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Länderkunde, Verkehrsgeographie, Elementare mathematische Erdkunde, Allgemeine Erdkunde (Teil 4)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN720573688
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6043909
Titel:
E. von Seydlitzsche Geographie
Autor*in:
Rohrmann, Adolf
Muhle, Wilhelm
Seydlitz, Ernst von
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. für das Königreich Sachsen, in 4 Teilen, [Bandausg.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN720573718
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6043910
Titel:
Länderkunde, Verkehrsgeographie, Elementare mathematische Erdkunde, Allgemeine Erdkunde
Signatur:
GEG-II 29(1,11)-4
Autor*in:
Rohrman, Adolf
Muhle, Wilhelm
Seydlitz, Ernst von
Bandzählung:
Teil 4
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1911
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. für das Königreich Sachsen, in 4 Teilen, [Bandausg.] [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
Lehrstoff der Mittel- und Oberstufe

Kapitel

Titel:
D. Allgemeine Erdkunde
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • E. von Seydlitzsche Geographie
  • Länderkunde, Verkehrsgeographie, Elementare mathematische Erdkunde, Allgemeine Erdkunde (Teil 4)
  • Einband
  • Werbung
  • Frontispiz
  • Titelseite
  • Vorbemerkungen
  • Inhaltsübersicht
  • Verzeichnis der Figuren im Texte
  • Zusammenstellung geographischer Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen
  • A. Länderkunde
  • B. Verkehrsgeographie
  • C. Elementare mathematische Erdkunde
  • D. Allgemeine Erdkunde
  • [Bilderanhang]
  • Namen- und Sachverzeichnis
  • Einband

Volltext

§ 228—229. 
D. Allgemeine Erdkunde. — I. Der Erdkörper als Ganzes. 
267 
D. Allgemeine Erdkunde. 
I. Der Erdkörper als Ganzes. 
§ 228. Die Ursachen der Entstehung der Erde als eines Teiles unserer 
Sonnenwelt werden mit der Laplaceschen Hypothese ^ bislang bei weitem 
am besten erklärt. 
Danach gehörten alle jetzt bestehenden Glieder dieses Sonnensystems einst einer 
einzigen sich drehenden, fphäroidförmigen, glühenden Dunstmasse, der Sonne, 
an, deren Masse diejenige der Erde nach Loslösung aller anderen Körper noch jetzt 
etwa um das 325000fache übertrifft und deren Durchmesser reichlich hundertmal 
größer ist. Aus der Aufbauschung am Äquator jenes Sphäroids lösten sich mit der 
Zeit durch das Überwiegen der Fliehkraft Teile los, die Dunstringe bildeten, wie sie 
ähnlich noch der Saturn zeigt. Diese Ringe zerrissen schließlich und ballten sich zu 
selbständigen Dunstkugeln, den Planeten, und zu kleineren, von diesen losgelösten 
Teilstücken, den Monden, zusammen. Fast alle diese Kinder der Sonne, über 500 
an der Zahl, behielten die um ihren Ursprungskörper sich drehende Bewegung bei 
und zogen sich durch Ausstrahlung ihrer Eigenwärme in den auf etwa —140° C 
erkalteten Weltenraum zu mehr oder minder festen Körpern zusammen. 
§ 229. Die mittlere Dichte der Erde oder ihr spezifisches Gewicht 
wird u. a. aus der Anziehungskraft berechnet, die sie auf Körper in verschiedenen 
Entfernungen vom Erdmittelpunkt ausübt (Wägungsmethode), und dafür 
ist die Zahl 5,6 gefunden, d. h. die Erdkugel ist 5,smal so schwer wie eine ebenso 
große Wasserkugel. Sie ist dichter als irgend ein anderer uns bekannter Welt- 
körper. 
Da das spezifische Gewicht der Schichten, welche die Erdrinde bilden, nur 2y2—3 
beträgt, so müssen die inneren Teile schwerer sein als die Erdrinde. Nach Berech- 
nungen würde eine Kugel von der Größe der Erde das gleiche Gewicht wie die Erde 
haben, wenn ihre äußere Hülle zu einem Fünftel des Radius aus Gesteinen von 
der Dichte des Granits und die innere Kugel mit einem Halbmesser von vier Fünfteln 
des Erdradius aus Eisen bestände. Dazu stimmt auch, daß die von fremden Welt- 
körpern auf die Erde gelangten Meteoriten entweder aus Kieselgesteinen oder aus 
Eisen bestehen. 
Nach dieser Anordnung gliedert die Wissenschaft ben Erdkörper in Vier 
Gürtel oder Sphären: 
1. Den Kern, das Erdinnere. 
2. Die Gesteinshülle, die Erdrinde oder Erdkruste. 
3. Die Wasserhülle. 
4. Die Lufthülle. 
D. !. Voraussetzung, von der man ausgeht, um einen sonst nicht erzielbaren Er-- 
klärungsgrund für irgend welche Erscheinungen zu finden. Laplace, ein berühmter sran- 
' zöfischer Mathematiker und Astronom, 1749—1827.
	        

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Rohrman, Adolf, Wilhelm Muhle, and Ernst von Seydlitz. Länderkunde, Verkehrsgeographie, Elementare Mathematische Erdkunde, Allgemeine Erdkunde. Leipzig: Hirt, 1911. Print.
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