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Lehrbuch der Erdkunde für höhere Lehranstalten

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN720242746
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5893562
Titel:
Lehrbuch der Erdkunde für höhere Lehranstalten
Signatur:
GDG-II 31(2,1885)
Autor*in:
Klein, Hermann Josef
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1885
Ausgabenbezeichnung:
2., verb. u. verm. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Vierte Abteilung. Astronomische Erdkunde
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der Erdkunde für höhere Lehranstalten
  • binder
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Vorwort zur ersten Auflage
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • Übersicht des Inhaltes
  • Erste Abteilung. Physische Erdkunde
  • Verteilung von Land und Wasser
  • Verteilung von Land und Wasser
  • Zweite Abteilung. Beschreibende Erdkunde
  • A. Allgemeine Meeresbeschreibung (Ozeanographie)
  • B. Allgemeine Landbeschreibung
  • Dritte Abteilung. Völker- und Staatenkunde
  • A. Völkerkunde
  • B. Staatenkunde
  • Vierte Abteilung. Astronomische Erdkunde
  • Register
  • binder

Volltext

Erscheinungen des Mondlaufs. 
getroffen wird, eine Sonnenfinsternis fehen. Dieselbe ist total 
für alle Orte, welche vom Kernschatten des Mondes berührt wer¬ 
den-, partial (Fig. 156 a. v. S.) für diejenigen, auf welche 
der Halbschatten trifft. Die Scheiben von Sonne und Mond 
erscheinen nns nahezu gleich groß. Da aber beide Gestirne sich 
Fig. 157. periodisch in etwas veränderlichen 
Entfernungen von der Erde be¬ 
finden, fo erscheint die Band¬ 
scheibe bald etwas größer und 
bald etwas kleiner als die Son¬ 
nenscheibe. Wenn der Mond- 
mittelpnnkt sich über den Son- 
ncnmittclpnnkt hinwegschiebt und 
gleichzeitig die Mondscheibe klei¬ 
ner als die Sonncnscheibe er¬ 
scheint , so bleibt im Momente 
der Mitte der Finsternis von der 
Sonnenscheibe noch ein schmaler Ring sichtbar (Fig. 157). Es 
findet alsdann eine ringförmige Sonnenfinsternis statt. 
Die Größe der Verfinsterung wird dadurch bezeichnet, daß 
man sich den Durchmesser des verfinsterten Gestirns in 12 gleiche 
Teile, Zolle genannt, geteilt denkt und angibt, wie viele dieser 
Zolle verfinstert werden. Die Dauer der Totalität kann bei 
einer Mondfinsternis ans etwa zwei Stunden steigen, bei einer 
Sonnenfinsternis umfaßt fie nur einige Minuten. 
Die Finsternisse treten nach Verlauf von 18 Jahren und 10 bis 
11 Tagen nahezu in der nämlichen Reihenfolge wieder ein, und die 
Alten benutzten diese Periode, welche die Babylonier Saros nannten, 
um das Eintreten der Finsternisse vorher zu berechnen. 
Die Ursache jener achtzehnjährigen Periode ist folgende: 
Die durchschnittliche Zwifchenzeit von einem Neumonde zum an¬ 
deren, der synodische Monat, beträgt 29 Tage 123/4 Stunden, so daß 
ein Sonnenjahr 12 synodische Monatel l Tage umfaßt. Es würde 
also, wenn sich die Lage der Mondbahn nicht änderte, eine Sonnen¬ 
finsternis in dem nächsten Jahre um 11 Tage früher wiederkehren. 
Nun drehen sich aber die Knoten der Mondbahn der Sonne entgegen, 
so daß diese kein volles Jahr gebraucht, um wieder beim nämlichen 
Knoten der Mondbahn anzugelangen, sondern bloß 3463/5 Tage. Soll 
also nach Ablaus eines Vielsachen des synodischen Monats eine Finster¬ 
nis wiederkehren, so muß dieses Vielsache auch gleichzeitig eiu Viel¬ 
faches von 346% Tagen fein. Nun sind 223 synodische Monate 
— 6585% Tage und 19mal 346% Tage — 6585% Tage. Da fer¬ 
ner 6585% Tage genau 18 Jahre 11 Tage sind, so wiederholen sich 
also im allgemeinen die Finsternisse nach Ablaus dieser Zeit in der¬ 
selben Reihenfolge.
	        

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