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Meine Wanderungen und Wandelungen mit dem Reichsfreiherrn vom Stein

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN722914245
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6193636
Titel:
Hilfsbuch für den Unterricht in der Geographie
Autor*in:
Zweck, Albert
Bernecker, Ernst
Erscheinungsort:
Hannover [u. a.]
Verlag:
Hahn
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN722914695
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6193647
Titel:
Lehrstoff der Klassen V und IV
Signatur:
GDG-II 37(5,08)-1
Autor*in:
Zweck, Albert
Bernecker, Ernst
Lentz, Alfred
Seedorf, Ernst
Bandzählung:
Ausg. B, Teil 1
Erscheinungsort:
Hannover [u. a.]
Verlag:
Hahn
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1908
Ausgabenbezeichnung:
5. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Einband

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Meine Wanderungen und Wandelungen mit dem Reichsfreiherrn vom Stein
  • Einband
  • Frontispiz
  • Titelseite
  • Einleitung
  • 1. In St. Petersburg 1812
  • 2. Auf den Spuren der "Großen Armee"
  • 3. Am Vorabende der Freiheitskriege
  • 4. In der großen Kriegszeit
  • Fragen zur Lektüre
  • Werbung
  • Einband

Volltext

9 
den großen Schlachten die Menge deutscher Gefangenen 
zu Tausenden abgeführt wurde, aus welchen die Legion 
gemehrt werden konnte. Sie wuchs allerdings auch dadurch, 
aber nimmer in dem Maße, wie wir nach der Zahl der Ge¬ 
fangenen gehofft hatten. Zuerst wollten freilich alle Ge¬ 
fangene nicht sogleich diesen Dienst nehmen, aber die 
meisten waren dazu in ihrer traurigen, jedem rohen russi¬ 
schen Jammer ausgesetzten Lage, die sonst sogar nach 
Sibirien versetzt werden konnte, begreiflicherweise sehr 
willig. Man träumte also nun bald den Anwuchs zu einer 
Zahl von Zehn- und Zwanzigtausenden, aber, aber — Gott 
sah drein oder vielmehr Gott hatte schon drein gesehen. 
Die Gefangenen waren durch Märsche, Kälte, Mangel und 
durch harte, grausame Behandlung ihrer russischen Treiber 
bei der Wegführung auf Schnee- und Eiswegen in Mark 
und Gebein welk, dürr und lahm und starben wie die Fliegen 
dahin. Ich habe ja genug Exemplare dieser unglücklichen, 
verhungerten und erfiornen Jünglinge gesehen. So ist 
wenig Frisches und Gesundes für die Legion übrig geblieben. 
Späterhin, als das Glück sich mit so wunderbarem Um¬ 
schwung und Umschlag gewaltig gegen Napoleon wandte, 
ward bei dem geschwinden Lauf der Dinge gegen unsern 
Westen hin der Gedanke, aus der Legion in Rußland ein Heer 
zu machen, natürlich aufgegeben. Was da unter WTaffen 
fertig war, marschierte indessen, an Männern, Waffen, 
Pferden trefflich ausgerüstet, im Winter 1813 in Königsberg 
auf: Fußvolk, Reiterei, Artillerie, etwa 5000 bis 6000 Mann. 
Sie haben im russischen, dann im englischen Sold den großen 
deutschen Krieg tapfer mit durchgefochten und sind end¬ 
lich, meist als besondere Regimenter und Geschwader, in 
den preußischen Dienst übergegangen, welchem fast alle 
ihre Oberbefehlshaber angehört hatten. 
Hier ward ich also sogleich, wenn nicht mit hinein- 
gestellt, doch hinangestellt und habe auch für die Bestim-
	        

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Zitierempfehlung

Arndt, Ernst Moritz, and A. Otto. Meine Wanderungen Und Wandelungen Mit Dem Reichsfreiherrn Vom Stein. Düsseldorf: Schwann, 1910. Print.
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