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Deutschland

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN725771194
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6218226
Titel:
Deutschland
Signatur:
GEL-II 6(1,1884)L
Autor*in:
Weigeldt, Paul
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Brandstetter
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1884
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein geographisches Handbuch zum Gebrauche für Lehrer und Seminaristen

Vorwort

Titel:
Vorwort
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Vorwort

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutschland
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • A. Das Gebiet der Elbe
  • B. Das Gebiet der Oder
  • C. Das Gebiet der Weichsel
  • D. Das Gebiet der im Norden und im Osten von der Elbe mündenden Küstenflüsse
  • E. Das Gebiet der Weser
  • F. Das Gebiet des Rheines
  • G. Das Gebiet der Ober- und Mittel-Donau
  • H. Deutschland im ganzen und allgemeinen
  • Inhaltsverzeichnis
  • Namen- und Sachregister
  • Werbung
  • Einband

Volltext

Dorwort. 
J)n dem Vorworte zu meinem „Leitfaden zu einem methodischen 
Unterrichte in der Vaterlandskunde des Königreiches Sachsen" habe 
ich bereits die Grundsätze angedeutet, die mir für den geographischen 
Unterricht maßgebend scheinen. Auch das vorliegende Werk dürfte 
erkennen lassen, daß ich das Wesen des geographischen Unter- 
richtes nicht in einer bloßen Aufzählung von Gebirgen, Flüssen, 
Städten u. f. w. erblicke, sondern vielmehr in der Betrachtung der 
physischen Beschaffenheit der einzelnen Erdlokalitäten und in der 
steten Rücksichtnahme auf die Wechselbeziehung und Wechsel- 
Wirkung der geographischen Objekte untereinander. 
Als einen Fortschritt darf ich es wohl bezeichnen, wenn ich bei der 
Zerlegung des Landes nicht wieder der politischen Einteilung, 
sondernder natürlichen (nach Gebirgen und Höhenzügen: Flußgebieten) 
folgte, und wenn ich die Topographie nicht wieder als gesonderten 
Teil auftreten ließ, sondern sie gleich in die physische Erdkunde des 
Landes hineinverwebte. Was innerlich zusammengehört, darf 
nicht getrennt behandelt werden. Wenn trotzdem das norddeutsche 
Tiefland zunächst nicht als gesondertes Ganze auftritt, so hat es seinen 
Grund darin, daß ich, — um auch äußerlich Verbundenes zu geben 
— jeden Fluß von der Quelle bis zur Mündung verfolgen mußte. 
Ausgehend von natürlichen Landschaften, den wahrhaft geo- 
graphischen Individuen, habe ich nicht „das deutsche Reich", ein poli- 
tifches Ganze, sondern „Deutschland" im geographischen Sinne, 
Deutschland in seinen „natürlichen Grenzen" behandelt. Darunter 
versteht man den größten Teil der Mittel- und Ostalpen und die Ab- 
stufung von denselben gegen Norden bis zur Nord- und Ostsee. 
Immer bin ich bestrebt gewesen, aus der bedeutenden Menge des 
Stoffes das Wissenswerteste und Bildendste auszuwählen. In der An- 
führung von Namen und Zahlen suchte ich die möglichste Beschränkung.
	        

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Zitierempfehlung

Saure, Heinrich. [Teil 3 = 5. U. 6. Schuljahr, [Schülerband]]. Berlin: Herbig, 1886. Print.
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