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Lehrstoff der Klassen V und IV (Ausg. B, Teil 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN722914245
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6193636
Titel:
Hilfsbuch für den Unterricht in der Geographie
Autor*in:
Zweck, Albert
Bernecker, Ernst
Erscheinungsort:
Hannover [u. a.]
Verlag:
Hahn
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN722914695
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6193647
Titel:
Lehrstoff der Klassen V und IV
Signatur:
GDG-II 37(5,08)-1
Autor*in:
Zweck, Albert
Bernecker, Ernst
Lentz, Alfred
Seedorf, Ernst
Bandzählung:
Ausg. B, Teil 1
Erscheinungsort:
Hannover [u. a.]
Verlag:
Hahn
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1908
Ausgabenbezeichnung:
5. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Grundbegriffe
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hilfsbuch für den Unterricht in der Geographie
  • Lehrstoff der Klassen V und IV (Ausg. B, Teil 1)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Grundbegriffe
  • Länderkunde
  • Einband

Volltext

7 
13) Das Wasser kommt auch innerhalb des Landes vor, entweder 
stehend, in der Form von Landseen und Teichen, oder fließend, 
als Fluß und Bach. 
Das Regenwasser sickert zum Teil in den Erdboden ein, bis es auf 
undurchlässige Erdschichten trifft, und tritt dann, von diesen geleitet, 
an einem anderen Orte als Quelle hervor. Nach der Temperatur 
des Wassers unterscheidet man warme und kalte Quellen. Aus 
dem Wasser der Quelle entwickelt sich ein Bach. Die Bäche werden 
zu Flüssen, der Fluß zum Strom. Ein Fluß, der sich in einen 
anderen ergießt, ist dessen Nebenfluß. 
Den Lauf des Flusses von der Quelle bis zur Mündung teilt 
man in drei Teile: Oberlauf, Mittellauf, Unterlauf. Fluß- 
abwärts ist die Richtung von der Quelle nach der Mündung, slnß- 
aufwärts die umgekehrte. Fährt man flußabwärts, so hat man zur 
rechten Seite der Fahrtrichtung das rechte, zur linken Hand das 
linke Ufer. 
Die Oberfläche eines Sees oder eines Flusses nennt man den 
Spiegel. Die Mulde, die ein Fluß mit seinem Wasser ausfüllt, heißt 
sein Bett. Im ebenen Lande teilt sich mitunter ein Fluß in mehrere 
Arme. Fließt er in mehreren Armen in das Meer, so findet ge- 
wöhnlich Deltabildung statt (benannt nach dem Namen und der Form 
des griechischen Buchstabens D — z/). An den Flußmündungen ent- 
stehen öfters Haffbildungen. Haffe sind Strandseen, die durch einen 
schmalen Streifen Landes, den man Nehrung nennt, vom Meere 
getrennt werden. Die Stelle der Nehrung, an der eine Verbindung 
zwischen Haff und Meer stattfindet, heißt das Tief. 
Je allmählicher die Senkung eines Flnßlanfes, das Gefälle, ist, 
desto langsamer strömt der Fluß, und desto besser ist er für die Schiff- 
fahrt zu verwenden. Das tritt bei dem Unterlaufe am häufigsten, bei 
dem Oberlaufe am seltensten ein. 
14) Das Wasser hat das Bestreben, die tiefste Stelle aufzusuchen. 
Die tiefste Stelle der Erde stellt das Meer dar. 
Der Meeresspiegel ist die vollkommenste Ebene auf unserem 
Planeten. Um die Höhe eines Punktes auf der Erdoberfläche zu 
bestimmen, gibt man deshalb an, wie hoch dieser über dem (unter ihm 
fortgesetzt gedachten) Meeresspiegel liegt. 
Nur wenige Ebenen des Landes sind gleichmäßig flach, die meisten 
sind von Anhöhen, Hügeln oder Bergen durchzogen. Zusammen- 
hängende Bergmassen nennt man Gebirge.
	        

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Zweck, Albert et al. Lehrstoff Der Klassen V Und IV. Hannover [u. a.]: Hahn, 1908. Print.
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