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C. Nieberdings Leitfaden bei dem Unterricht in der Erdkunde

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN720435757
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5911395
Titel:
C. Nieberdings Leitfaden bei dem Unterricht in der Erdkunde
Signatur:
GDG-II 26(19,1886)
Autor*in:
Richter, Wilhelm
Nieberding, Karl
Erscheinungsort:
Paderborn [u.a.]
Verlag:
Schöningh
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1886
Ausgabenbezeichnung:
19. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Erster Abschnitt. Grundlehren der mathematisch-astronomischen Geographie
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • C. Nieberdings Leitfaden bei dem Unterricht in der Erdkunde
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorrede zur neunzehnten Auflage
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Erster Abschnitt. Grundlehren der mathematisch-astronomischen Geographie
  • Zweiter Abschnitt. Grundlehre der physischen Geographie
  • Dritter Abschnitt. Die Ozeane und europäischen Binnenmeere
  • Vierter Abschnitt. Die Erdteile
  • I. Europa
  • II. Asien
  • III. Afrika
  • IV. Amerika
  • V. Australien nebst Ozeanien
  • Einband

Volltext

Erster Abschnitt. 
Grmidlchren bet mathcmatisch-astronomischcn 
Geographie. 
§ 1. Nie Himmelsgegenden. 
1. Horizont ist die Linie, in welcher das Himmelsgewölbe 
sich mit der Erde zu berühren scheint. Den gerade über unserem 
Standpunkt befindlichen Punkt des Himmelsgewölbes nennen wir 
Zenith. 
Wann ändert sich der Horizont? Welche Form hat die Horizontlinie? 
Wann ist sie eine vollständige Kreislinie? Wann erweitert sich der Hori¬ 
zont? (In der Höhe von 50 m über dem Erdboden beträgt der Durch¬ 
messer der Horizontsläche ungefähr 54 km, 94 km in der Höhe von 150 m, 
also etwa des Kölner Domes.) 
2. Am Horizont unterscheiden wir 4 Hanpt-Himmels- 
geg enden, Osten, Westen, Süden, Norden. Osten (O.) ist die 
Gegend, in welcher die Sonne aufgeht, Westen (W.) ist die Gegend, 
in welcher sie untergeht: Süden (S.) ist die Gegend, in welcher die 
Sonne zur Mittagszeit steht, Norden (N.) ist die entgegengesetzt 
liegende Gegend des Horizonts. — Ostpunkt, Westpunkt, Süd¬ 
punkt, Nordpunkt sind die Mitten jener Gegenden. Über dem 
Nordpunkt steht der Polarstern. (Zeichnung!) Die Nordrichtung 
kann man zu jeder Zeit finden mit Hülfe einer Magnetnadel, welche 
die Eigenschaft besitzt, das eine Ende beständig nach N. zu kehren 
(Kompaß). — Zwischen den 4 Haupt-Himmelsgegenden merken wir 
uns 4 Neben-Himmelsgegenden, NO., SO., NW., SW. Die 
Schiffer unterscheiden sogar 64 Himmelsgegenden. — Die Zeichnung 
der Himmelsgegenden nennt man Windrose, denn die Winde werden 
nach den Himmelsgegenden benannt, aus welchen sie wehen. (Zeichnung!) 
Nach welcher Richtung fällt unser Schatten in den verschiedenen Tages¬ 
zeiten? Wie steht es mit der Länge des Schattens? Steht uns die 
Sonne jemals im Zenith? — Öftere Übungen an der Wandkarte im 
Bestimmen der Richtungen! 
3. Die Sonne geht nur zweimal im Jahre genau im Ostpunkt 
auf und im Westpunkt unter, am 21. März und am 23. September. 
In der Zeit vom 21. März bis zum 23. September geht sie mehr 
Nicberdinz, Leitfaden. 19. Aufl. ]
	        

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Zitierempfehlung

Richter, Wilhelm, and Karl Nieberding. C. Nieberdings Leitfaden Bei Dem Unterricht in Der Erdkunde. Paderborn [u.a.]: Schöningh, 1886. Print.
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