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Charakterbilder deutschen Landes und Lebens für Schule und Haus (Theil 3)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN720850312
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6111208
Titel:
Geographische Charakterbilder
Autor*in:
Grube, August W.
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Brandstetter
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
in abgerundeten Gemälden aus der Länder- und Völkerkunde ; nach Musterdarstellung der deutschen und ausländischen Literatur für die obere Stufe des geographischen Unterrichts in Schulen, sowie zu einer bildenden Lektüre für Freunde der Erdkunde überhaupt

Band

Persistenter Identifier:
PPN720851335
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6119629
Titel:
Charakterbilder deutschen Landes und Lebens für Schule und Haus
Signatur:
GEG-II 12(10,1875)-3
Autor*in:
Grube, August W.
Bandzählung:
Theil 3
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Brandstetter
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1875
Ausgabenbezeichnung:
10., verm. u. verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Zehnter Abschnitt
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geographische Charakterbilder
  • Charakterbilder deutschen Landes und Lebens für Schule und Haus (Theil 3)
  • binder
  • Titelseite
  • frontispiece
  • Titelseite
  • Vorwort zur zehnten Auflage
  • Inhaltsverzeichniß
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt
  • Zweiter Abschnitt
  • Dritter Abschnitt
  • Vierter Abschnitt
  • Fünfter Abschnitt
  • Sechster Abschnitt
  • Siebenter Abschnitt
  • Achter Abschnitt
  • Neunter Abschnitt
  • Zehnter Abschnitt
  • binder

Volltext

464 
und Kanäle stellen Rhein und Donau eine einzige ununterbrochene Ver- 
kehrsbahn dar, und zu keinem andern großen Strome tritt die Donau in 
so innige Beziehung wie zum Rhein. Ueber den Rhein hinüber weist die 
Donaulinie gerade in das Herz Frankreichs hin. Ihren Lauf verfolgend, 
kam Attila auf die Felder von Chalons, nach ihm die Magyaren und an- 
dere Donauvölker in dieselbe Gegend. Aus Frankreich und vom Rhein 
nach Osten hervorbrechend, drangen die Kelten, dann Karl der Große, 
weiter die Kreuzfahrer, endlich Napoleon an der Donau herab. Die Na- 
tur- und Jndustrieproducte Oesterreichs nehmen längs der Donau hinauf 
denselben Weg über den Rhein nach Frankreich hinein. Ein Seitenzweig 
dieses Weges zieht sich nach Südwesten zwischen Alpen und Jura in die 
Schweiz. Auf diese Seitenbahn, über den Bodensee hinweg, warfen sich 
die Allemannen, in Helvetien einbrechend; vom Bodensee her drangen die 
Römer m's obere Donaugebiet ein. Jetzt legen sich Hauptlinien der 
Donau-Eisenbahnen in diese Richtung. 
Nirgends greift aber die Donau tiefer in das Herz von Deutschland, 
als bei dem großen Winkel von Regensburg, dem Ausgangspunkte des 
ganzen Verkehrs von Mitteldeutschland mit der Donau (über Nürnberg). 
Weiter im Osten von Regensburg nähert sich dann die Elbe vermittelst 
des Moldauthales dem Donaulaufe. Von Passau, von Linz, von Wien 
aus giebt es nahe und kurze Uebergänge in's obere Elbgebiet, welche die 
Donau mit dem ganzen Elbstrome, mit Norddeutschland, mit Hamburg in 
Verbindung bringen. Das obere Elbgebiet (Böhmen) ist von Bergen ein- 
geschlossen, die aber nach den unteren Elbgegenden und nach den Oder- 
ländern hin sich höher und unwegsamer gestalten als nach der Donau hin. 
Der böhmische Elbquellenkessel ist daher von den unteren Elbländern stär- 
ker abgeschnitten, als nach der Donau zu; derselbe kam auch schon seit der 
Zeit der Markomannen immer in weit innigere Beziehung zur Donau, 
als zu irgend einem andern Flußsysteme, und ist seiner ganzen Geschichte 
und Stellung nach eigentlich als ein halbes Donauland zu betrachten. 
Die Eisenbahnen sind längst ohne Schwierigkeiten aus der Donau zur 
böhmischen Elbe hinübergeschritten, während von Böhmen aus bis dato 
noch keine Eisenbahnverbindung mit der Oder oder untern Elbe fertig ge- 
bracht werden konnte. 
Mit der Morawa (March) reicht die Donau der Oder die Hand. 
Das Morawabecken ist im Norden nicht durch Gebirge verschlossen. Zwi- 
schen den hohen Karpaten (dem Tatra), dem Riesengebirge und den Su- 
deten flacht sich hier das „Gesenke" ab. Es ist hier eines der merkwür- 
digsten Verkehrsthore des ganzen Donaugebietes. Schon in alten Zeiten 
ging hier nach Carnuntum, der großen Handelsstadt an der Mündung der 
Morawa, ein Handelsweg (unter Anderm auch eine Bernsteinstraße) zur 
Donau durch. Hierher kamen die nordischen Pelzhändler. Hier war stets 
ein großer Völkerandrang, dem die Römer von Carnuntum, von Vindo- 
bona (Wien) aus Widerstand leisteten. Durch dieses mährische Thor
	        

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Grube, August W. Charakterbilder Deutschen Landes Und Lebens Für Schule Und Haus. Leipzig: Brandstetter, 1875. Print.
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