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Lehrstoff der Klassen V und IV (Ausg. B, Teil 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN722914245
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6193636
Titel:
Hilfsbuch für den Unterricht in der Geographie
Autor*in:
Zweck, Albert
Bernecker, Ernst
Erscheinungsort:
Hannover [u. a.]
Verlag:
Hahn
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN722914695
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6193647
Titel:
Lehrstoff der Klassen V und IV
Signatur:
GDG-II 37(5,08)-1
Autor*in:
Zweck, Albert
Bernecker, Ernst
Lentz, Alfred
Seedorf, Ernst
Bandzählung:
Ausg. B, Teil 1
Erscheinungsort:
Hannover [u. a.]
Verlag:
Hahn
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1908
Ausgabenbezeichnung:
5. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Grundbegriffe
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hilfsbuch für den Unterricht in der Geographie
  • Lehrstoff der Klassen V und IV (Ausg. B, Teil 1)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Grundbegriffe
  • Länderkunde
  • Einband

Volltext

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An dem Berge unterscheidet man den Gipfel, den Abhang 
und den Fuß. Bei dem Gebirge nennt man die fortlaufende Höhen- 
kante den Kamm. Einsattelungen sind Einsenkuugen in dieser Kamm- 
linie. Sie werden Pässe genannt, sobald eine Straße hinüberführt. 
Täler sind ausgedehnte Vertiefungen in Gebirgen wie in Ebenen. 
Längstäler sind solche Täler, die in der Richtung des Gebirges 
oder einzelner seiner Ketten verlaufen; Onertäler solche, die ein 
Gebirge durchbrechen. 
Fließen von einer Erhebung die Gewässer nach verschiedenen 
Stromgebieten ab, so bildet diese Erhebung eine Wasserscheide. 
Man unterscheidet nach dem Aufbau Gebirge, die aus einzelnen 
Ketten bestehen, und solche, die mehr massig gebaut sind. Jene nennt 
man Kettengebirge, diese Massengebirge. 
Der Höhe nach teilt man die Gebirge ein in Mittelgebirge, die 
nicht höher als 1500 m sind, und Hochgebirge, die diese Höhe über- 
ragen. Das Hochgebirge ist vielfach mit Eis und Schnee bedeckt; 
Gletscher und Lawinen sind ihm eigentümlich; der Pflanzenwuchs 
ist sehr gering. 
15) Eine Ebene, die sich nicht mehr als 200 m über den Meeres¬ 
spiegel erhebt, nennt man eine Tiefebene, eine Ebene über 200 m 
Hochebene. Die Hochebene nennt man mit einem Fremdwort Plateau. 
Die Gebirge, die den Rand der Hochebene bilden, heißen Rand- 
gebirge; fällt das Plateau in Absätzen zur Tiefebene ab, so spricht 
man von Stufen- oder Tcrrassenländern. Wenn Tiefebenen niedriger als 
der Meeresspiegel liegen, so nennt man sie Erdsenken (Depressionen). 
Liegen die Erdsenken in der Nähe der Küste, so muß man sie meistens 
durch Dämme, die auch Deiche genannt werden, gegen die Fluten 
schützen. 
16) Für die Fruchtbarkeit eines Landes ist es von Wichtigkeit, 
welche Bodenarten in ihm auftreten, und wie die Bewässerung ist. 
Fels- oder Steinboden ist für den Ackerbau wertlos; reiner 
Sandboden ist wenig zu nützen. Trägt ein Landstrich hauptsächlich 
Heidesträucher, Moose und Flechten, so bildet er eine Heide. Wo der 
Regen fehlt oder äußerst selten ist, haben die Länder sehr geringen 
Pflanzenwuchs: sie bilden Wüsten. Ist der Regen ungleich über das 
Jahr verteilt, daß das Land während der Regenzeit grünt und blüht, 
zur Zeit der Dürre aber der Wüste gleicht, so entsteht eine Steppe. 
In der Wüste gibt es Stellen, wo der Boden durch Grundwasser die 
nötige Feuchtigkeit erhält, daß ihn der Mensch sich nutzbar machen 
kann. Das sind die Oasen.
	        

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Zweck, Albert et al. Lehrstoff Der Klassen V Und IV. Hannover [u. a.]: Hahn, 1908. Print.
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