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Allgemeine physische Erdkunde, Hauptfragen der Völkerkunde, Zusammenfassende Wiederholungen: Das deutsche Land als geschichtliche Größe, Das Deutschtum im Auslande (Teil 7)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN720583853
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6064713
Titel:
Lehrbuch der Erdkunde für höhere Schulen
Autor*in:
Schmidt, Max Georg
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Steinhauff, A.
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. M (für höhere Mädchenschulen), in 7 Teilen
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN720584469
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6064728
Titel:
Allgemeine physische Erdkunde, Hauptfragen der Völkerkunde, Zusammenfassende Wiederholungen: Das deutsche Land als geschichtliche Größe, Das Deutschtum im Auslande
Signatur:
GEG-II 22(1,11)-7
Autor*in:
Schmidt, Max Georg
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Steinhauff, A.
Bandzählung:
Teil 7
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1911
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. M (für höhere Mädchenschulen), in 7 Teilen [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Allgemeine Erdkunde
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der Erdkunde für höhere Schulen
  • Allgemeine physische Erdkunde, Hauptfragen der Völkerkunde, Zusammenfassende Wiederholungen: Das deutsche Land als geschichtliche Größe, Das Deutschtum im Auslande (Teil 7)
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Allgemeine Erdkunde
  • Das Land
  • Das Meer
  • Die Lufthülle der Erde (Atmosphäre)
  • Die Geographie der Lebewesen
  • Hauptfragen der Völkerkunde und Anthropogeographie
  • Das deutsche Land als geschichtliche Größe
  • Das Deutschtum im Ausland
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Bilderanhang
  • Bilderanhang
  • Einband

Volltext

■ 
2 Wärme des Lrdkörpers- Zustand des Erdinnern. Wasser und Land. 
hier die Sonnenbestrahlung (Insolation) und damit die durchschnittliche Jahrestemperatur 
etwas höher als auf der südlichen. Die Temperaturschwankungen der Oberfläche machen 
sich auch im Loden bemerkbar, sowohl die täglichen wie die jährlichen. In den Gebieten 
ziemlich gleichmäßiger Wärme und Kälte, in den Tropen und den arktischen Gebieten, 
hören die jahreszeitlichen Wärmeschwankungen schon wenige Meter unter der Oberfläche 
auf, während sie in der gemäßigten Zone größer sind (in Deutschland tägliche Schwankung 
1 —11/2 m; jährliche 20—25 m, daher ziemlich gleichmäßige Temperatur in tiefen Kellern). 
Dringt man von der Zone der konstanten Temperatur tiefer ein, so zeigt sich, daß 
die Wärme immer mehr zunimmt, die Erde besitzt also, ganz der Theorie entsprechend, 
auch Eigenwärme. Bei dem Suchen nach nutzbaren Minerallagerstätten, besonders von 
Kohle und Salz, hat man die größten Tiefen erbohrt, in Oberschlesien über 2000 m. 
Dabei hat man erkannt, daß bei gleichbleibenden Verhältnissen (gleichartiges Gestein, 
Ausschluß von (Quellen) die Temperaturzunahme regelmäßig vorschreitet. Man nennt 
die Tiefe, in der eine Temperatursteigerung um 1° eintritt, die Wärme- oder geothermische 
Tiefenstufe. Diese ist an verschiedenen Orten sehr verschieden, besonders groß unter Bergen; 
sie hängt ab von der Wärmeleitung der Gesteine, von Wärme- oder Kältequellen in der 
Nähe u. a. Als Mittelwert nimmt man einige 30 m an. 
Der Austand des Erdinnern. Da die tiefsten Bohrungen, des Erdradius, den 
Erdkörper nur ritzen, können über den Zustand des Erdinnern nur Vermutungen aus- 
gesprochen werden. Schon über die Dicke der Erstarrungsrinde schwanken die Annahmen 
von 40—1500 km. Für den starren, zähflüssigen wie gasförmigen Zustand sind gleicher- 
weise scharfsinnige Gründe angeführt worden. Die Annahme eines zähflüssigen Innern 
hat besonders zahlreiche Anhänger. Zu erwähnen ist auch die Hypothese, daß die drei Ag- 
gregatzustände in Übergängen bis zum gasförmigen innersten Kern einander folgen. 
Die Erdoberfläche als Gesamtheit. 
CCIaffer und Land. 
Ihre Hlächenanteile. Das Weltmeer nimmt 72% (%) der Erdoberfläche von 
510 Mill. qkm ein, das Land 28 % (VJ- Dabei ist die Verteilung sehr unregelmäßig. 
Die östl. halbkugel ist weit landreicher als die weftl. Nördl. vom Äquator liegt viel mehr 
Land als füdl. desselben. Die Überlegenheit des Wassers kommt bei der Einteilung in 
eine halbkugel der größten Landmasse (Mittelpunkt Westfrankreich, 48% Land) und 
der größten Wassermasse (Mittelpunkt Nordinsel von Neuseeland, 9% Land) zum deut- 
lichen Kusdruck. 
Die Verteilung des Landes im Weltmeer. Die Wassermasse bildet ein zusammen- 
hängendes Weltmeer, die Landflächen sind dagegen Inseln. Sie verteilen sich in zwei Haupt- 
massen (87% der Landmasse) auf die östl. halbkugel, die Alte Welt, und die westl. halb- 
kugel, Amerika. Inseln über 1 Mill. qkm sind noch die Antarktis (9 Mill. qkm), Australien 
(7,2 Mill. qkm) und Grönland (2 Mill. qkm). Alle übrigen Inseln umfassen insgesamt 
nur 6% der Landmasse. Die größeren sind gewissermaßen Trabanten der großen Massen, 
meist unter 500 km von diesen entfernt. Die weiter entfernten sind stets recht klein, aber 
auch sehr zahlreich. Im Gegensatz zu diesen „ozeanischen" Inseln bezeichnet man die übrige 
Landmasse als Kontinentalblock.
	        

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Schmidt, Max Georg, and A. Steinhauff. Allgemeine Physische Erdkunde, Hauptfragen Der Völkerkunde, Zusammenfassende Wiederholungen: Das Deutsche Land Als Geschichtliche Größe, Das Deutschtum Im Auslande. Leipzig [u.a.]: Teubner, 1911. Print.
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