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Bilder aus dem Lande Braunschweig

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN720583853
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6064713
Title:
Lehrbuch der Erdkunde für höhere Schulen
Author:
Schmidt, Max Georg
Editor:
Steinhauff, A.
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Document type:
Multivolume work
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Edition title:
Ausg. M (für höhere Mädchenschulen), in 7 Teilen
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN720584469
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6064728
Title:
Allgemeine physische Erdkunde, Hauptfragen der Völkerkunde, Zusammenfassende Wiederholungen: Das deutsche Land als geschichtliche Größe, Das Deutschtum im Auslande
Shelfmark:
GEG-II 22(1,11)-7
Author:
Schmidt, Max Georg
Editor:
Steinhauff, A.
Volume count:
Teil 7
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Document type:
Volume
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1911
Edition title:
Ausg. M (für höhere Mädchenschulen), in 7 Teilen [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Allgemeine Erdkunde
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Bilder aus dem Lande Braunschweig
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalts-Verzeichnis
  • 1. Prinz Karl Wilhelm Ferdinand
  • 2. Vom Prinzen Albrecht
  • 3. Die Oker und ihr Gebiet
  • 4. Der Lutterspring
  • 5. Riesen am Elm
  • 6. Wie Till Eulenspiegel in die Fremde zieht
  • 7. Die Asse
  • 8. Die drei gläsernen Becher der Familie von der Asseburg
  • 9. Der Rammelsberg
  • 10. Der Solling
  • 11. Die Zwerge im Kellberge
  • 12. Die Hünen
  • 13. Die weiße Jungfrau auf der Burg Eberstein
  • 14. Blankenburg
  • 15. Die Teufelsmauer
  • 16. Waldarbeiter im Harz
  • 17. Jungfrau Ilse
  • 18. Wildfütterung im Harz
  • 19. Die Roßtrappe
  • 20. Eulenspiegel in Braunschweig
  • 21. Der Bettelknabe von Venedig
  • 22. Die erste Dampfwagenfahrt auf der braunschweigischen Eisenbahn
  • 23. Werla und Steterburg
  • 24. Der Elm
  • 25. Das Tetzeldenkmal
  • 26. Der große Bruch
  • 27. Die Musikanten auf der Vogelsburg
  • 28. Die Lippoldshöhle
  • 29. Im Weserthale
  • 30. Die Bode
  • 31. Die Jungfer vom Sachsenstein
  • 32. Hausinschrift aus Wolfenbüttel
  • 33. Heinrich der Löwe
  • 34. Herzog Ferdinand in Hamburg
  • 35. Asseburger Sagen
  • 36. Von Braunschweig nach Holzminden
  • 37. Der treue Nickel von Augsburg
  • 38. Meister und Lehrjunge
  • 39. Ein Stücklein von unsern Husaren
  • 40. Osterfeuer
  • 41. Hirten und Herden im Harz
  • 42. Das weiße Sachsenroß
  • 43. Heinrich des Löwen Pilgerfahrt nach dem heiligen Lande
  • 44. Vereitelter Überfall der Stadt Braunschweig
  • 45. Der Tod Herzog Leopolds von Braunschweig
  • 46. Karl Wilhelm Ferdinand und sein Geheimschreiber
  • 47. Glashütten im Weserkreise
  • 48. Friedrich Wilhelms Zug nach der Nordsee
  • 49. Braunschweig und Schwarzenborn
  • 50. Tillys Tisch
  • 51. Die Saline zu Schöningen
  • 52. De wille Jagd
  • 53. Aus dem Jugendleben des Herzogs Julius
  • 54. Der Tod des Herzogs Karl Wilhelm Ferdinand
  • 55. Helmstedt
  • 56. Die Harzburg unter Kaiser Heinrich IV.
  • 57. Das Gefecht bei Vendôme am 16. Dezember 1870
  • 58. Hackelberg
  • 59. Die Fürstenberger Porzellanfabrik
  • 60. Die Einführung der Reformation in Braunschweig
  • 61. Karl Friedrich Gauß' Jugend
  • 62. Die Wiederentdeckung der Ceres
  • 63. Salzdahlum
  • 64. Wolfenbüttel
  • 65. Der Tod des Herzogs Friedrich Wilhelm
  • 66. Die Lübbensteine
  • 67. Marschall Bazaine in Gefahr
  • 68. Ein keckes Reiterstücklein
  • 69. Venetianer am Harz
  • 70. Die Kirche in Rittierode
  • 71. Das Junkernholz bei Brunsen
  • 72. Willegis
  • 73. Spindel und Spinnrad
  • 74. Das zersprungene Bild
  • 75. Die Baumannshöhle
  • 76. Die Lachsfischerei in der Weser
  • 77. Das braunschweigische Onyxgefäß
  • 78. Der Prinz Albrecht wird zum Regenten Braunschweigs erwählt
  • Binder

Full text

109 
schnitten. Ringsum zieht sich eine figurenreiche Darstellung. Die Göttin 
Demeter erscheint auf ihrem Schlangenwagen vor einem Tempel. Ihr 
nähern sich Frauen, welche Tiere und Früchte als Opfergaben dar¬ 
bringen. Ein junger Mann trägt einen Fruchtkorb, während eine 
dritte Frau noch damit beschäftigt ist, den ihren zu füllen. Auf der 
andern Seite treten Priesterinnen mit Fackeln herzu und noch ein 
Mädchen mit Früchten in einem Korbe. 
Das Werk, dessen Ausführung bei der ungemeinen Härte des 
Steines viele Jahre in Anspruch genommen hat, stammt aus der Zeit 
des Kaisers Tiberius. 
Keine Überlieferung sagt, wie dieser Salbkrug aus dem römischen 
Tempelschatze, dem er einstmals angehört, nach Mantua in die Schatz¬ 
kammer des herzoglichen Hauses gelangt ist. Von hier ab sind seine 
oft wunderbaren Irrfahrten bekannt. 
Herzog Franz Albrecht hinterließ den Onyx seiner Gattin, 
dann erbte ihn deren Schwester, die Gemahlin Herzog Augusts, und 
so kam er an das braunschweigische Haus. Herzog Karl I. ließ ihn 
mit andern Kostbarkeiten im Museum zu Braunschweig aufstellen. In 
jener bangen Nacht vom 17. zum 18. Oktober 1806 nahm ihn die 
flüchtende fürstliche Familie mit nach Glücksburg. Es war sehr nötig 
gewesen, ihn zu retten, denn bald erschien Denon, um neben andern 
Kunstwerken auch dies Kleinod wegzunehmen. Als er es weder im 
Schlosse, noch im Museum vorfand, rief er aus: „Wir müssen dies 
Gefäß durchaus haben, und wir werden es wiederfinden, sei es in 
Petersburg, oder sei es in London!" 
Die Franzosen versprachen, einen bedeutenden Teil der Kriegsgelder 
zu erlassen, wenn das Krüglein herbeigeschafft würde. Dem Herzog 
Friedrich Wilhelm wurden 150000 Thaler angeboten, damit er das¬ 
selbe ausliefere, aber alles vergebens. 
Als bei der stets wachsenden Macht Napoleons auch der König 
von Dänemark zu dem französischen Kaiser in ein näheres Verhältniß 
trat, so daß er alles, was dieser forderte, zu leisten genötigt war, 
tauchte die Befürchtung auf, daß Napoleon das Onyxgefäß von der 
dänischen Regierung fordern und diese sich nicht weigern könnte, es 
auszuliefern. Diese Besorgnis beunruhigte den in England lebenden 
Herzog Friedrich Wilhelm und deffen Mutter. Sie gaben also im Jahre 
1810 dem Oberst von Nordenfels den Auftrag, dies vorzüglichste 
Georg-Eckert-Institut 
für international« 
Schuiojchfcrschung 
Braunschweig 
-Schuibuchbibliothek -
	        

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Voges, Theodor. Bilder Aus Dem Lande Braunschweig. Wolfenbüttel: Zwißler, 1890. Print.
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