnet erscheint; der Sitz der fortschreitenden Bildung uud das 
Zentrum der irdischen Macht. Bei keinem anberat Erdteile ist ein verhältnis¬ 
mäßig gleich großer Teil ber Oberfläche anbaufähig unb wirklich bebaut; keilt 
anberer Erbteil hat im ganzen ein ungehemmter menschlicher Thätigkeit unb 
Entwickelung gleich günstiges Klima; keiner ist so leicht von allen Seiten zu¬ 
gänglich unb allen anberen so nahe gerückt als Europa. Anberseits sinb die 
Produkte, welche die Natur ohne besondere menschliche Thätigkeit liefert, in 
Europa weder zahlreich noch wertvoll und in dieser Beziehung steht unser Erd¬ 
teil hinter Asien, Amerika und selbst Afrika sehr zurück. Allein gerade der Um¬ 
stand, daß auf europäischem Boden der Natur nur durch angestrengte Arbeit
	        

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Klein, Hermann Josef. Lehrbuch Der Erdkunde Für Höhere Lehranstalten. Braunschweig: Vieweg, 1885. Print.
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